Masterarbeit, 2011
155 Seiten, Note: 1,3
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
A. EINLEITUNG
1 Relevanz des Themas
2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
B. KONZEPTIONELLE UND THEORETISCHE GRUNDLAGEN
3 Online-Markenmanagement
3.1. Die Bedeutung von Marken
3.2. Instrumentelle und theoretische Einordnung des Markenmanagements
3.3. Rahmenbedingungen des Online-Markenmanagements
3.4. Strategien und Ziele des Online-Markenmanagements
4 Brand Communities als Instrument des Markenmanagements
4.1. Einordnung und Definition von Brand Communities
4.2. Theoretische Ansatzpunkte
4.3. Voraussetzungen und Einflussfaktoren für die erfolgreiche Gestaltung von Brand Communities
4.4. Nutzen von Brand Communities für das Markenmanagement
C. LITERATUR-ÜBERBLICK
5 Zielsystem des Markenmanagements
6 Markenvertrauen als zentrale verhaltenswissenschaftliche Zielgröße
6.1. Determinanten von Markenvertrauen
6.1.1. Markenwissen
6.1.2. Markenzufriedenheit
6.2. Auswirkungen von Markenvertrauen
6.2.1. Marken-Weiterempfehlung
6.2.2. Markenloyalität
6.2.3. Markenwert
D. EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG
7 Durchführung einer empirischen Studie
7.1. Zielsetzung der Studie
7.2. Formulierung der Hypothesen
7.3. Aufbau der Studie und Datengrundlage
7.4. Operationalisierung der Konstrukte
7.4.1. Markenbewusstsein als Kontrollvariable
7.4.2. Zielgrößen des Markenmanagements
7.4.3. Facebook Marken-Seiten als Brand Communities
7.5. Überprüfung der Hypothesen
7.6. Zusammenfassung der Ergebnisse
E. IMPLIKATIONEN FÜR WISSENSCHAFT UND PRAXIS
8 Implikationen für die Forschung
9 Implikationen für die Praxis
Die Masterarbeit zielt darauf ab, die Bedeutung von Brand Communities – insbesondere Facebook-Markenseiten – für das Markenmanagement zu untersuchen und deren Beitrag zur Erreichung markenmanagementspezifischer Ziele zu analysieren, wobei ein besonderer Fokus auf der Rolle des Markenvertrauens als zentrale psychologische Zielgröße liegt.
3.1. Die Bedeutung von Marken
Die Bedeutung von Marken, sowohl für Konsumenten als auch für Unternehmen, ist unumstritten (vgl. u.a. Esch 2010, S. 4; Kotler et al. 2007, S. 647; Taller 2006, S. 13). In nahezu allen wichtigen Tageszeitungen werden regelmäßig Markenrankings abgedruckt (vgl. Walter 2007, S. 7). Der Markenwert ist eine wesentliche Größe zur Bewertung des Erfolgs von Unternehmen und bei börsennotierten Unternehmen eng verbunden mit der Aktienkaufbereitschaft (vgl. Esch 2010, S. 4f.). Diesen Zusammenhang bildet auch die jährlich von der Markenberatungsagentur Interbrand veröffentlichte Liste der 100 wertvollsten Marken ab (vgl. Schmidt/Vest 2010, S. 38). Die dahinterstehende Idee ist die Analyse des Markenwerts im Hinblick auf zukünftige Erträge, die nur durch das Vorhandensein der Marke realisiert werden können (vgl. Homburg/Krohmer 2009, S. 626). Bei der Bewertung werden der gegenwärtige und zukünftige wirtschaftliche Erfolg des Unternehmens, die Rolle der Marke zur Erreichung des Unternehmensgewinns und die Markenstärke i.S.v. der Fähigkeit der Marke, auch in Zukunft Wert zu generieren, berücksichtigt (vgl. Interbrand 2011, S. 67). Ein weiteres von Praktikern angesehenes Markenranking veröffentlicht seit 2006 das Marktforschungsinstitut Millward Brown in der Financial Times. Im Unterschied zu Interbrand geht Millward Brown von einer anderen Gewichtung der einzelnen Bewertungsbestandteile aus und nutzt andere Datenquellen (vgl. Millward Brown ‚Brandz‘ 201, S. 103ff.). In Tabelle 3.1 sind die nach Interbrand und Millward Brown jeweils fünf wertvollsten Marken der Welt aufgelistet. Hier zeigt sich, dass es sich dabei ausschließlich um Unternehmen handelt, die in ihren Produktkategorien sehr erfolgreich sind und hohe Börsenwerte vorweisen.
