Bachelorarbeit, 2014
79 Seiten, Note: 2.3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung/Zielsetzung
2 Alkohol: Geschichte, Wirkung, Konsum
2.1 Geschichte des Alkohols
2.2 Wirkungen des Alkohols
2.2.1 Psychische Wirkung von Alkohol
2.2.2 Körperliche Wirkung von Alkohol
2.2.3 Aufnahme und Abbau im Körper
2.3 Alkoholkonsum von Jugendlichen
3 Begriffserklärung/Definition
3.1 Alkoholtypen und Entwicklungsverlauf einer Alkoholabhängigkeit
4 Erklärungsansätze der Abhängigkeitsursache
4.1 Alkohol
4.2 Person
4.3 Soziales Umfeld
5 Folgen des Alkoholkonsums
5.1 Körperliche Folgen
5.2 Psychische und soziale Folgen
5.2.1 Familiäre Folgen
5.2.2 Schulische/berufliche Folgen
5.2.3 Straßenverkehr
5.2.4 Kriminalität
5.2.5 Schwangerschaft
6 Behandlungsmöglichkeiten bei Alkoholabhängigen Jugendlichen
6.1 Kontaktphase und Einführung in das Behandlungsprogramm
6.2 Entgiftung und Entzugsphase
6.3 Entwöhnungsbehandlung
6.4 Weiterbehandlung und Wiedereingliederung
7 Theoriebezug
7.1 Leitfaden – Interview
7.2 Suche nach Interviewpartnern
7.2.1 Interviewpartner A
7.2.2 Interviewpartner B
7.2.3 Interviewpartner C
8 Vergleich der Interviews
8.1 Erster Kontakt mit Alkohol
8.2 Suchtentwicklung
8.3 Lebensumfeld
8.4 Unterstützungsmöglichkeiten
8.5 Leben nach der Sucht
9 Fazit
9.1 Bedeutungen der Ergebnisse für die Soziale Arbeit
9.2 Reflexion
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Problematik der Alkoholsucht im Jugendalter, analysiert die Ursachen für die Entstehung von Suchtverhalten sowie die daraus resultierenden körperlichen, psychischen und sozialen Folgen, um abschließend Interventionsmöglichkeiten in der Sozialen Arbeit zu erörtern.
2.2.1 Psychische Wirkung von Alkohol
Heutzutage sind alkoholische Getränke ein fester Bestandteil unseres Alltags. Die häufigsten Situationen, die in Deutschland zum Trinken veranlassen sind: Geselligkeit, Fernsehen, Kneipen, Mahlzeiten und der Arbeitsplatz.
Die Wirkung von Alkohol ist nicht nur von der getrunkenen Menge abhängig, sondern auch von der gelegentlichen Trinksituation. Es kommt darauf an, „wo, wann und mit wem man“ Alkohol trinkt.
In neutralen Situationen unseres alltäglichen Lebens kann Alkohol das Selbstvertrauen stärken, zur Erleichterung einer Kontaktaufnahme im sozialen Umfeld führen, die noch nicht bekannt ist oder als einfache Entspannung und Erholung in der Freizeit dient. Dazu kommt, dass das Trinken beim Ausgehen oder bei Feierlichkeiten deutlich angenehmer ist, da man sich unter Alkohol freier, enthemmter, ausgelassener fühlt. Dadurch können Menschen ihren Empfindungen freien Lauf lassen, andere hingegen trauen sich plötzlich Verhaltensweisen zu, die ihnen zuvor nicht möglich schienen.
Unangenehme Stimmung kann durch den Alkohol erträglicher gemacht werden. Auch hier wirkt der Alkohol entspannend und ablenkend. Meistens wird Alkohol in Stresssituationen z. B. Schule, Arbeit oder bei Anspannung sowie bei seelischen oder körperlichen Problemen und bei Konflikten oder bei Gefühlen von Alleinsein oder Langeweile als Lösung gesehen. Da das Gleichgewicht im Belohnungszentrums des Gehirns gestört wird, stellen die positiven Auswirkungen des Alkohols insbesondere für Jugendliche eine Gefahr dar, weil diese zu einer Abhängigkeit führen können. Es kommt zu einer „vermehrten Ausschüttung von Neurotransmittern im Belohnungszentrum des Gehirns“. Das sogenannte Suchtgedächtnis, welches in den jungen Jahren entwickelt wird, gewöhnt sich an die angenehme Wirkung und macht in diesem Zusammenhang die Hauptwirkung für das Suchtpotenzial der Substanz aus.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die wachsende Bedeutung der Alkoholsucht im Jugendalter dar und definiert die Zielsetzung der Arbeit.
