Bachelorarbeit, 2015
47 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung und Forschungsfrage
1.3. Aufbau der Arbeit
2. Begriffsabgrenzungen und Situationsbeschreibung
2.1. Der Grundgedanke von Marketing
2.2. Von der Entstehung des Internets bis zum Web 2.0
2.3. Die Veränderung im Kommunikationsprozess durch Web 2.0
2.4. Konjunktur, das 4-Phasen-Modell von Schumpeter
2.5. Aktuelle Wirtschaftslage in Österreich
3. Risikofaktoren für eine Krise
3.1. Die Entstehung von Unternehmenskrisen
3.2. Handlungsspielraum durch die Früherkennung von Krisen
3.3. Der WIFO-Konjunkturtest als Früherkennungssystem
4. Kauf- und KonsumentInnenverhalten
4.1. Erklärungsansatz für das Kaufverhalten
4.2. KonsumentInnenverhalten in der Rezession
5. Die Vielfalt des Online-Marketings und Erfolgsfaktoren
5.1. Das Oktogon des Marketings als Erfolg für Online-Marketing
5.2. Neue Marketingtools durch Web 2.0
5.2.1. Kundengewinnung durch Web 2.0
5.2.2. KundInnenbindung durch Web 2.0
6. Marketingstrategien in der Rezession
6.1. Gängige Maßnahmen in der Rezession
6.2. Digitales Marketing für eine erfolgreiche Rezessionsabwehr
7. Conclusio
Diese Arbeit untersucht, ob pauschale Marketing-Budgetkürzungen in wirtschaftlichen Rezessionsphasen eine geeignete Strategie darstellen oder ob digitale Marketingmaßnahmen zur erfolgreichen Rezessionsabwehr und Umsatzsteigerung beitragen können.
2.4. Konjunktur, das 4-Phasen-Modell von Schumpeter
In den letzten beiden Kapiteln wurden wesentliche Begriffe des Marketings eingegrenzt, aktuelle Situationen beschrieben sowie die NutzerInnenänderung vom Web 1.0 auf das Web 2.0 erklärt. Da es in dieser Arbeit um Marketingstrategien in einer wirtschaftlich unsicheren Zeit geht, wird nun der Konjunkturbegriff erläutert. Dabei beschreibt der Konjunkturbegriff die wirtschaftliche Situation eines Landes im Verlauf eines bestimmten Zyklus. Dazu passend liefert das 4-Phasen-Modell von Schumpeter Ansätze zum besseren Verständnis der unterschiedlichen Zyklen in einer Konjunktur und vor allem deren Entstehung.
Eine Konjunktur unterliegt einem ständigen Wandel und besteht aus Prosperität, Rezession, Depression und Erholung. Genauer beschreibt dies das 4-Phasen-Modell von Schumpeter. Dabei wird die Phase der Prosperität in eine „primäre Welle“ und eine „sekundäre Welle“ gegliedert. Ein Wirtschaftszyklus könnte auch ohne die sekundäre Welle der Prosperität und der Depression funktionieren, allerdings kommt es in der Marktwirtschaft immer wieder zu Übertreibungen in Form von Spekulationen (vgl. Schumpeter 2008, S. 156)
Die primäre Welle in der Aufschwungphase entsteht durch innovative Ideen und Unternehmen, welche in das aktuelle Wirtschaftssystem vertrauen. Durch Verbesserung der Produkte sowie neuartige Produkte werden VerbraucherInnen sowie HerstellerInnen durch Bedürfnisgenerierung zu höheren Ausgaben motiviert. Diese aufstrebende Wirtschaftslage ist für die meisten Unternehmen deutlich spürbar und führt zu Spekulationen, wodurch es zur sekundären Welle der Prosperität, also dem Aufschwung, kommt.
1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Problematik reflexartiger Budgetkürzungen im Marketing während wirtschaftlicher Abschwungphasen und stellt die Forschungsfrage nach alternativen Strategien.
2. Begriffsabgrenzungen und Situationsbeschreibung: Dieses Kapitel definiert zentrale Marketingbegriffe, erklärt die Entwicklung vom Web 1.0 zum Web 2.0 und erläutert das 4-Phasen-Modell von Schumpeter zur Einordnung der aktuellen Wirtschaftslage.
3. Risikofaktoren für eine Krise: Es wird die Entstehung von Unternehmenskrisen analysiert und die Bedeutung von Früherkennungssystemen sowie des WIFO-Konjunkturtests hervorgehoben.
4. Kauf- und KonsumentInnenverhalten: Dieser Abschnitt beleuchtet Modelle zur Kaufentscheidung und differenziert das KonsumentInnenverhalten in einer Rezession anhand rezessionspsychologischer Segmente.
5. Die Vielfalt des Online-Marketings und Erfolgsfaktoren: Hier werden die Erfolgsfaktoren des Online-Marketings (Oktogon des Marketings) sowie spezifische Tools für die Kundengewinnung und -bindung im Web 2.0 vorgestellt.
6. Marketingstrategien in der Rezession: Dieses Kapitel analysiert klassische versus antizyklische Verhaltensweisen von Unternehmen und untersucht, wie digitales Marketing konkret zur Rezessionsabwehr eingesetzt werden kann.
7. Conclusio: Das Fazit fasst zusammen, dass eine antizyklische Strategie und die Nutzung von Online-Marketing-Tools trotz Rezession zu Wettbewerbsvorteilen führen können.
Rezession, Online-Marketing, Web 2.0, Unternehmensführung, Konsumentenverhalten, Krisenmanagement, Marketingbudget, Budgetkürzung, Kundenbindung, Kundengewinnung, Konjunktur, Früherkennung, Wettbewerbsvorteil, Kaufentscheidung, digitale Kommunikation.
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen ihre Marketingstrategien in einer wirtschaftlichen Rezession anpassen sollten, anstatt reflexartig Budgets zu kürzen.
Die zentralen Themen sind Rezessionsmanagement, Online-Marketing-Methoden (Web 2.0), KonsumentInnenpsychologie in Krisenzeiten und die Bedeutung von Frühwarnsystemen.
Das Ziel ist zu beantworten, welche Marketingstrategien Unternehmen in der Rezession nutzen sollten, um den veränderten Konsumprioritäten zu entsprechen, und ob digitales Marketing hierbei zur Rezessionsabwehr beitragen kann.
Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, kombiniert mit der Untersuchung von Wirtschaftsmodellen (Schumpeter) und Marktstudien (GfK, WIFO).
Der Hauptteil umfasst theoretische Grundlagen der Konjunktur, Krisenfrüherkennung, Verhaltensmodelle der Konsumenten, Instrumente des Online-Marketings und die Analyse von Marketingstrategien während wirtschaftlicher Tiefphasen.
Wichtige Begriffe sind Rezession, Online-Marketing, Web 2.0, Krisenmanagement, Budgetstrategien und Konsumentenverhalten.
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