Bachelorarbeit, 2015
71 Seiten, Note: 1,3
1. Einführung
2. Soziale Arbeit in Deutschland
2.1 Mittelalter und Neuzeit – von Nächstenliebe des Gottes zur Zwangsarbeit
2.1.1 Zusammenfassung
2.2 Industrialisierung – Umbruch zu moderner Sozialer Arbeit (1800-1871)
2.2.1 Zusammenfassung
2.3 Von Bismarcks bis zur Weimarer Republik (1871- 1933)
2.3.1 Zusammenfassung
2.4 Nationalsozialismus (1933-1945)
2.5 Die Jahre nach 1945
3. Soziale Arbeit in China
3.1 Ein kurzer Überblick auf die vorgeschichtlichen Entwicklungen der Sozialen Arbeit in China vor 1949
3.2 Konfuzianismus
3.1.1 Gemeinschaft vs. Individuum
3.1.2 Respekt vor der Hierarchie
3.1.3 Erziehbarkeit der Menschheit
3.1.4 Harmonie
3.1.5 Familien
3.1.6 Clan
3.3 Gesellschaftliche und wirtschaftliche Hintergründe von 1949 bis 1978
3.3.1 Anfang der sozialen Sicherung
3.3.2 Zusammenfassung
3.4 Gesellschaftliche und wirtschaftliche Reformen (1978- Anfang des 21. Jahrhunderts)
3.4.1 Reform der sozialen Sicherungssysteme
3.5 Gründung und Entwicklung der modernen Sozialen Arbeit
3.5.1 Sozialpolitik
3.5.2 Familiengesetze
3.5.3 Ausbildung der Sozialen Arbeit
3.5.4 Zusammenfassung
4. Gemeinsamkeiten und Unterschiede
4.1 Gemeinsamkeiten
4.1.1 Allgemeine Verständnisse der Sozialen Arbeit
4.1.2 Die gesamte Betrachtung der Entwicklung der Sozialen Arbeit in Hinsicht auf gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen
4.2 Unterschiede
4.2.1 Das „Soziale“ und die „Gesellschaft“
4.2.2 Geografische und kulturelle Unterschiede
4.2.3 Menschenrechte
4.2.4 Verwaltung
4.2.5 Träger der Sozialen Arbeit
4.2.6 Ausbildung
5. Ist ein Dialog sinnvoll?
Die Arbeit untersucht historisch gewachsene Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Sozialen Arbeit in Deutschland und China, um Potenziale für einen internationalen fachlichen Austausch und eine qualifizierte Kooperation aufzuzeigen.
1. Einführung
Infolge der wirtschaftlichen Globalisierung hat sich die zwischennationale menschliche Beziehung transparenter und interkultureller als je zuvor verändert. Die Veränderung führt die Möglichkeit und Chance für einen intensiven internationalen Austausch und eine Kooperation auch im Bereich der Sozialen Arbeit herbei. Zeitgleich fanden zahlreiche soziale Probleme Zugang in die Gesellschaft. Dies impliziert die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit der Sozialen Arbeit im internationalen Austausch.
Geschichtlich ist Soziale Arbeit schon immer international, zumindest aber grenzüberschreitend angelegt. Seit der Eröffnung der Internationalen Konferenz für Wohlfahrtspflege und Sozialpolitik, die 1928 in Paris stattfand, wurde der erste Höhepunkt der Internalisierung der Sozialen Arbeit erreicht. Seitdem werden regelmäßige Zusammentreffen auf internationaler Ebene durchgeführt.
Abgesehen von unterschiedlichen nationalen Interessen und politischen Rahmbedingungen sind alle SozialarbeiterInnen in dem Ziel vereint, Menschen unabhängig von Ihre Herkunft gleich und gerecht zu behandeln und Hilfe anzubieten. Das Ziel wird aber auf Grund der politisch-gesellschaftlich-kulturellen Anliegen staatlich unterschiedlich umgesetzt.