2 Alkohol: Geschichte, Wirkung, Konsum: Dieses Kapitel behandelt die historische Entwicklung des Alkoholkonsums, dessen Wirkung auf den Körper sowie statistische Daten zum Konsumverhalten Jugendlicher.
3 Begriffserklärung/Definition: Hier werden die Begriffe Alkoholmissbrauch und Alkoholabhängigkeit präzise voneinander abgegrenzt und Symptome sowie Entwicklungsverläufe erläutert.
4 Erklärungsansätze der Abhängigkeitsursache: Das Kapitel analysiert die multifaktoriellen Ursachen der Suchtentstehung, unterteilt in die Faktoren Alkohol, Person und soziales Umfeld.
5 Folgen des Alkoholsonsums: Dieses Kapitel beschreibt die gravierenden körperlichen, psychischen und sozialen Konsequenzen, die ein übermäßiger Alkoholkonsum für Jugendliche nach sich zieht.
6 Behandlungsmöglichkeiten bei Alkoholabhängigen Jugendlichen: Hier wird der vierstufige Behandlungsverlauf von der Kontaktphase bis zur Wiedereingliederung detailliert beschrieben.
7 Theoriebezug: Dieses Kapitel erläutert die methodische Herangehensweise der Arbeit und beschreibt die Auswahl der für die Interviews herangezogenen Personen.
8 Vergleich der Interviews: Hier werden die durchgeführten Interviews anhand spezifischer Kategorien wie Suchtentwicklung, Lebensumfeld und Unterstützungsmöglichkeiten miteinander verglichen.
9 Fazit: Das Fazit reflektiert die Ergebnisse der Arbeit und betont die Bedeutung von Prävention sowie professioneller Unterstützung für betroffene Jugendliche.
Alkoholsucht, Jugendalter, Suchtentwicklung, Alkoholmissbrauch, Abhängigkeit, Prävention, Sozialpädagogik, Therapie, Behandlungsmöglichkeiten, Fallanalyse, Lebensumfeld, Entzugserscheinungen, Adoleszenz, Beratungsstellen, Rehabilitation.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und den Folgen von Alkoholsucht bei Jugendlichen sowie deren Weg in ein Leben nach der Abhängigkeit.
Die zentralen Themen sind Ursachen für Abhängigkeit, die physische und psychische Wirkung von Alkohol, die Auswirkungen auf das soziale Umfeld sowie professionelle Behandlungsmöglichkeiten.
Ziel ist es, einen Überblick über die Thematik zu geben und zu untersuchen, wie diverse Ursachen Jugendliche beeinflussen und wie resultierende Folgen ihr Leben verändern.
Die Arbeit nutzt Literaturanalysen und kombiniert diese mit einer empirischen Analyse, die auf persönlich geführten Experteninterviews basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zur Suchtentstehung, die Analyse körperlicher und sozialer Folgen sowie eine detaillierte Darstellung von Interventions- und Behandlungskonzepten.
Die wichtigsten Schlagworte sind Alkoholsucht, Jugendalter, Suchtentwicklung, Behandlungsmöglichkeiten und Soziale Arbeit.
Die Persönlichkeit fungiert laut der Arbeit als Hauptfaktor, da die Umwelt zwar Einfluss nimmt, die Art der Problembewältigung durch das Individuum jedoch die Suchtentwicklung entscheidend bestimmt.
Selbsthilfegruppen werden als wesentliche Unterstützung zur Wiedereingliederung und zum Erhalt der Abstinenz wahrgenommen, obwohl der Weg dorthin oft eine erhebliche Überwindung erfordert.
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