Bachelorarbeit, 2014
39 Seiten, Note: 1,5
1. Einleitung
2. Ursprung des Dekalogs
2.1 Der biblische Ursprung
2.2 Adressat
2.3 Definition ,,Dekalog“
2.4 Datierung
3. Bedeutung: Wegweiser durch die Offenbarung Gottes
4. Hauptthema des Dekalogs: Freiheit
5. Funktion
6. Interpretation des Dekalogs: Die zwei Tafeln
6.1 Präambel
6.2 Die erste Tafel
6.2.1 Das erste Gebot (Verbot)
6.2.2 Das zweite Gebot (Verbot)
6.2.3 Das dritte Gebot (Gebot)
6.3 Die zweite Tafel
6.3.1 Das vierte Gebot (Gebot)
6.3.2 Das fünfte Gebot (Verbot)
6.3.3 Das sechste Gebot (Verbot)
6.3.4 Das siebte Gebot (Verbot)
6.3.5 Das achte Gebot (Verbot)
6.3.6 Das neunte Gebot (Verbot)
6.3.7 Das zehnte Gebot (Verbot)
7. Fazit
Die Arbeit verfolgt das Ziel, eine exegetische Interpretation der Zehn Gebote auf Basis von Exodus 20, 1-17 vorzunehmen, um historische und inhaltliche Zusammenhänge dieser biblischen Schlüsselstelle zu erschließen und ihre Bedeutung für das Gottesverhältnis sowie das menschliche Zusammenleben zu beleuchten.
6.2.1 Das erste Gebot (Verbot)
,,Du sollst neben mir keine anderen Götter haben. (Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde. Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen.)“
Dieses Gebot wird ab dem zweiten Vers eingeklammert, da dieser Teil in der katholischen Kirche weggelassen wird. Trotzdem findet sich diese Textstelle im Exodus wieder und wird deshalb mitanalysiert.
Wie bereits in Punkt 4 angedeutet, handelt es sich bei dem ersten Gebot um ein Verbot, das durch das Aufforderungsverb ,,sollen“ eingeleitet wird. Das Fremdgötter- und Bilderverbot wird im christlichen Dekalog zu einem Verbot zusammengefasst und als Gottesrede in der 1. Person formuliert. In der katholischen Fassung wird das Bilderverbot weggelassen. Nach Christoph Dohmen zeigt dieses Prohibitiv eine besondere Nähe zur vorausgegangenen Eröffnung (Punkt 5.1), die das Gottesverhältnis Israels bereits thematisiert hat, sodass sich hier die Möglichkeit anbietet, die Verbotsformulierung aus der Konsequenz der zuvor genannten Befreiungstat zu verstehen.
1. Einleitung: Vorstellung des Dekalogs als wichtigstes Verbindungsglied zwischen der Welt des alten Orients und der Moderne sowie Erläuterung der exegetischen Zielsetzung der Arbeit.
2. Ursprung des Dekalogs: Untersuchung des biblischen Überlieferungskontexts, der Adressaten, der Begriffsdefinition und der wissenschaftlichen Diskussion zur Datierung der Zehn Gebote.
3. Bedeutung: Wegweiser durch die Offenbarung Gottes: Analyse des Dekalogs als verpflichtende Urkunde und als Weisung Gottes zur Lebensführung im Rahmen des Bundes.
4. Hauptthema des Dekalogs: Freiheit: Darlegung der These, dass die Bewahrung der Freiheit die zentrale Intention und das Hauptthema des Dekalogs darstellt.
5. Funktion: Betrachtung der ordnungsstiftenden Aufgabe der Gebote zur Sicherung des Fortbestands des Gottesvolks.
6. Interpretation des Dekalogs: Die zwei Tafeln: Detaillierte exegestische Untersuchung der Präambel und der einzelnen Gebote, unterteilt in die erste (Gottesbeziehung) und zweite Tafel (Mitmenschen).
7. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Bestätigung der zentralen Rolle der Freiheit als leitende Thematik aller Gebote.
Dekalog, Exodus 20, Zehn Gebote, JHWH, Freiheit, biblische Exegese, Bundesschluss, Erstes Gebot, Zweite Tafel, Ethik, Menschenwürde, Offenbarung Gottes, Altes Testament, Sabbat, Rechtsgemeinschaft.
Die Arbeit bietet eine exegetische Analyse des Dekalogs (Exodus 20, 1-17) und untersucht dessen Bedeutung als biblische Rechts- und Weisungssammlung.
Im Zentrum stehen die Herkunft des Dekalogs, seine Funktion als Wegweiser für das Volk Israel und die Analyse der einzelnen Gebote hinsichtlich ihrer ethischen und sozialen Aussagekraft.
Das Ziel ist es, einen tieferen Zugang zu den historischen und textlichen Zusammenhängen der Zehn Gebote zu schaffen und die darin enthaltenen moralischen Forderungen zu interpretieren.
Die Arbeit nutzt die Methode der biblischen Exegese, ergänzt durch die Analyse theologischer Kommentare und fachwissenschaftlicher Fachliteratur.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Herkunft, der Bedeutung und der detaillierten Interpretation der einzelnen Gebote, aufgeteilt nach der ersten und zweiten Tafel.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Freiheit, JHWH, Bund, Menschenwürde und Rechtsgemeinschaft charakterisiert.
Die erste Tafel thematisiert primär die Beziehung des Menschen zu Gott, während die zweite Tafel das Verhältnis des Menschen zu seinem Nächsten in den Fokus rückt.
Freiheit wird als das Hauptthema definiert; jedes Gebot wird als ein Impuls zur Bewahrung der Freiheit und zur Vermeidung von Unterdrückung interpretiert.
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