Examensarbeit, 2015
30 Seiten, Note: 2,5
1. Einleitung
1.1. Darstellung des Forschungsgegenstandes
1.2. Aufbau der Arbeit
2. Die Sportstunde
2.1. Stundenbeginn
2.2. Offener und geschlossener Stundenbeginn im Vergleich
2.3. Variationen von Stundeneröffnungen
2.4. Legimitation
3. Metodische - inhaltliche Beschreibung des Forschungsvorgehens
3.1. Überlegung zur Datenerhebung
3.2. Dürchführung der Datenerhebung
3.3. Methodenkritische Reflexion
4. Auswertung
4.1. Auswertung des Videomaterials zum offenen Stundenbeginn
4.2. Auswertung des Schülerfragebogens
4.3. Auswirkungen des offenen Stundenbeginns auf den Unterrichtsverlauf
5. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen eines offenen Stundenbeginns im Sportunterricht einer 7. Klasse auf das Schülerverhalten, die Motivation und den Unterrichtsverlauf. Ziel ist es, durch eine praktische Erprobung festzustellen, ob ein solcher Einstieg eine nachhaltige, lernförderliche Atmosphäre schafft und den Schülern ermöglicht, ihren individuellen Bedürfnissen nachzugehen.
2.1. Stundenbeginn
Wann beginnt eine Sportstunde? Darauf würde man im Allgemein antworten: Wenn die Lehrkraft die Schüler versammelt und die Schüler gegrüßt hat – zum Beispiel im ritualisierten Begrüßungskreis – oder der Lehrer seine erste Anweisung gibt (s. Kap. 2.2, S. 4).
Die Sportpraxis besteht aus einem Anfang, einem Hauptteil (Arbeitsschwerpunkt) und einem Schluss. Der didaktische Sinn eines Unterrichtsanfangs besteht darin, die Teilnehmer auf das Thema der Unterrichtsstunde einzustimmen (s. Kap. 2.4, S. 6). Dabei sollte der Stundenanfang so gestaltet werden, dass die Schüler sich schnell aktiv bewegen können (vgl. Söll, 1998, S. 73). Döhring merkt an, dass „Lehrende, die zum Unterrichtsbeginn erst ein Spiel lang und breit erklären müssen bevor es losgeht, befinden sich nicht selten in einem Interessenkonflikt mit ihren Zuhören. Auch bringen jüngere [Teilnehmer] nicht die Ruhe und Konzentration mit, um erst einer langen Erklärung zu folgen“ (Döhring, 2011, S. 7.).
Das Aufwärmen zum Beispiel durch ein Aufwärmspiel beeinflusst vor allem die körperbildende und konditionelle Vorbereitung der Schüler auf kommende sportliche Anforderungen. Da Aufwärmphasen insgesamt ein recht abwechslungsreiches, intensives und vor allem gemeinsames Üben ermöglichen, werden sie meistens zum Stundenbeginn durchgeführt, wodurch eine physiologische Aktivierung des Gesamtorganismus erreicht wird.
1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt das Thema „Offener Sportunterricht“ sowie die Leitfragen der Arbeit vor und skizziert den methodischen Aufbau der Untersuchung.
2. Die Sportstunde: Hier werden die theoretischen Grundlagen von Unterrichtsanfängen dargelegt sowie offene und geschlossene Einstiegsformen in ihrer pädagogischen Legitimation miteinander verglichen.
3. Metodische - inhaltliche Beschreibung des Forschungsvorgehens: In diesem Teil wird das konkrete Vorgehen der empirischen Datenerhebung mittels Videoaufnahmen und Evaluationsbögen beschrieben und methodenkritisch reflektiert.
4. Auswertung: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der Videoauswertung und die interpretierte Resonanz der Schülerbefragungen, um Auswirkungen auf den Unterrichtsverlauf aufzuzeigen.
5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass offene Stundenbeginne besonders für interessengeleitete Bewegung geeignet sind und eine punktuelle Eingliederung in den Sportunterricht sinnvoll ist, um nachhaltige Lerneffekte zu erzielen.
Offener Sportunterricht, Stundenbeginn, Bewegungsdrang, Sportdidaktik, Schülermotivation, Unterrichtsanfang, Aktionsforschung, Bewegungszeit, Unterrichtsklima, Selbstständigkeit, Sportpraxis, offene Arbeitsformen.
Die Arbeit befasst sich mit der Wirksamkeit und Nachhaltigkeit eines sogenannten „offenen Stundenbeginns“ im Sportunterricht einer 7. Klasse.
Zentral sind der Vergleich zwischen offenen und geschlossenen Unterrichtseinstiegen, die Schülermotivation, der Umgang mit dem Bewegungsdrang sowie die Auswirkung auf die spätere Unterrichtsatmosphäre.
Das Ziel ist es zu erproben, ob ein offener Stundenbeginn von etwa 10 Minuten die Schüler besser auf den Unterricht einstimmt und eine ruhigere sowie produktivere Lernatmosphäre schafft.
Es handelt sich um eine empirische Untersuchung im Rahmen einer Aktionsforschung, die mittels teilnehmender Beobachtung, Videoaufzeichnungen der Sportstunden und schriftlichen Schüler-Evaluationsbögen arbeitet.
Der Hauptteil beschreibt die detaillierte Planung und Durchführung verschiedener offener Stundeneinstiege (wie Zonenspiele oder Materialeinsatz) und deren anschließende datengestützte Auswertung.
Die zentralen Begriffe sind offener Sportunterricht, Schülerorientierung, Bewegungsaktivierung und Unterrichtseffektivität.
Die Resonanz war überwiegend positiv; 75% der Schüler bewerteten den Einstieg sehr positiv, da sie sich interessengeleitet bewegen konnten, was zu einer erhöhten Motivation beitrug.
Einige Schüler nutzten die Zeit zum Umziehen exzessiv, wodurch kostbare Bewegungszeit verloren ging, und bei dauerhafter Anwendung ließ die anfängliche Begeisterung teilweise nach.
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