Diplomarbeit, 2004
76 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Klinikum der Universität zu Köln
1.3 Ziel
1.4 Probleme
1.5. Vorgehensweise
2 Gesamtsituation am Klinikum der Universität zu Köln
2.1 Medienbrüche
2.2 Station
2.3 Apotheke
2.4 Warenannahme
2.5 Rechnungsstelle
2.6 Zusammenfassung
3 Der Weg zum digitalen Bestellwesen
3.1 Definitionen
3.2 Vorstellung von Lösungen an Universitätskliniken
3.2.1 Universitätsklinik Münster
3.2.2 Universitätsklinik Frankfurt
3.3 Software
3.3.1 Das e-Procurement-System von Medicforma
3.3.2 GWI - ORBIS
3.3.3 SAP R/3
3.3.4 Betriebssysteme
3.4 Zusammenfassung
4 Ist-Zustand im Anforderungs- und Bestellwesen
4.1 Anforderungen an die Apotheke
4.2 Bestellungen von Apotheke bei Lieferanten
4.3 Zusammenfassung
5 Soll-Modell im Anforderungs- und Bestellwesen
5.1 Anforderungen an Apotheke
5.2 Bestellungen von Apotheke bei Lieferanten
5.3 Zusammenfassung
6 Umsetzung des Soll-Konzeptes
6.1 Entscheidung über ein e-Procurement-System
6.2 Entscheidung über die Anforderungsmethode
6.3 Zusammenfassung
7 Schnittstellen zu SAP R/3
7.1 Schnittstelle SAP R/3 zu Medicforma
7.2 Schnittstelle von SAP R/3 zu GWI Orbis
7.3 Zusammenfassung
8 Terminpläne
8.1 Medicforma
8.2 GWI
8.3 Zusammenfassung
9 Auswirkungen der Prozessoptimierung
10 Zusammenfassung / Fazit / Ausblick
11 Literaturverzeichnis
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines Konzepts zur Einführung eines digitalen Bestellwesens am Klinikum der Universität zu Köln, um Prozesse zu optimieren, Medienbrüche zu eliminieren und die Effizienz in der Apotheken- und Materialbeschaffung zu steigern. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie durch den Einsatz von IT-Systemen (insb. SAP R/3, Medicforma und GWI ORBIS) eine patientenbezogene und kosteneffiziente Materialverwaltung realisiert werden kann.
2.1 Medienbrüche
Ein Medienbruch in einem Prozess ist der Zeitpunkt, in dem Daten von einem Format in ein anderes umgewandelt werden. Medienbrüche erhöhen die Durchlaufzeiten der Bestellungen. Dies ist zum Einen durch höhere Bearbeitungszeiten in Folge durch doppelter Eingaben und zum Anderen durch höhere Transportzeiten bedingt (der Transport von Papier dauert länger als der elektronische Versand). Damit sinkt die Effizienz der Mitarbeiter und die Kosten für die Bestellung steigen. Eine weitere Konsequenz der doppelten Erfassung ist ein hohes Potenzial für Fehler bei der manuellen Eingabe, so dass eine Verschlechterung der Datenqualität im Informationssystem des Klinikums eintritt. Ein Kritikpunkt, der von den Anforderungsstellen häufig genannt wird, ist die fehlende Transparenz des Anforderungs- und Bestellprozesses. Automatische Rück- und Statusmeldungen sind wegen der Medienbrüche nicht möglich. Besonders problematisch ist in diesem Zusammenhang der mit Nummer 1 markierte und innerhalb der Klinikumsorganisation liegende Medienbruch in Abbildung 4. Die Medienbrüche zwei bis sechs liegen in dem Prozessablauf außerhalb des Klinikums und befinden sich an der Schnittstelle zum Lieferanten. Auch hier wäre eine Lösung ohne Medienbrüche wünschenswert.
1 Einleitung: Beschreibt die Kostensteigerung im deutschen Gesundheitswesen und leitet die Notwendigkeit zur Prozessoptimierung im Krankenhaus ein.
