Bachelorarbeit, 2015
136 Seiten, Note: 1,3
I Einleitung
II Literaturteil
1 Standort- und Umfeldanalyse
1.1 Notwendigkeit einer Standort- und Umfeldanalyse
1.2 Standortwahl
1.3 Standortanalyse
1.3.1 Soziodemografische Umfeldanalyse
1.3.2 Geografische Umfeldanalyse
1.4 Konkurrenzanalyse
1.4.1 Konkurrenz und Konkurrenzanalyse
1.4.2 Notwendigkeit der Konkurrenzanalyse
1.5 Zielgruppe
1.5.1 Definition Zielgruppe
1.5.2 Segmentierung einer Zielgruppe
1.5.3 Zielgruppenbestimmung
1.5.4 Zielgruppen und Konkurrenzanalyse
1.5.5 Zielgruppen des Reitsports
1.6 Marketing-Mix
1.6.1 Produktbegriff
1.6.2 Dienstleistungen einer Reitschule
1.6.3 Angebote der Reitbetriebe
1.6.3.1 Kinder und Jugendliche
1.6.3.2 Erwachsene Spät- und Wiedereinsteiger
1.6.3.3 Altersgruppe 50 plus
1.6.3.4 Jungen und Männer
1.6.4 Zusatzangebot
1.6.5 Preisgestaltung im Reitschulbetrieb
1.6.6 Einflussfaktoren auf den Preis
1.6.7 Preisfindung
1.6.8 Bezahlungsmodelle
1.6.9 Marketing
1.6.9.1 Marketingspezifische Fragen
1.6.9.2 Marketing-Maßnahmen
1.6.10 Kommunikationskonzeption
1.6.10.1 Klassische Werbemittel
1.6.10.2 Öffentlichkeitsarbeit
1.6.10.3 Direkt-Marketing
1.6.10.4 Internetmarketing
1.6.11 Infrastruktur
1.6.11.1 Infrastruktur der Reitvereine und Pferdebetriebe
1.6.11.2 Ort der Ausbildung
1.6.12 Schulpferdehaltung
1.6.12.1 Schulpferdebestand
1.6.12.2 Auswahl des Schulpferdes
1.6.12.3 Anzahl Schulpferde
1.6.12.4 Auslastungsgrad
1.6.12.5 Ausrüstung
1.6.12.6 Bezugsquellen
1.6.13 Ausbilder
1.6.13.1 Ausbilderausbildung
1.6.13.2 Reitunterricht
1.6.13.3 Auswahl der Ausbilder
1.6.13.4 Aufgaben des Ausbilders
1.6.13.5 Ausbilder und Ausbilderteam
1.6.13.6 Bezahlung und Anstellungsverhältnis
1.6.13.7 Arbeitszeitbedarf und Arbeitskosten
1.6.13.8 Kostenrechnung im Reitschulbetrieb
1.6.14 Schulpferdeleasing
1.6.14.1 Leasingberechnung
1.6.15 Schulpferdeleihe
1.7 Kooperationen externer Dienstleister
1.7.1 Kooperation
1.8 Kundenzufriedenheit und Kundenbindung
1.8.1 Kundenzufriedenheit
1.8.2 Confirmation/Disconfirmation-Pardigm
1.8.3 Kano-Modell Kundenzufriedenheit
III Hauptteil
2 Reiterhof Horkheim
2.1 Betriebsbeschreibung
2.2 Standort- und Umfeldanalyse
2.2.1 Standortwahl
2.2.2 Standortanalyse
2.3 Konkurrenzanalyse
2.3.1 Konkurrenz und Konkurrenzanalyse des Reiterhofs Horkheim
2.3.2 Konkurrentenübersicht
2.4 Zielgruppen
2.4.1 Momentane Zielgruppen
2.4.2 Zielgruppen der Konkurrenz
2.4.3 Zielgruppensegmentierung
2.4.4 Zielgruppenbestimmung
2.4.4.1 Generation 50 plus
2.4.4.2 Jungen und Männer
2.4.4.3 Hochpreissegment
2.4.4.4 Ausländer
2.4.4.5 Arbeitslose
2.4.4.6 Zielgruppe Kinder und Jugendliche
2.4.4.7 Schüler
2.4.4.8 Kindergartenkinder
2.4.4.9 Konzept Generation 50 plus zum Pferd
2.4.4.10 Kundenclubkonzept Reiterhof Horkheim
2.4.4.11 Kundenclubkonzept Hochpreissegment
2.4.5 Preis und Preissysteme
2.4.6 Kommunikationspolitik Reiterhof Horkheim
2.4.6.1 Öffentlichkeitsarbeit
2.4.6.2 Direkt-Marketing
2.4.6.3 Internetmarketing
2.4.7 Infrastruktur
2.4.8 Schulpferdehaltung
2.4.9 Personal
2.4.10 Arbeitszeitbedarf und Arbeitskosten
2.4.11 Vollkostenrechnung Schulpferd
2.4.11.1 Festsetzung des Reitstundenpreises
2.4.11.2 Kosten Schul- und Pensionspferd
2.4.12 Planung in Entwicklungsstufen
2.4.13 Hallenbelegungsplan
2.4.14 Schulpferdeleasing
2.4.14.1 Kosten Schulpferdekauf und -leasing
2.4.14.2 Schulpferdeleihe
2.5 Kundenzufriedenheit und Kundenbindung
2.5.1 Kano-Modell der Kundenzufriedenheit
2.5.2 Maßnahmen der Kundenzufriedenheit
IV Diskussion
V Zusammenfassung
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Konzeptionierung eines Reitschulbetriebs am Beispiel des Reiterhofs Horkheim/Heilbronn. Ziel ist es, praxisnahe Strategien zu entwickeln, um Reitschulen im wettbewerbsintensiven Freizeitmarkt zukunftsfähig zu positionieren, neue Zielgruppen zu erschließen und die Wirtschaftlichkeit durch eine gezielte Angebotsdiversifikation und ein professionelles Kundenbindungsmanagement zu steigern.
