Bachelorarbeit, 2014
20 Seiten, Note: 2,0
1. Abstract
2. Thema
3. Hypothesen
4. Erwartete Ergebnisse
5. Probanden
6. Untersuchungsdesign/ -methodik
7. Statistik
8. Ergebnisse
9. Diskussion
10. Literatur
Die Arbeit untersucht die physiologischen Auswirkungen und Leistungsunterschiede zwischen zwei intermittierenden Intervallmethoden: dem klassischen Shuttle-Run und einem neuartigen, koordinativ anspruchsvolleren Lauf. Ziel ist es, zu evaluieren, inwieweit der koordinative Lauf die spezifischen Anforderungen von Spielsportarten wie Handball oder Fußball besser abbilden kann als lineare Shuttle-Runs.
2. Thema
In der wissenschaftlichen Literatur gibt es viele Studien über Tests, die versuchen die spezielle Ausdauerleistungsfähigkeit bei Spielsportarten wie Fußball, Handball und Basketball möglichst genau zu beschreiben und infolge dessen Hinweise für das Training zu geben (Brughelli, 2008). In der Anfangszeit dieser Testungen wurden bis dato bekannte Tests aus dem Ausdauerleistungssport genutzt, welche entweder im Labor (Laufband, Fahrradergometer) oder auf der Laufbahn stattfanden. Leider entsprechen diese Tests jedoch nicht den Merkmalen der speziellen Ausdauerleistung von Spielsportarten, denn die Leistung dort ist intervallartig und intermittierend (Spencer, 2005). Dies bedeutet, Sportler führen viele kurze Sprints mit relativ kurzen Pausen aus (10-20m alle 2-3 Sekunden, je nach Sportart; Spencer, 2005).
Infolge dieser Erkenntnis begann die Entwicklung spezieller Tests, welche intermittierende Intervalle beinhalteten, wie z.B. Shuttle-Run, YoYo IRT (Bangsbo, 2008), 30-15 IFT (Buchheit, 2008).
1. Abstract: Zusammenfassung der Studienergebnisse, die aufzeigt, dass der koordinative Lauf ähnliche Belastungsprofile wie Spielsportarten aufweist und praktikabel für das Training ist.
2. Thema: Herleitung der Notwendigkeit für sportartspezifische Tests, da herkömmliche Labortests die intermittierende Belastung in Spielsportarten nicht ausreichend abbilden.
3. Hypothesen: Aufstellung der Vermutung, dass signifikante Unterschiede in den physiologischen Parametern zwischen dem Shuttle-Run und dem koordinativen Lauf bestehen.
4. Erwartete Ergebnisse: Theoretische Begründung, warum bei Läufen mit Richtungswechseln andere physiologische Reaktionen als bei linearen Sprints zu erwarten sind.
5. Probanden: Beschreibung der Testgruppe bestehend aus fünf Sportstudenten der Disziplinen Fußball und Handball inklusive deren physischer Voraussetzungen.
6. Untersuchungsdesign/ -methodik: Detaillierte Erläuterung des Testaufbaus, der Belastungsintervalle und des technischen Equipments zur Datenerhebung.
7. Statistik: Definition der verwendeten Software und des Signifikanzniveaus für die quantitative Datenauswertung.
8. Ergebnisse: Darstellung der erhobenen Messwerte für Laktat, Herzfrequenz und Sauerstoffaufnahme sowie die Gegenüberstellung der Intensitätsbereiche.
9. Diskussion: Interpretation der Ergebnisse im Kontext der sportwissenschaftlichen Literatur und Einordnung der Bedeutung für das Training.
10. Literatur: Auflistung der verwendeten Fachquellen und Studien zur Validierung der Forschungsarbeit.
Shuttle-Run, Koordinationslauf, Spielsportarten, physiologische Belastung, Laktat, Herzfrequenz, Intervalltraining, Agility, sportartspezifische Ausdauer, Leistungsdiagnostik, Richtungswechsel, Sauerstoffaufnahme, Feldtest, intermittierende Belastung, Trainingseffizienz.
Die Bachelorarbeit vergleicht die physiologische Belastung zweier verschiedener Intervallmethoden: den klassischen Shuttle-Run und einen modifizierten koordinativen Lauf.
Die Schwerpunkte liegen auf der sportartspezifischen Ausdauerleistungsfähigkeit, der Analyse von Belastungsintensitäten im Spielsport und der Validierung von Testverfahren.
Das Ziel ist herauszufinden, ob ein koordinativer Lauf, der Richtungswechsel und Wahrnehmungsentscheidungen integriert, die Anforderungen von Sportarten wie Handball oder Fußball besser widerspiegelt als lineare Sprints.
Es wurde eine empirische Feldstudie mit fünf Sportstudenten durchgeführt, bei der physiologische Parameter wie Laktat, Herzfrequenz und Sauerstoffaufnahme während standardisierter Belastungsserien gemessen wurden.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung, die detaillierte Beschreibung des Testdesigns, die statistische Aufbereitung der Messdaten sowie eine tiefgehende Diskussion der Ergebnisse.
Wesentliche Begriffe sind unter anderem Spielsportarten, Intervalltraining, Laktat, Agility und sportartspezifische Ausdauer.
Der Koordinationslauf bildet die für den Spielsport typische Anforderung von häufigen Richtungswechseln und reaktiven Entscheidungen unter Belastung realistischer ab als geradlinige Shuttle-Runs.
Die Laktatwerte zeigen Unterschiede im Ermüdungsverlauf; beim Koordinationslauf verteilt sich die muskuläre Belastung durch das Abbremsen und Beschleunigen in verschiedenen Winkeln anders als bei linearen Sprints.
Ja, laut Fazit wird vermutet, dass der Koordinationslauf durch seine Komplexität und den spielnäheren Charakter von den Sportlern als interessanter empfunden wird, was die Motivation steigern kann.
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