Bachelorarbeit, 2013
69 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Grundlagen und Begriffsbestimmungen
2.1 Kundenorientierung
2.2 Kundenzufriedenheit
2.3 Systematische Kundenorientierung: Eine betriebliche Herausforderung und Notwendigkeit
3 Grundlagen der Kundenorientierung
3.1 Das Konzept der Kundenzufriedenheit
3.1.1 Betrachtung der Entstehung von Kundenzufriedenheit
3.1.2 Messung der Kundenzufriedenheit
3.1.3 Auswirkungen der Kundenzufriedenheit und ihre Bedeutung für die kundenzentrierte Organisation
3.2 Anforderungen an eine kundenzentrierte Organisation
3.2.1 Externe Kundenanforderungen
3.2.2 Interne Voraussetzungen für die Kundenorientierung
4 Analyse von Gestaltungsansätzen für eine kundenzentrierte Organisation
4.1 Kundenorientierte Unternehmensführung
4.1.1 Gestaltung einer kundenorientierten Organisationsstruktur
4.1.2 Aufbau kundenorientierter Unternehmenssysteme
4.1.3 Etablierung einer kundenorientierten Unternehmenskultur
4.2 Kundenorientierung an der Schnittstelle zum Kunden
4.2.1 Kundenorientierte Gestaltung von Leistung und Preis
4.2.2 Kundenorientierung der Kontaktpersonen
5 Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht das Potenzial einer systematischen Kundenorientierung für den Aufbau nachhaltiger Wettbewerbsvorteile. Dabei wird analysiert, inwiefern Investitionen in Kundenorientierung für Unternehmen lohnenswert sind und durch welche organisatorischen Ansätze eine Steigerung der Kundenorientierung in der Praxis realisiert werden kann.
3.1.1 Betrachtung der Entstehung von Kundenzufriedenheit
Zahlreiche Modelle beschäftigen sich mit der Entstehung von Kundenzufriedenheit. Unter dieser Vielzahl von Erklärungsansätzen nimmt das Confirmation/Disconfirmation-Paradigma aufgrund seiner starken Verbreitung in der wissenschaftlichen Literatur und weitestgehenden Akzeptanz eine herausragende Rolle ein. Dies kann insbesondere auf die Bestätigung durch eine Reihe von empirischen Untersuchungen sowie die leichte Operationalisierung zurückgeführt werden. Das C/D-Paradigma ist ferner als integrativer Rahmen zu verstehen, in dem spezifischere Theorien zur Erklärung der Kundenzufriedenheit eingeordnet werden können und das als Ausgangsbasis für weitere Modelle dient. Aufgrund der herausragenden Bedeutung dieses Modells zur Erklärung der Entstehung von Kundenzufriedenheit soll es auch in der vorliegenden Arbeit im Fokus stehen.
Beim C/D-Paradigma handelt es sich um ein primär kognitiv orientiertes Konstrukt. Kernaussage dieses Modells ist, dass Kundenzufriedenheit aus einem Vergleich zwischen einem bestimmten Vergleichsstandard des Konsumenten (Soll-Komponente) und der tatsächlich wahrgenommen Leistung (Ist-Komponente) eines Produktes oder einer Dienstleistung resultiert.
Die Ist-Komponente spielt in der Literatur eine untergeordnete Rolle. Unter ihr wird die Leistung des Produktes oder der Dienstleistung verstanden, die der Konsument während oder nach der Leistungserbringung erfährt. Im Gegensatz zur Ist-Komponente herrscht bei der Soll-Komponente deutlich weniger Einigkeit hinsichtlich ihrer Inhalte und Einflussfaktoren. In diesem Zusammenhang können Erwartungen als die verbreitetste Form des Vergleichsstandards identifiziert werden. Diese geben die Vorstellungen der Konsumenten über die mit großer Wahrscheinlichkeit zu erwartende Leistung wider.
1 Einleitung: Einführung in das Thema Kundenorientierung, Ableitung der Forschungsfragen und Überblick über den strukturellen Aufbau der Arbeit.
2 Grundlagen und Begriffsbestimmungen: Abgrenzung der Begriffe Kunden- und Marktorientierung sowie Definition von Kundenzufriedenheit als Basis für die weiteren Analysen.
3 Grundlagen der Kundenorientierung: Analyse des Konzepts der Kundenzufriedenheit, ihrer Entstehung, Messung sowie ihrer Bedeutung als Ausgangsbasis für die kundenzentrierte Organisation.
4 Analyse von Gestaltungsansätzen für eine kundenzentrierte Organisation: Untersuchung praktischer Ansätze zur Steigerung der Kundenorientierung durch Unternehmensführung und Interaktion an der Kundenschnittstelle.
5 Schlussbetrachtung: Zusammenfassendes Fazit der Arbeit hinsichtlich der Investitionsvorteile von Kundenorientierung und Ausblick auf die strategische Relevanz.
Kundenorientierung, Kundenzufriedenheit, Kundenloyalität, Unternehmensführung, Organisationsstruktur, Unternehmenssysteme, Unternehmenskultur, C/D-Paradigma, Kundenanforderungen, Prozessmanagement, Kundenbindung, Wettbewerbsvorteile, CRM-Systeme, Mitarbeiterorientierung, Kano-Methode
Die Arbeit beleuchtet das strategische Potenzial einer konsequenten Kundenorientierung für Unternehmen, um durch eine systematische Ausrichtung Wettbewerbsvorteile zu sichern.
Die Schwerpunkte liegen auf dem Verständnis von Kundenzufriedenheit, den Anforderungen an Organisationen, der Gestaltung von Führungssystemen und der Optimierung der Schnittstelle zum Kunden.
Die Arbeit klärt, inwiefern sich Investitionen in eine gesteigerte Kundenorientierung für Unternehmen lohnen und durch welche zentralen Ansätze diese im Unternehmen erfolgreich umgesetzt werden kann.
Es handelt sich um eine theoretisch orientierte Arbeit, die auf der Auswertung aktueller wissenschaftlicher Literatur, der Analyse von Modellen (wie dem C/D-Paradigma) und der Betrachtung praxisbezogener Fallbeispiele basiert.
Der Hauptteil analysiert detailliert die Grundlagen der Kundenzufriedenheit sowie spezifische Gestaltungsansätze für die Unternehmensorganisation, Systeme und die Unternehmenskultur.
Zentrale Begriffe sind Kundenorientierung, Kundenzufriedenheit, CRM-Systeme, Organisationsstruktur, Unternehmenskultur und Kundenloyalität.
Das C/D-Paradigma dient als theoretisches Fundament zur Erklärung der Entstehung von Kundenzufriedenheit durch den Vergleich zwischen Soll-Erwartungen und Ist-Leistung.
Die Arbeit identifiziert die Unternehmenskultur als kritischen "weichen" Faktor, der über Artefakte, Werte und Normen das Verhalten der Mitarbeiter maßgeblich prägt und somit Voraussetzung für echten Kundenservice ist.
Die Arbeit argumentiert, dass dort der Kontakt zum Kunden stattfindet und die Qualität der Produkte sowie die Leistung der Mitarbeiter direkt das wahrgenommene Unternehmensbild beeinflussen.
Neben monetären Anreizen betont die Arbeit die Bedeutung von Coaching, Führung als Vorbildfunktion und der Stärkung der intrinsischen Motivation durch anspruchsvolle Aufgaben.
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