1.6.3.3 Altersgruppe 50 plus
Bei dieser Zielgruppe ist der Fokus auf die gleichen Bedürfnisse zu legen, wie bei den erwachsenen Spät- und Wiedereinsteigern. Ziel ist es, sie verhältnismäßig schnell zu einem sicheren Umgang mit dem Pferd zu befähigen und damit Entspannung, Spaß und Erlebnisse in der Natur zu ermöglichen. Der Unterricht sollte ohne Stress und in einer angenehmen Atmosphäre ablaufen. (Vgl. FN (Hrsg.), 2011, S. 37). Je älter der Reiter wird, desto wichtiger wird das Naturerlebnis. Gleichzeitig nimmt mit steigendem Alter die Leistungsorientierung ab (vgl. Ikinger et al., 2012, S. 12). Auf diesen Aspekt ist bei der Angebotserstellung Rücksicht zu nehmen (vgl. FN (Hrsg.), 2011, S. 37). In der Abbildung 8 sind mögliche Angebote aufgeführt.
Um die ältere Generation anzusprechen, wurde von der Reitergemeinschaft Schimmelhof ein ganz besonderes Angebot entwickelt. In Zusammenarbeit mit dem ambulanten Pflegedienst in Bremen, wurde ein spezielles Projekt initiiert. Zielgruppe waren hier pflegebedürftige Rentner, ihnen sollte die Möglichkeit gegeben werden, sich in ihrer Freizeit mit etwas Sinnvollem zu beschäftigen. Die Angebote richten sich nach den jeweiligen Möglichkeiten der Senioren. Ob der Einzelne sich auf das Pferd setzt und in der Führzügelklasse mitreitet oder das Pferd putzt oder füttert, ist dabei nicht wichtig. Voraussetzung, um ein solches Angebot anbieten zu können, sind geeignete Schulpferde, eine gute Infrastruktur, unterstützende Materialien wie beispielsweise eine Aufstiegshilfe und kompetente Ausbilder. (Vgl. FN (Hrsg.), 10/2013, S. 142).
1 Standort- und Umfeldanalyse: Dieses Kapitel erläutert die Notwendigkeit systematischer Marktanalysen für Reitbetriebe und untersucht soziodemografische sowie geografische Faktoren zur Standortbewertung und Zielgruppenidentifikation.
2 Reiterhof Horkheim: Hier wird das theoretische Konzept auf das konkrete Praxisbeispiel des Reiterhofs Horkheim übertragen, wobei spezifische Zielgruppenmodelle, Wirtschaftlichkeitsberechnungen und infrastrukturelle Maßnahmen analysiert werden.
Reitschule, Konzeptionierung, Standortanalyse, Zielgruppen, Marketing-Mix, Schulpferde, Kostenrechnung, Kundenzufriedenheit, Kundenbindung, Generation 50 plus, Betriebswirtschaft, Infrastruktur, Reitsport, Wettbewerbsfähigkeit, Angebotsdiversifikation.
Die Bachelorarbeit erarbeitet ein theoretisches Konzept zur erfolgreichen Führung eines Reitschulbetriebs, das exemplarisch an der Entwicklung des Reiterhofs Horkheim angewendet wird.
Die zentralen Felder umfassen Standort- und Umfeldanalysen, die Identifikation spezifischer Zielgruppen, die Gestaltung eines effektiven Marketing-Mix sowie die wirtschaftliche Kalkulation des Betriebszweiges "Schulpferd".
Das Hauptziel ist zu beantworten, wie ein Reitschulbetrieb durch innovative Angebote, eine präzise Zielgruppenansprache und ein tragfähiges Wirtschaftskonzept langfristig erfolgreich am Markt bestehen kann.
Die Arbeit nutzt Literaturanalysen zu marktspezifischen Daten des Pferdesports, kombiniert mit empirischen Ansätzen, betriebswirtschaftlichen Kalkulationsmodellen und einer Einzelfallstudie zum Reiterhof Horkheim.
Der Hauptteil analysiert spezifisch den Reiterhof Horkheim, entwickelt konkrete Zielgruppenkonzepte, erörtert Preissysteme, Kommunikationspolitik und bietet detaillierte Kostenrechnungen für Schul- und Pensionspferde.
Reitschule, Marketing-Mix, Zielgruppenanalyse, Schulpferde, Wirtschaftlichkeit und Kundenzufriedenheit sind die prägenden Begriffe.
Die Arbeit identifiziert diese Gruppe aufgrund ihres demografischen Wandels, ihrer hohen Kaufkraft und zeitlichen Flexibilität als wirtschaftlich besonders lukratives und bisher in vielen Betrieben ungenutztes Potenzial.
Er dient als betriebswirtschaftliches Instrument zur Planung und Controlling, um die Kapazitäten von Reitlehrern und Schulpferden effizient auszulasten und den Soll-Ist-Vergleich der Erlöse zu gewährleisten.
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