Online-Markenmanagement: Dieses Kapitel erörtert die Bedeutung von Marken, die Einordnung des Markenmanagements und die spezifischen Rahmenbedingungen sowie Strategien im digitalen Umfeld.
Brand Communities als Instrument des Markenmanagements: Es werden Brand Communities definiert, theoretisch hergeleitet und deren Voraussetzungen sowie ihr spezifischer Nutzen für das Markenmanagement beleuchtet.
Zielsystem des Markenmanagements: Hier wird ein ganzheitliches Zielsystem vorgestellt, das verhaltenswissenschaftliche und ökonomische Ziele verknüpft und die zentrale Rolle des Markenvertrauens betont.
Markenvertrauen als zentrale verhaltenswissenschaftliche Zielgröße: Das Kapitel detailliert die Determinanten und Auswirkungen des Markenvertrauens, unterteilt in kognitive und affektive Dimensionen.
Durchführung einer empirischen Studie: Hier werden die Zielsetzung, die Hypothesen, der Aufbau der quantitativen Untersuchung sowie die Operationalisierung der Konstrukte und die Ergebnisse der Studie beschrieben.
Implikationen für die Forschung: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert und zukünftige Forschungsansätze für das Management von Brand Communities abgeleitet.
Implikationen für die Praxis: Abschließend werden konkrete Empfehlungen für Unternehmen zur vertrauensvollen Markenführung und zum effektiven Community-Management gegeben.
Markenmanagement, Brand Communities, Markenvertrauen, Markenzufriedenheit, Markenloyalität, Facebook, Online-Marketing, Markenwert, Weiterempfehlungsabsicht, Relationship Marketing, Konsumentenbindung, Markenimage, Markenbekanntheit, Soziale Identitätstheorie, commitment-trust-theorie.
Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Brand Communities (insbesondere auf Facebook) für die moderne Markenführung und analysiert, wie diese Gemeinschaften zur Erreichung markenmanagementspezifischer Ziele beitragen.
Zentrale Themen sind das Online-Markenmanagement, die Struktur und theoretische Einordnung von Brand Communities sowie die Bedeutung des Markenvertrauens als psychologische Basis für langfristige Kundenbeziehungen.
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, welchen Beitrag Brand Communities auf Facebook für die Erreichung spezifischer Marketingziele leisten und welche Rolle das Markenvertrauen in diesem Prozess spielt.
Der Autor führte eine quantitative empirische Untersuchung durch, bei der Daten mittels Online-Fragebögen erhoben und mit statistischen Verfahren wie der Regressionsanalyse ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine konzeptionelle Fundierung des Online-Markenmanagements, eine theoretische Analyse von Brand Communities und Markenvertrauen sowie eine empirische Studie zur Überprüfung aufgestellter Hypothesen.
Wichtige Begriffe sind Markenmanagement, Brand Communities, Markenvertrauen, Markenloyalität, Facebook, Markenwert und Relationship Marketing.
Brand Communities werden als effizientes Mittel zur Steigerung der Markenloyalität und Weiterempfehlungsabsicht gesehen, da sie Interaktionen fördern und die Bindung der Konsumenten an die Marke stärken.
Facebook dient als Untersuchungsgegenstand, da es die derzeit erfolgreichste Social-Media-Plattform ist und Unternehmen dort weitreichende Möglichkeiten zur Interaktion mit Kunden und zum Aufbau von Markengemeinschaften bietet.
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