2 Gesamtsituation am Klinikum der Universität zu Köln: Analysiert die heterogene IT-Landschaft und die problematischen, papiergebundenen Bestellabläufe zwischen Stationen und Apotheke.
3 Der Weg zum digitalen Bestellwesen: Definiert zentrale Begriffe wie e-Business, e-Procurement und stellt Referenzlösungen an anderen Universitätskliniken vor.
4 Ist-Zustand im Anforderungs- und Bestellwesen: Dokumentiert detailliert den aktuellen, manuellen Prozessablauf der Medikamentenanforderung und -bestellung in der Apotheke.
5 Soll-Modell im Anforderungs- und Bestellwesen: Entwickelt ein optimiertes Modell zur digitalen Abwicklung der Anforderungen und Bestellungen inklusive elektronischer Signatur.
6 Umsetzung des Soll-Konzeptes: Erläutert die Entscheidung für Medicforma zur Optimierung der Stammdaten und für GWI Orbis als Anforderungsmethode.
7 Schnittstellen zu SAP R/3: Beschreibt die technische Realisierung der Schnittstellen zwischen SAP R/3, Medicforma und GWI Orbis.
8 Terminpläne: Gibt einen Überblick über die Projektphasen und den Fortschritt bei der Implementierung von Medicforma und GWI.
9 Auswirkungen der Prozessoptimierung: Erörtert die langfristigen Vorteile der Digitalisierung für das Klinikum und die betroffenen Mitarbeiter.
10 Zusammenfassung / Fazit / Ausblick: Fasst die Projektergebnisse zusammen und bewertet den Erfolg der eingeführten IT-Lösungen.
11 Literaturverzeichnis: Listet die verwendeten Quellen und Referenzdokumente auf.
Digitales Bestellwesen, Klinikum, SAP R/3, e-Procurement, Apotheke, Medienbrüche, Prozessoptimierung, Stammdatenqualität, GWI ORBIS, Arzneimittelbeschaffung, elektronische Signatur, Anforderungswesen, Materialwirtschaft, Kostenreduzierung, Workflow.
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen bei der Einführung eines digitalen Bestellwesens am Klinikum der Universität zu Köln und entwickelt Konzepte zur Prozessoptimierung und IT-Integration.
Im Mittelpunkt stehen die Analyse von Geschäftsprozessen im Einkauf, die Verbesserung der Stammdatenqualität, der Ersatz papierbasierter Abläufe durch digitale Systeme sowie die Schnittstellenintegration von SAP R/3, Medicforma und GWI ORBIS.
Das primäre Ziel ist die Schaffung eines Konzepts, das durch Digitalisierung eine effizientere und transparentere Medikamentenversorgung ermöglicht und damit den manuellen Verwaltungsaufwand sowie Fehlerquellen reduziert.
Es wird eine Ist-Analyse des bestehenden, historisch gewachsenen Prozesses durchgeführt, gefolgt von einer Soll-Konzeption und der anschließenden Evaluierung technischer Implementierungsoptionen zur Optimierung der Gesamtsituation.
Der Hauptteil analysiert die aktuelle Situation, definiert digitale Begriffe, vergleicht IT-Lösungen an anderen Kliniken, entwirft Soll-Modelle für Anforderungen und Bestellungen und beschreibt die technische Architektur und Terminplanung der Umsetzung.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie digitales Bestellwesen, SAP R/3, e-Procurement, Prozessoptimierung, Stammdatenqualität und elektronische Signatur.
Die Anforderungsstelle im Krankenhaus besitzt im Innenverhältnis keine Vollmacht, eigenständig Bestellungen bei externen Lieferanten auszulösen; dies ist Aufgabe der zentralen Einkaufsabteilung, um rechtliche und finanzielle Verantwortlichkeiten zu wahren.
Die Stammdatenqualität wird als Problem mit der höchsten Priorität eingestuft, da eine konsistente Datenhaltung zwischen SAP und den Subsystemen die Grundvoraussetzung für automatisierte und fehlerfreie Bestellprozesse darstellt.
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