Bachelorarbeit, 2015
32 Seiten, Note: 1,3
Diese Bachelorarbeit verfolgt das Ziel, den Einfluss von Kultur auf Finanzierungsentscheidungen zu untersuchen und die Verknüpfung von Kultur und Kapitalstruktur aufzuzeigen. Dabei werden die traditionellen Theorien der Kapitalstruktur vorgestellt und kritisch gewürdigt, um die Notwendigkeit moderner theoretischer Ansätze zu beleuchten. Anschließend werden die Kulturdimensionen nach Hofstede definiert, um Unterschiede zwischen Länderkulturen aufzuzeigen.
Kapitel 1 führt das Thema ein und stellt die Relevanz der Kapitalstruktur für den Unternehmenswert dar. Kapitel 2 beleuchtet die traditionellen Theorien der Kapitalstruktur, wie die Trade-off Theorie, die Free Cash Flow Theorie und die Pecking Order Theorie. Kapitel 3 widmet sich den verhaltenstheoretischen Ansätzen, die irrationale Verhaltensweisen von Managern, wie Optimismus und Selbstüberschätzung, in die Analyse einbeziehen. Kapitel 4 erörtert kulturelle Ansätze und untersucht, wie Kulturdimensionen nach Hofstede, wie Individualismus, Machtdistanz, Unsicherheitsvermeidung und Maskulinität, Finanzierungsentscheidungen beeinflussen. Abschließend fasst Kapitel 5 die Ergebnisse der Arbeit in einer Schlussbetrachtung zusammen.
Die Arbeit befasst sich mit dem Einfluss von Kultur auf Finanzierungsentscheidungen, Kapitalstruktur, traditionelle Theorien, verhaltenstheoretische Ansätze, Kulturdimensionen nach Hofstede, Individualismus, Machtdistanz, Unsicherheitsvermeidung, Maskulinität, Agency Costs, Free Cash Flow, Pecking Order, Optimismus, Selbstüberschätzung, Cultural Finance.
Kulturelle Werte wie Risikoaversion oder Vertrauen prägen, ob Manager eher auf Eigenkapital oder Fremdkapital setzen und wie sie Investitionsrisiken bewerten.
Dazu gehören Individualismus vs. Kollektivismus, Machtdistanz, Unsicherheitsvermeidung, Maskulinität vs. Feminität, Langzeitorientierung und Nachgiebigkeit.
Unternehmen bevorzugen laut dieser Theorie eine Finanzierungshierarchie: erst interne Mittel, dann Fremdkapital und erst zuletzt neues Eigenkapital, um Informationsasymmetrien zu minimieren.
Kulturen mit hoher Unsicherheitsvermeidung tendieren oft zu einer konservativeren Finanzierung mit höheren Eigenkapitalquoten, um finanzielle Risiken zu minimieren.
Es ist ein Ansatz, der psychologische Faktoren wie Optimismus oder Selbstüberschätzung von Managern in Finanzmodelle einbezieht, anstatt nur vom rationalen "Homo Oeconomicus" auszugehen.
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