Bachelorarbeit, 2013
50 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Früherziehung im Wandel
3 Die Bedeutung der Bewegung und Musik für die Entwicklung im Kindergartenalter
4 Geschichte der musikalischen Früherziehung
4.1 Ursprünge der Musik in den außereuropäischen Früh- und Hochkulturen
4.2 Entwicklung und Bedeutung der musikalischen Früherziehung in Europa ab dem 17. Jahrhundert
4.3 Grundlagen der Musikerziehung
5 Musikalische Früherziehung und Bewegung im Kindergartenalter in der Praxis
5.1 Zur Entwicklung des Singens und der Hörfähigkeiten
5.2 Musik-Erleben und Musik-Erlernen
6 Kohäsion von Musik und Bewegung in der Früherziehung
7 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Verbindung zwischen musikalischer Früherziehung und der Förderung motorischer Fähigkeiten im Kindergartenalter. Ziel ist es, die pädagogische Bedeutung beider Komponenten aufzuzeigen und zu belegen, wie ein ganzheitlicher Ansatz die kindliche Entwicklung nachhaltig unterstützt.
4.1 Ursprünge der Musik in den außereuropäischen Früh- und Hochkulturen
Anhand des oben genannten Zitates „Seit wann machen Menschen Musik? Was war das für eine Musik?“ haben Ethnologen und Anthropologen einen Niederschlag der musikalischen Praxis vor der Geburt Christus gefunden, die bis heute in den noch bestehenden Primitivkulturen wie zum Beispiel in Sibirien und Mittel-/ Südamerika durchgeführt wird. Allerdings ist es nicht belegbar, ob es musikalisch tatsächlich einmal so praktiziert wurde, wie wir es heute erleben.
Fakt ist jedoch, dass „der Umgang mit Geräuschen, Klängen und Rhythmen tief in das Zentrum der menschlichen Entwicklung eingesenkt ist.“ Grund dafür ist der eigene Überlebenstrieb speziell in der Primitivkultur, oder auch der archaischen Frühkultur. Denn, um am Leben zu bleiben, nutzen die Menschen in dieser Epoche vermehrt ihre Sinnesorgane, damit eine drohende Gefahr sofort erkannt werden kann. Der Mensch braucht einen trainierten auditiven Wahrnehmungssinn, um Geräusche schnell als eine oder keine vorliegende Lebensgefahr einstufen zu können. „Nicht umsonst kann der Mensch seine Ohren im Gegensatz zu den Augen nicht schließen(…).“, um auch nachts im Schlaf aufmerksam zu bleiben. Die Stimme wird ebenfalls als ein Verteidigungsinstrument des Menschen genutzt, denn durch einen Schrei lassen sich Gefahren fortjagen und verscheuchen. Die Menschen aus der archaischen Frühkultur, oder aus den Primitivkulturen schließen folglich daraus, dass sich Tiere und böse Geister durch Musik in Form von Singen, Tanzen und Musizieren vertreiben lassen. Nach Suppan ist die nun entstehende Musik ein unverzichtbares Medium, das den Menschen hilft, den Herausforderungen des Lebens auf vielfachen Wegen entgegenzutreten. Daraus lässt sich ableiten, dass die Wichtigkeit der Musik für das Leben wächst und fortan über Generationen hin überliefert wird. Das legt sowohl die Annahme der Entstehung der Geschichte der Musik, als auch die Entstehung der musikalischen Bildung und implizierten Früherziehung seit Entstehung der Menschheit nahe.
1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit, die sich auf die Verbindung von Musik und Motorik im Kindergartenalter konzentriert.
2 Früherziehung im Wandel: Analyse des sich wandelnden Kindheitsbegriffs und der Erziehung in Antike, Mittelalter und Moderne.
3 Die Bedeutung der Bewegung und Musik für die Entwicklung im Kindergartenalter: Erläuterung der Signifikanz von Sinneswahrnehmung und Motorik für die kognitive Entwicklung des Kindes.
4 Geschichte der musikalischen Früherziehung: Untersuchung der historischen Ursprünge von Musik in Frühkulturen bis hin zu den Pionieren der modernen Musikpädagogik.
5 Musikalische Früherziehung und Bewegung im Kindergartenalter in der Praxis: Verknüpfung theoretischer Ansätze mit praktischen Beobachtungen aus dem Kindergartenalltag.
6 Kohäsion von Musik und Bewegung in der Früherziehung: Diskussion der wechselseitigen Abhängigkeit von Musik und Körperbewegung unter Einbeziehung erziehungswissenschaftlicher Erkenntnisse.
7 Ausblick: Zusammenfassung der Ergebnisse und Darlegung der Bedeutung musikalischer Früherziehung für den Bildungsauftrag in Kindertageseinrichtungen.
Musikalische Früherziehung, Motorik, Kindergartenalter, Bewegungserziehung, Ganzheitlichkeit, Sinneswahrnehmung, Elementarpädagogik, Schlüsselkompetenzen, Instrumentenkunde, Musikpädagogik, Individuelle Entwicklung, Sozialkompetenz, Musik, Tanz, Lernprozesse.
Die Arbeit befasst sich mit dem Thema der motorischen Förderung von Kindern im Kindergartenalter durch musikalische Früherziehung (MFE) und untersucht die wechselseitige Abhängigkeit beider Bereiche.
Die zentralen Themen sind der historische Wandel des Kindheitsbegriffs, die Bedeutung von Musik und Bewegung für die kindliche Entwicklung sowie die praktische Umsetzung musikpädagogischer Konzepte in Kindertageseinrichtungen.
Das Ziel der Arbeit ist es, zu verdeutlichen, dass Musik und Bewegung eng miteinander verknüpft sind und eine ganzheitliche musikalische Förderung maßgeblich zur motorischen und persönlichen Entwicklung des Kindes beiträgt.
Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, die durch eigene praktische Erfahrungen der Verfasserin sowie durch die Analyse von Bildmaterial aus der pädagogischen Praxis gestützt wird.
Der Hauptteil deckt theoretische Grundlagen zur Kindheit, historische Aspekte der Musikerziehung, grundlegende Lernprozesse (nach Gordon und Comenius) sowie die praktische Anwendung der MFE ab.
Die wichtigsten Begriffe sind Musikalische Früherziehung, Motorik, Ganzheitlichkeit, Schlüsselkompetenzen und elementare Sinneswahrnehmung.
Diese Unterscheidung ist für die MFE wesentlich, da sie beschreibt, wie Kinder durch Konstruktionsspiele (Aufgabenlösung) und Funktionsspiele (Ausdrucksform) ihre Umwelt und die Musik aktiv erschließen.
Durch ihre Ausbildung zur Sozialassistentin konnte die Autorin eigene praktische Beobachtungen und Bildmaterial in die theoretische Argumentation einfließen lassen, um die Relevanz der MFE praxisnah zu belegen.
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