Diplomarbeit, 2004
83 Seiten, Note: 2,0
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit dem Europäischen Konvent aus politökonomischer Sicht. Sie analysiert die Arbeitsweise und den Vertragsentwurf des Konvents, untersucht die normative Begründung einer europäischen Verfassung und betrachtet die politökonomischen Interessen der beteiligten Akteure.
Kapitel 1 bietet einen einleitenden Überblick über die Bedeutung einer Verfassung für Europa. Kapitel 2 ordnet den Europäischen Konvent in den Post Nizza-Prozess und die Erklärung von Laeken ein. Kapitel 3 beschreibt die Arbeitsweise des Konvents und den Aufbau des Vertragsentwurfs, einschließlich der Institutionen der EU und der Charta der Grundrechte. Kapitel 4 analysiert die normative Begründung einer Verfassung und untersucht die Kosten der Entscheidungsfindung, die direkte demokratische Kontrolle, die Konstituanten einer Verfassung, ein mögliches Zweikammernsystem, eine europäische Regierung, das Subsidiaritätsprinzip und eine föderale Struktur. Kapitel 5 untersucht die politökonomischen Interessen der beteiligten Akteure, insbesondere der Europäischen Kommission, der Vertreter der nationalen Regierungen, des Europäischen Parlaments und der nationalen Parlamente, sowie das Zentralisierungsinteresse der Mitglieder des Konvents. Es analysiert die Rolle von Deliberation bei der Konsensfindung und untersucht die Zentralisierungstendenzen in verschiedenen Politikbereichen, einschließlich der Finanzpolitik.
Europäischer Konvent, Verfassung für Europa, politökonomische Analyse, Interessenvertretung, Entscheidungsfindung, Zentralisierung, Subsidiarität, Finanzpolitik, Deliberation, Konsensfindung.
Der Konvent sollte eine Verfassung für Europa ausarbeiten, um die EU nach ihrer Erweiterung auf 25 oder mehr Mitglieder handlungsfähig zu machen und eine gemeinsame Identität zu schaffen.
Diese Sicht untersucht die Eigeninteressen der beteiligten Akteure (Kommission, Parlamente, Regierungen) und wie diese die Verfassungsgestaltung beeinflusst haben.
Es soll sicherstellen, dass Entscheidungen so nah wie möglich am Bürger getroffen werden und die EU nur dann tätig wird, wenn Ziele auf nationaler Ebene nicht erreicht werden können.
Ein Reformprozess, der nach dem Vertrag von Nizza eingeleitet wurde, um die institutionellen Mängel der EU zu beheben und die demokratische Legitimität zu stärken.
Die Arbeit analysiert, inwieweit bestimmte Akteure im Konvent ein Interesse an der Zentralisierung von Politikbereichen und Finanzen auf europäischer Ebene hatten.
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