Examensarbeit, 2015
72 Seiten, Note: 1,5
1. Einleitung und Übersicht
1.1 Problemaufriss
1.2 Forschungsinteresse und Forschungsfrage
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Das Hintergrundwissen zum interaktiven Whiteboard
2.1 Die theoretische Begriffserklärung
2.2 Die Technik des interaktiven Whiteboards
2.3 Die Verbreitung
3. Die Anwendung des interaktiven Whiteboards im Unterricht
3.1 Chancen für den Unterricht
3.2 Probleme
3.3 Anwendungsmöglichkeiten
3.4 Der aktuelle Forschungsstand und seine Defizite
3.5 Vom Forschungsstand zur Forschungsfrage
4. Methodische Herangehensweise
4.1 Die empirische Sozialforschung
4.1.1 Das Ziel der empirischen Sozialforschung
4.1.2 Der Prozess einer empirischen Sozialforschung
4.1.3 Die Form einer empirischen Sozialforschung
4.2 Quantitative und qualitative Forschung
4.2.1 Die quantitative Forschung
4.2.2 Die qualitative Forschung
5. Empirisches Vorgehen
5.1 Die Rahmenbedingungen
5.2 Das Experteninterview
5.3 Die Leitfadenerstellung
6. Die Auswertung
6.1 Die Kategorienbildung
6.1.1 Das deduktive Kategoriensystem
6.2 Ergebnisse
6.3 Die Methodentriangulation
7. Ausblick
7.1 Die Quintessenz
7.2 Der Schlüssel zum Erfolg
7.3 Fazit
8. Literaturangaben
8.1 Literaturverzeichnis
8.2 Internetquellen
9. Anhang/Interviewleitfaden
Diese Arbeit untersucht die unterrichtspraktische Nutzung interaktiver Whiteboards (IWBs) an einem Gymnasium, um zu eruieren, welche Rahmenbedingungen zu einer Verbesserung der Unterrichtsqualität beitragen können. Im Fokus steht dabei die Verknüpfung theoretischer Erkenntnisse mit der tatsächlichen Anwendung im Schulalltag.
3.2 Probleme
Natürlich können bei der Nutzung von IWBs neben den genannten Chancen auch einige Probleme auftreten, wie in dem Artikel von Aufenanger und Bauer (2010) aufgezeigt wird. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt bei der tatsächlichen, unterrichtspraktischen Nutzung, allerdings ist es wichtig, dass die bekanntesten Probleme nicht nur genannt, sondern auch näher beschrieben werden, um diese später in den genannten Praxisbezug setzen zu können.
Die eng verknüpfte Bindung zwischen der Medienkompetenz des Lehrenden und des Lernenden kann gleichzeitig Chancen und Probleme darstellen. Um die erfolgreiche Nutzung der IWBs zu gewährleisten, ist die Lehrerprofessionalität im Umgang mit diesem Medium eine Grundvoraussetzung. Dies benötigt eine umfangreiche Kompetenzen Schulung aller Lehrkräfte. Durch die fortlaufenden Entwicklungen der Medienvielfalt sind Fort- und Weiterbildungen der Lehrenden die einzige Möglichkeit, den Schülerinnen und Schülern eine optimale Vorrausetzung für ihre Lebens- und Erfahrungswelt zu bieten.
Eine weitere Hürde sind die immensen Investitionskosten für ein IWB sowie deren Folgekosten, bestehend aus Stromverbrauch, Beamer-Lampen und Wartungskosten. Es können daher noch nicht alle Klassenräume mit einem IWB ausgestattet werden und somit besitzen viele Schulen in der Realität nur wenige Räume mit einer funktionstüchtigen Ausstattung. Zusätzlich entstehen oft hohe Nebenkosten (u.a. Stromleitungen, Sicherungskasten), die im Voraus nicht einkalkuliert werden und somit die IWBs nicht zum Einsatz kommen können. Es ist wichtig, dass Schulen in ihre Haushaltsplanung diese Summen frühzeitig mit einplanen.