1. Einführung: Die Arbeit thematisiert die Notwendigkeit und Chancen internationaler Kooperation in der Sozialen Arbeit vor dem Hintergrund globaler wirtschaftlicher Veränderungen.
2. Soziale Arbeit in Deutschland: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung der Sozialen Arbeit in Deutschland von kirchlichen Wurzeln und staatlicher Armenfürsorge bis hin zum modernen, rechtlich verfassten Sozialstaat nach.
3. Soziale Arbeit in China: Das Kapitel analysiert die spezifischen Voraussetzungen der Sozialen Arbeit in China, geprägt durch konfuzianische Ethik, politische Zäsuren (Mao-Zeit) und die ökonomischen Transformationsprozesse seit 1978.
4. Gemeinsamkeiten und Unterschiede: Hier erfolgt ein systematischer Vergleich beider Länder hinsichtlich ihrer historischen Genese, ihrer unterschiedlichen ethischen Grundlagen (Menschenrechte vs. soziale Pflichten) und ihrer institutionellen Ausprägung.
5. Ist ein Dialog sinnvoll?: Das abschließende Kapitel diskutiert die Notwendigkeit und Herausforderungen eines fachlichen Dialogs außerhalb rein wirtschaftlicher Interessen zur Stärkung der sozialen Entwicklung.
Soziale Arbeit, Deutschland, China, historischer Vergleich, Konfuzianismus, Sozialpolitik, soziale Sicherung, Danwei, Menschenrechte, Professionalisierung, Sozialpädagogik, Internationale Kooperation, Wohlfahrtspflege, Transformation, Sozialmanagement
Die Bachelorthesis vergleicht die historische Entwicklung und die aktuelle Praxis der Sozialen Arbeit in Deutschland und China, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten.
Die Arbeit beleuchtet die geschichtlichen Entstehungsbedingungen, die Rolle von Traditionen (wie den Konfuzianismus), aktuelle soziale Sicherungssysteme sowie die Akademisierung und Professionalisierung des Berufsfeldes.
Das Ziel ist es, durch eine fundierte Analyse die Grundlage für einen qualifizierten internationalen fachlichen Austausch zwischen beiden Nationen zu schaffen.
Die Arbeit basiert auf einer historisch-vergleichenden Analyse unter Einbeziehung relevanter wissenschaftlicher Literatur zur Sozialen Arbeit in beiden Ländern.
Im Hauptteil werden detailliert die historische Genese der Wohlfahrtspflege, die Auswirkungen politischer Reformen auf soziale Strukturen und die Unterschiede im Verwaltungshandeln sowie der Ausbildung dargestellt.
Wesentliche Begriffe sind Sozialpolitik, Professionalisierung, Konfuzianismus, Danwei, Menschenrechte und Soziale Dienstleistungen.
Der Konfuzianismus prägt als ethische Grundlage das soziale Denken in China, insbesondere durch die Betonung von Hierarchien, der Bedeutung der Familie und der sozialen Harmonie gegenüber individualistischen Ansätzen.
Da die Soziale Arbeit in China erst seit den 1980er Jahren in moderner Form (unter westlichem Einfluss) wieder aufgebaut wurde, fehlt die jahrhundertelange sozialpädagogische Traditionslinie, die in Deutschland existiert.
Die Danwei (Arbeitseinheit) fungierte in China lange Zeit als zentrale Instanz für soziale Leistungen, soziale Kontrolle und als Ersatz für die Funktion von Familie und Clan in städtischen Strukturen.
Der Autor argumentiert, dass eine reine wirtschaftliche Betrachtung nicht ausreicht, um die komplexen sozialen Herausforderungen in einer globalisierten Welt zu bewältigen; nur durch den Austausch von Expertenwissen können Lösungen zur Linderung von Not nachhaltig entwickelt werden.
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