Bachelorarbeit, 2015
60 Seiten, Note: 2,0
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Geschichte, Identität und Integration der Russlanddeutschen in der Bundesrepublik Deutschland. Ziel ist es, die historischen Wurzeln der Russlanddeutschen in der ehemaligen Sowjetunion aufzuzeigen, die Aussiedlung nach Deutschland zu beleuchten und die Herausforderungen der Integration in die deutsche Gesellschaft zu analysieren.
Kapitel 2 beleuchtet die Geschichte der Russlanddeutschen in der Sowjetunion, beginnend mit der ersten Ansiedlung im 18. Jahrhundert bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Es werden die Gründe für die Ansiedlung, die Entwicklungen in den verschiedenen Epochen und die Auswirkungen von Kriegen und politischen Umbrüchen auf die Russlanddeutschen dargestellt.
Kapitel 3 befasst sich mit der Aussiedlung der Russlanddeutschen nach Deutschland. Es werden Begriffsdefinitionen erläutert, die Einreise in den 1980er und 1990er Jahren beschrieben und die rechtlichen Grundlagen der Zuwanderung und Aufnahme beleuchtet.
Kapitel 4 widmet sich der Identität der Russlanddeutschen. Es werden verschiedene Identitätsmerkmale und -typen betrachtet, die von den komplexen Erfahrungen der Migration, Ethnizität und Kultur geprägt sind. Die vielfältigen Perspektiven der Russlanddeutschen auf ihre eigene Identität und ihre Zugehörigkeit werden beleuchtet.
Kapitel 5 untersucht die Integration der Russlanddeutschen in die deutsche Gesellschaft. Es werden verschiedene Dimensionen von Integration betrachtet und die Herausforderungen, denen die Russlanddeutschen bei der Integration begegnen, analysiert.
Russlanddeutsche, Geschichte, Identität, Integration, Migration, Ethnizität, Kultur, Aussiedlung, Aufnahmeland, Deutschland, Sowjetunion, Integrationsschwierigkeiten, Sprachkenntnisse, Segregation, Bildung, Kriminalität, Alkoholismus.
Russlanddeutsche sind die Nachfahren deutscher Kolonisten, die ab dem 18. Jahrhundert in das Russische Reich auswanderten und später als Aussiedler oder Spätaussiedler nach Deutschland zurückkehrten.
Dies liegt an der jahrzehntelangen Unterdrückung der deutschen Sprache und Kultur in der Sowjetunion, insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg, was die Weitergabe der Muttersprache erschwerte.
Es beschreibt das Fremdheitsgefühl vieler Migranten, die in der Sowjetunion als "die Deutschen" diskriminiert wurden, in Deutschland aber oft als "die Russen" wahrgenommen werden.
Herausforderungen sind defizitäre Sprachkenntnisse, die Nichtanerkennung von Berufsabschlüssen, Segregation in bestimmten Wohnvierteln und Identitätskonflikte.
Die Arbeit unterteilt sie in: Nicht richtig Deutsche, Deutsche mit Makel, Deutsche mit russischem Glanz, die wahren Deutschen und die sowjetischen Leute.
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