Weiterhin muss vorausgesetzt werden, dass die Lehrkräfte kontinuierlich geschult werden und die Wartung der Geräte (Hardware, Beamer, Whiteboard) sowie der Software zuverlässig geklärt ist. Damit keine Störungen oder Ausfälle auftreten, müssten zudem regelmäßige Wartungen erfolgen und kompetente Ansprechpartner für die Schulen möglichst zeitnah erreichbar sein. Jeder der Hersteller besitzt eine eigene Software, was den Austausch von Materialien erschwert.
1. Einleitung und Übersicht: Einführung in die Medialisierung der Lebenswelt und Darlegung des Fokus auf die praktische Nutzung interaktiver Whiteboards im Schulalltag.
2. Das Hintergrundwissen zum interaktiven Whiteboard: Definition des Begriffs sowie Erläuterung der technischen Voraussetzungen und der historischen Verbreitung von IWBs, insbesondere im Raum Hamburg.
3. Die Anwendung des interaktiven Whiteboards im Unterricht: Analyse der didaktischen Chancen und Probleme, ergänzt um Anwendungsmöglichkeiten und den aktuellen Forschungsstand.
4. Methodische Herangehensweise: Theoretische Fundierung der empirischen Sozialforschung mit Abgrenzung zwischen quantitativen und qualitativen Methoden zur Wahl des leitfadenorientierten Experteninterviews.
5. Empirisches Vorgehen: Beschreibung des Forschungssettings am X-Gymnasium, der Auswahl der Experten und des Leitfadenaufbaus für die Interviews.
6. Die Auswertung: Detaillierte Analyse der Interviewergebnisse durch deduktive und induktive Kategorienbildung sowie Methodentriangulation mit externen Studien.
7. Ausblick: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Entwicklung von Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche IWB-Integration.
Interaktives Whiteboard, IWB, Unterrichtsqualität, Medienkompetenz, Empirische Sozialforschung, Experteninterview, Lehrerprofessionalität, Digitalisierung, Unterrichtsgestaltung, Methodentriangulation, Schulentwicklung, Medienpädagogik, Unterrichtsvorbereitung, Lernplattformen, Qualitative Studie.
Die Arbeit untersucht die tatsächliche, unterrichtspraktische Nutzung von interaktiven Whiteboards an einem Gymnasium und analysiert, welche Rahmenbedingungen notwendig sind, um diese Technologie effektiv zur Verbesserung der Unterrichtsqualität einzusetzen.
Die Schwerpunkte liegen auf der technischen Einordnung des IWBs, der Analyse der Unterrichtspraxis durch Lehrkräfte, den Herausforderungen bei der Materialerstellung und der kritischen Reflexion über den Einsatz digitaler Medien.
Das Ziel ist es, durch eine qualitative Analyse aufzudecken, welche spezifischen Rahmenbedingungen (wie Fortbildungen, technische Wartung oder Materialzugang) dazu führen, dass IWBs tatsächlich einen Mehrwert für das Lehren und Lernen bieten.
Die Verfasserin nutzt eine qualitative Forschungsstrategie, konkret das leitfadenorientierte Experteninterview mit fünf Lehrkräften, kombiniert mit einer Methodentriangulation, um die Praxis mit quantitativen Daten aus der Fachliteratur abzugleichen.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Block zur Technik und Verbreitung der Boards sowie einen empirischen Block, in dem die Ergebnisse der Experteninterviews kategorisiert und ausgewertet werden.
Die Untersuchung lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Medienkompetenz, Lehrerprofessionalität, IWB-Nutzung, Unterrichtsgestaltung und empirische Sozialforschung beschreiben.
Laut den Aussagen der befragten Lehrkräfte und der herangezogenen Studien steigt die Motivation und der Spaß der Schülerinnen und Schüler, zudem wird die Veranschaulichung komplexer Inhalte erleichtert.
Eine der zentralen Hürden ist der hohe Zeitaufwand für die Erstellung eigener interaktiver Materialien sowie die Unsicherheit bezüglich der Urheberrechtslage bei der Verwendung und Verbreitung dieser Inhalte.
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