Masterarbeit, 2013
116 Seiten, Note: 1,3
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1. Einleitung
2. Terminologische Verortung und Abgrenzung des Forschungsgegenstandes
2.1 Definition Online Community
2.2 Abgrenzung von Online Communities zu Netzwerken
3. Vorüberlegungen zur empirischen Erhebung
3.1 Vorgehensweise der Recherche
3.2 Überblick Communities mit Bezug zur Bundeswehr
3.2.1 Kriterien für die Auswahl der Erhebungseinheiten
3.2.2 Ergebnisse der Recherche
3.3 Ermittlung der Fragebedarfe
4. Empirische Erhebung
4.1 Methodisches Vorgehen
4.1.1 Wahl der Forschungsmethode
4.1.2 Methode der Online-Befragung
4.1.3 Auswahl der Stichprobe
4.1.4 Entwicklung des Erhebungsinstrumentariums
4.1.4.1 Design des Fragebogens
4.1.4.2 Inhaltliche Bestandteile des Fragebogens
4.1.4.3 Grundlagen zur Durchführung der Online-Befragung
4.2 Ergebnisse der Online-Befragung
4.2.1 Soziodemografische Merkmale
4.2.2 Organisation der Community
4.2.3 Aktivität in der Community
5. Schlussbetrachtung
6. Anhang
7. Literarturverzeichnis
Die Arbeit untersucht Online-Communities mit Bezug zur Bundeswehr, um deren Struktur, Organisation und den Nutzen für die Mitglieder zu identifizieren und Potenziale für ein zukünftiges Wissensmanagement innerhalb der Bundeswehr abzuleiten.
2.1 Definition Online Community
Bei dem Begriff der Online Community handelt es sich um einen multidisziplinären Forschungsgegenstand, was zu Schwierigkeiten bei der terminologischen Verortung führt, da einige Definitionsversuche aus einer jeweils fachspezifischen Perspektive heraus erfolgten. Infolgedessen bestehen bei der Auseinandersetzung mit dem Terminus Online Community technologische, soziologische sowie ökonomische Einflüsse und Sichtweisen. Der erste, der den Begriff der Virtuellen Community maßgeblich geprägt hat war RHEINGOLD. Dieser betrachtete Communities aus soziologischer Perspektive: „Virtual Communities are social aggregations that emerge from the Net when people carry on public discussion long enough, with sufficient human feeling, to form webs of personal relationships in cyberspace“. In dieser ersten Definition wird deutlich, dass das Verständnis von Online Communities auch von den aktuellen technologischen Möglichkeiten abhängt. RHEINGOLD ergänzte seine Definition später wie folgt: „A virtual community is a group of people who may or may not meet one another face to face, and who exchange words and ideas through the mediation of computer bulletin boards and networks“. Diese Form der Kommunikation wurde erst dadurch ermöglicht, dass neue Kommunikationstechnologien, wie das Internet, allgegenwärtig wurden und zudem die technologische Leistungsfähigkeit der benötigten Hardwarekomponenten im Zeitablauf rasant anstieg, während gleichzeitig die Preise dafür stark sanken.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Wissen für Organisationen und die spezifischen Herausforderungen der Bundeswehr, wie Personalfluktuation und den Bedarf an Wissensmanagement.
2. Terminologische Verortung und Abgrenzung des Forschungsgegenstandes: Dieses Kapitel definiert Online Communities aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven und grenzt sie von allgemeinen Netzwerken und sozialen Netzwerken ab.
3. Vorüberlegungen zur empirischen Erhebung: Hier wird das Vorgehen bei der Suche nach relevanten Communities beschrieben und die Kriterien für die Auswahl der Erhebungseinheiten festgelegt.
4. Empirische Erhebung: Dieser Abschnitt beschreibt das methodische Vorgehen, die Konzeption des Fragebogens sowie die Durchführung und Auswertung der Online-Befragung.
5. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert die Implikationen für ein zukünftiges Wissensmanagement der Bundeswehr unter Einbeziehung der untersuchten Communities.
6. Anhang: Der Anhang enthält den vollständigen Fragebogen in Online-Ansicht sowie in der Variablenansicht.
7. Literarturverzeichnis: Das Verzeichnis listet sämtliche verwendete Quellen und Literaturstellen auf.
Bundeswehr, Online Community, Virtuelle Community, Wissensmanagement, Empirische Untersuchung, Mitgliederstruktur, Soziodemografie, Wissensaustausch, Online-Befragung, Community-Organisation, Soziale Netzwerke, Wissensgenerierung, Digital Natives, Communities of Practice, Kooperation.
Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung von Online-Communities, die einen thematischen Bezug zur Bundeswehr aufweisen, um deren Nutzen für ein professionelles Wissensmanagement in den Streitkräften zu bewerten.
Die zentralen Felder umfassen die Definition und Abgrenzung von Online-Communities, die Identifikation existierender Gruppen, die Motivation der Mitglieder sowie das Potenzial für eine Kooperation mit der Bundeswehr.
Das Ziel ist eine Bestandsaufnahme dieser Communities und die empirische Analyse ihrer Zusammensetzung, Organisation und Mitglieder-Motive, um Handlungsempfehlungen für die Bundeswehr zu geben.
Der Autor nutzt einen methodischen Triangulationsansatz, der eine fundierte Literaturrecherche mit einer standardisierten empirischen Online-Befragung (Web-Survey) verbindet.
Im Hauptteil stehen die methodische Herleitung der Untersuchung, die Vorstellung ausgewählter Communities und die detaillierte Auswertung der erhobenen Daten zu soziodemografischen Merkmalen, Organisationsformen und der Aktivität der Nutzer.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Online Community, Wissensmanagement, Bundeswehr, empirische Sozialforschung und Community-Motivation geprägt.
Die befragten Mitglieder fürchten primär Einschränkungen ihrer Objektivität, Neutralität und Unabhängigkeit durch eine mögliche redaktionelle Kontrolle sowie den Verlust ihrer Anonymität.
Die Analyse zeigt, dass fast die Hälfte der Teilnehmer sich primär als „stille Beobachter“ sieht, die weder aktiv Fragen stellen noch Beiträge kommentieren, sondern das Forum vor allem zur Informationsgewinnung nutzen.
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