Diplomarbeit, 2010
30 Seiten, Note: 6 (sehr gut)
1 Einleitung
2 Ziele
3 Systembetrachtung in der Rolle als Coach
3.1 Biographie
3.2 Persönlichkeit
3.2.1 Charakteristische Merkmale, Wesenszüge (Eigenschaften)
3.2.2 Werte, Normen, Motive, Menschenbild
3.2.3 Stärken und Schwächen
3.2.4 Mein Selbstbild als Sport Mental Coach
3.3 Rolle
3.3.1 Hierarchische Stellung
3.3.2 Methode
3.3.3 Verantwortung
3.3.4 Aufgabe
3.3.5 Präferenzen
3.3.6 Auftreten
3.4 Organisationale Dimension
3.4.1 Coachingkultur und Ethik
3.4.2 Struktur – wesentliche Merkmale und Anforderungen
3.4.3 Prozesse - Arbeitsweise und Themen
3.4.4 Strategie – Vision, Mission, Märkte und Klienten
4 Zusammenfassung und Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines Selbstbildes als Sport Mental Coach (SMC), um die eigene berufliche Identität zu schärfen und die Arbeitsweise im Coaching-Prozess zu reflektieren. Im Zentrum steht dabei die Systembetrachtung der Rolle als Coach und die Anwendung psychologischer sowie lösungsorientierter Methoden.
3.2.1 Charakteristische Merkmale, Wesenszüge (Eigenschaften)
Ein wichtiger Charakterzug eines Menschen besteht darin, in welchem Verhältnis Verstand (“Kopf”), Gefühl (“Herz”) und Instinkt (“Bauch”) zueinander stehen und sein Verhalten bestimmen (s.a. Damásio, 2000).
Der Verstand kontrolliert das Verhalten sehr bewusst, nach rationalen Gesichtspunkten, gewissermassen mit klarem Kopf. Im Extremfall: Logik ist das bestimmende Kriterium für alles.
Gefühl ist die Reaktion, die – um in demselben Bild zu bleiben – von Herzen kommt. Bei der Bewertung von Menschen, Dingen und allem was geschieht, spielt das Gemüt die Hauptrolle. Unter Instinkt versteht man eine sehr ursprüngliche, sinnliche und unmittelbare Art, auf die Welt zu reagieren. Instinktives Verhalten ist unverfälscht, ohne viel darüber nachzudenken, gewissermaßen aus dem Bauch heraus, spontan und impulsiv.
Jeder Mensch besitzt alle drei dieser seelischen Kräfte, allerdings in einem individuell mehr oder weniger unterschiedlichen Mischungsverhältnis. So kann der Charakter eines Menschen dadurch gekennzeichnet sein, dass entweder der Verstand, das Gefühl oder der Instinkt überwiegt, oder dass alle darin in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen.
Ich sehe mich als Menschen, der am liebsten alles mit Verstand bewertet. Das gibt meinem Gefühlsleben Halt. Mein Instinkt hat nur einen geringen Anteil an meinem Verhalten. Hier sehe ich auch Ansatzpunkte für meine weitere Entwicklung: Mehr aus mir selbst heraus zu handeln, den eigenen Bedürfnissen zu folgen und Dinge mehr zu genießen.
1 Einleitung: Vorstellung des Autors als Coach und Sportler sowie Erläuterung der Motivation, die Ausbildung zum Sport Mental Coach HLS zu absolvieren.
2 Ziele: Definition der Zielsetzung der Diplomarbeit zur Klärung des eigenen Profils und der professionellen Haltung als Coach.
3 Systembetrachtung in der Rolle als Coach: Detaillierte Analyse der Dimensionen Person, Rolle und Organisation sowie Darstellung der eigenen Biografie, Persönlichkeit und Coaching-Methodik.
4 Zusammenfassung und Ausblick: Reflexion des erarbeiteten Wissens und Reflexion der zukünftigen strategischen Ausrichtung als Coach.
Sport Mental Coach, Systembetrachtung, Selbstmanagement, Coaching-Methodik, Lösungsorientierung, Psychologie, Kompetenzaufbau, Zielberg, Neuropsychologie, Persönlichkeitsentwicklung, Sportcoaching, Ressourcenorientierung, Selbsteinschätzung, Coachingkultur, Beratung.
Die Arbeit reflektiert das Selbstbild des Autors als Sport Mental Coach und beleuchtet seine Rolle in einem systemischen Kontext.
Die Themen umfassen Coachingkultur, lösungsorientierte Ansätze, neuropsychologische Grundlagen im Coaching und die Arbeit mit sportlichen Zielgruppen.
Ziel ist die Selbstreflexion, um die eigene Identität als Coach zu klären und ein fundiertes Verständnis für die professionelle Begleitung von Sportlern zu entwickeln.
Der Autor stützt sich auf systemische und lösungsorientierte Ansätze, unter anderem nach Steve de Shazer, sowie neuropsychologische Erkenntnisse nach Klaus Grawe.
Der Hauptteil gliedert sich in die Biografie, die Persönlichkeitsstruktur des Autors, die Rollen- und Aufgabenklärung als Coach sowie die organisationale Dimension des Sport Mental Coachings.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Ressourcenorientierung, Sport Mental Coaching, Kompetenzaufbau und systemische Beratung.
Er betont, dass er mit psychisch gesunden Menschen arbeitet und bei Verdacht auf psychische Erkrankungen explizit an therapeutische Kollegen verweist.
Es dient dazu, durch "Bahnung" neuer Wege im Gehirn ein effektiveres Lernen neuer Verhaltensmuster zu ermöglichen, statt nur alte Probleme zu analysieren.
Er nutzt unter anderem den Zielberg, die Kompetenzkarte, Umfeldanalysen und Ankertechniken aus dem NLP.
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