Bachelorarbeit, 2014
71 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Situation im öffentlichen Dienst
2.1 Personalentwicklung im öffentlichen Dienst (Zahlen, Daten, Fakten)
2.2 Haushaltslage
2.3 Aufgabenerfüllung
2.4 Demographischer Wandel
3 Personalmanagement
3.1 „Modernes Personalmanagement“ im öffentlichen Dienst
3.1.1 Personalmarketing und Recruting
3.1.2 Mitarbeiterbindung und Demografiemanagement
3.1.3 Performancemanagement
3.1.4 Personalentwicklung und Talentmanagement
3.1.5 Personalfreisetzung
3.2 Probleme des Personalmanagements
3.2.1 Personalmarketing und Recruting
3.2.2 Mitarbeiterbindung und Demografiemanagement
3.2.3 Performancemanagement
3.2.4 Personalentwicklung und Talentmanagement
3.2.5 Personalfreisetzung
4 Personalmanagement in den Stadtverwaltungen der Landeshauptstädte
4.1 Methodisches Vorgehen
4.2 Analyse und Auswertung
4.3 Handlungsempfehlungen
5 Fazit
Ziel dieser Arbeit ist es, Instrumente eines modernen Personalmanagements zu beleuchten, die den öffentlichen Dienst für Nachwuchs- und Fachkräfte sowie vorhandenes Personal zu einem attraktiven Arbeitgeber machen, um den Herausforderungen des demographischen Wandels und knapper Haushalte zu begegnen.
3.1 „Modernes Personalmanagement“ im öffentlichen Dienst
Der Mensch stellt die wichtigste Ressource eines Unternehmens dar. Davon ist oft in Magazinen, Firmengrundsätzen und im Personalmarketing die Rede. Die Fachliteratur ist überzeugt, dass das Personal einen wichtigsten Faktoren erfolgreicher Organisationen verkörpert. Doch viel zu lange wurden Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes als reiner Kostenfaktor angesehen, mit welchem sich Haushaltsengpässe ausgleichen lassen. „Es stellt sich die Frage, wie man diese Ressource erkennt, aktiviert, fördert, entwickelt, bindet und nutzt.“ Doch was ist Personalmanagement? Das Personalmanagement „umfasst alle Maßnahmen der Bildung, der Förderung und der Organisationsentwicklung, die von einer Organisation oder Person zur Erreichung spezieller Zwecke, strategisch, zielgerichtet, systematisch und methodisch geplant, realisiert und evaluiert werden.“ Dabei unterteilt es sich in 5 Kernaktivitäten, welche die wichtigsten Komponenten für eine zielgerichtete und zukunftsfähige Personalarbeit abbilden. In folgenden Grafik sind diese dargestellt (siehe Abbildung 1).
1 Einleitung: Diese Einführung thematisiert den notwendigen Wandel von einer starren Personalverwaltung hin zu einem modernen Personalmanagement angesichts von Sparzwängen und Fachkräftemangel.
2 Situation im öffentlichen Dienst: Das Kapitel beleuchtet die personelle Entwicklung im öffentlichen Dienst unter Berücksichtigung von Haushaltszwängen, der Aufgabenwahrnehmung und den negativen Auswirkungen des demographischen Wandels.
3 Personalmanagement: Hier werden die fünf Kernaktivitäten eines modernen Personalmanagements theoretisch definiert und anschließend die spezifischen Probleme und Defizite in der praktischen Anwendung gegenübergestellt.
4 Personalmanagement in den Stadtverwaltungen der Landeshauptstädte: Dieser Teil beschreibt die methodische Vorgehensweise bei der Untersuchung der 16 Landeshauptstädte, analysiert die erhobenen Daten zu den Personalinstrumenten und gibt konkrete Handlungsempfehlungen.
5 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und betont die Unvermeidbarkeit einer strategischen Neuausrichtung der Personalpolitik zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit des öffentlichen Dienstes.
Öffentlicher Dienst, Personalmanagement, Personalmarketing, Demographischer Wandel, Fachkräftemangel, Employer Branding, Personalentwicklung, Mitarbeiterbindung, Performancemanagement, Personalfreisetzung, Stadtverwaltungen, Personalführung, Verwaltungsmodernisierung, Haushaltskonsolidierung, Arbeitsflexibilisierung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der notwendigen Transformation der Personalpolitik im öffentlichen Dienst von einer rein kostenorientierten Verwaltung hin zu einem modernen, strategischen Personalmanagement.
Die zentralen Themen sind Personalmarketing, Mitarbeiterbindung, Performance-Management, Personalentwicklung, Talentmanagement sowie der Umgang mit dem demographischen Wandel und Haushaltszwängen.
Das primäre Ziel ist es, Instrumente aufzuzeigen, die den öffentlichen Dienst als Arbeitgeber für Fachkräfte attraktiver machen und gleichzeitig effizienter gestalten.
Es erfolgt eine Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung der Kernaktivitäten sowie eine empirische Bestandsaufnahme (Befragung) in den 16 Landeshauptstädten Deutschlands.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der fünf Kernaktivitäten des Personalmanagements und eine darauf aufbauende Analyse der praktischen Umsetzung in deutschen Stadtverwaltungen.
Schlüsselbegriffe sind Personalmarketing, Demographischer Wandel, Fachkräftemangel, Employer Branding und Verwaltungsmodernisierung.
Im öffentlichen Dienst ist die Beendigung von Arbeitsverhältnissen bei Beamten aufgrund des Beamtenrechts nur in extremen Ausnahmefällen möglich, was die Flexibilität im Vergleich zur Privatwirtschaft stark einschränkt.
Social Media werden als wichtiges Instrument für das Employer Branding und die Zielgruppenansprache erkannt, jedoch von vielen Verwaltungen noch sehr zögerlich eingesetzt.
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