Bachelorarbeit, 2012
62 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Grundlagen einer Due Diligence im M&A Prozess
2.1 Definition, Herkunft und Funktion
2.2 Anlässe
2.2.1 Vendor Due Diligence
2.2.2 Buy Side Due Diligence
2.3 Arten
2.3.1 Überblick
2.3.2 Financial Due Diligence
2.3.3 Hauptfunktion der Financial Due Diligence im Akquisitionsprozess
2.3.4 Financial Due Diligence im Akquisitionsprozess
2.4 Abgrenzung zur Unternehmensbewertung
3 Analyse der Financial Due Diligence
3.1 Analyse der Vergangenheitsdaten
3.2 Analyse der internen Berichterstattung
3.3 Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
3.3.1 Vermögenslage
3.3.1.1 Anlagevermögen
3.3.1.2 Umlaufvermögen
3.3.1.3 Verbindlichkeiten und Rückstellungen
3.3.2 Finanzanlage
3.3.2.1 Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit
3.3.2.2 Cashflow aus Investitionstätigkeit
3.3.2.3 Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
3.3.3 Ertragslage
3.3.3.1 Erträge
3.3.3.2 Aufwendungen
3.3.3.3 Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge
3.4 Analyse der zukünftigen Entwicklung
4 Financial Due Diligence Bericht
5 Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen der Financial Due Diligence als Instrument zur systematischen Reduzierung von Akquisitionsrisiken bei Unternehmenstransaktionen. Das primäre Ziel besteht darin aufzuzeigen, wie durch eine fundierte Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie der Planungsrechnung Informationsasymmetrien abgebaut und eine bessere Entscheidungsgrundlage für den Erwerber geschaffen werden kann.
2.2.1 Vendor Due Diligence
Eine Vendor Due Diligence wird seitens des Verkäufers durchgeführt. Die Funktion dieser Prüfung besteht darin, das Unternehmen auf einen möglichen Verkauf vorzubereiten. Dabei hat das bestellte Prüfungsteam die Sicht eines potenziellen Käufers einzunehmen. Somit können im Vorfeld Schwachstellen rechtzeitig erkannt und beseitigt werden, um die Verhandlungsstärke bei Vertragsabschluss zu stärken.
Im Rahmen eines Bieterverfahrens, wobei mehrere potenzielle Kaufinteressenten auftreten, bietet sich die Vendor Due Diligence besonders an. Dem Verkäufer jedoch sind die unterschiedlichen Interessensschwerpunkte der Kaufinteressenten nicht bekannt. Somit sollte sich der „Vendor Due Diligence-Bericht“ auf wesentliche Kernpunkte des Unternehmens beziehen.
Der Nutzen für den Verkäufer dieser Prüfung ist neben der Einsparung von Transaktionskosten, die Beschleunigung des Prozesses bei einer Vielzahl von Kaufinteressenten. Zudem liegt allen potenziellen Kaufinteressenten eine gleiche Informationsbasis vor, um so einen fairen Bieterkreis zu schaffen. Des Weiteren behält der Verkäufer einen Überblick über den Verkaufsprozess und die Offenlegung von vertraulichen Daten seines Unternehmens.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmende Bedeutung von Unternehmenszusammenschlüssen ein und erläutert die Notwendigkeit der Due Diligence zur Risikominimierung.
2 Grundlagen einer Due Diligence im M&A Prozess: Dieses Kapitel definiert den Begriff Due Diligence, beleuchtet seine Herkunft, die verschiedenen Anlässe sowie die wichtigsten Arten der Teilprüfungen.
3 Analyse der Financial Due Diligence: Der Hauptteil konzentriert sich auf die detaillierte Vorgehensweise bei der Prüfung von Vergangenheitsdaten, der internen Berichterstattung, der Bilanz- und Finanzlage sowie der Zukunftsplanung.
4 Financial Due Diligence Bericht: Hier wird der Aufbau und Zweck des Abschlussberichts beschrieben, der dem potenziellen Erwerber als fundierte Grundlage für seine Investitionsentscheidung dient.
5 Zusammenfassung: Dieses abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und hebt den Beitrag der Financial Due Diligence zur erfolgreichen Akquisition hervor.
Financial Due Diligence, M&A Prozess, Akquisitionsrisiken, Informationsasymmetrie, Unternehmensbewertung, Vergangenheitsanalyse, Finanzlage, Ertragslage, Cashflow-Rechnung, Planungsrechnung, Kaufpreisfindung, Deal-Breaker, Vendor Due Diligence, Kaufinteresse, Risikomanagement.
Die Arbeit behandelt die Durchführung und Bedeutung einer Financial Due Diligence als essenzieller Bestandteil einer Unternehmensakquisition, um Risiken für den Käufer zu minimieren.
Zentrale Themen sind die Grundlagen der Due Diligence, die Analyse von Bilanz und Cashflow, die Prüfung der Zukunftsplanung sowie die Kommunikation der Ergebnisse im Abschlussbericht.
Das Hauptziel ist die Untersuchung der Möglichkeiten und Grenzen dieses Instruments, um die Qualität von Kaufentscheidungen bei Unternehmenstransaktionen zu erhöhen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Standards und wissenschaftlicher Publikationen zur betriebswirtschaftlichen Analyse im M&A-Kontext.
Der Hauptteil widmet sich der konkreten Vorgehensweise bei der Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie kritischen Prüfungspunkten in der Planungsrechnung.
Wichtige Begriffe sind Financial Due Diligence, Akquisitionsrisiken, Unternehmensbewertung, Cashflow-Rechnung und Informationsasymmetrie.
Dies beschreibt eine unplausible Planung, bei der sinkende oder stagnierende Umsätze in der Vergangenheit durch ein unrealistisches, starkes Wachstum kurz vor oder nach dem Zeitpunkt des Unternehmensverkaufs "schön" gerechnet werden.
Finanzinvestoren fokussieren sich stärker auf Rendite und Cashflow-Stabilität, während strategische Investoren eher Synergieeffekte und langfristige Integration in ihr bestehendes Portfolio im Blick haben.
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