Masterarbeit, 2015
121 Seiten, Note: 2
1. Die Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
2. Problemlösungsweg
2.1 Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit
2.2 Theoretische Grundlagen
2.2.1 Projektmanagement
2.2.1.1 Begriffe und Merkmale des Projektmanagements
2.2.1.2 Welche Rolle die Projektorganisationsform spielt
2.2.1.3 Rollen und ihre Aufgaben in der Projektaufbauorganisation
2.2.2 Eventmanagement
2.2.2.1 Begriffe und Merkmale des Eventmanagements
2.2.2.2 Welche Rolle die Eventorganisationsform spielt
2.2.2.3 Der emotionale Standpunkt der Corporate Events
2.2.3 Voraussetzungen für eine erfolgreiche Messebeteiligung
2.2.3.1 Begriffe und Merkmale des Messeprojektmanagements
2.2.3.2 Entscheidungen zum Messebesuch
2.2.4 Das Eventmarketing im Wandel
2.2.4.1 Die Veränderungen im Eventmarketing
2.2.4.2 Die Zentrale Rolle des Marketings im Kommunikationsmix
2.2.5 Instrumente der Messeerfolgskontrolle
2.2.5.1 Ziele und Aufgaben der Messerfolgskontrolle
2.2.5.2 Kontrollinstrumente in allen Phasen der Messe
2.3 Planung der Interviews
2.3.1 Grundlagen und Merkmale der Experteninterviews
2.3.2 Zusammenhang zwischen Forschungsfragen und Interviewfragen
2.4 Durchführung der Interviews
2.4.1 Ablauf der durchgeführten Interviews
2.5 Antworten der Interviews
2.5.1 Auswertung der durchgeführten Interviews
3. Beantwortung der Forschungsfragen
3.1 Ergebnisse der ersten Forschungsfrage
3.2 Ergebnisse der zweiten Forschungsfrage
3.3 Ergebnisse der dritten Forschungsfrage
3.4 Ergebnisse der vierten Forschungsfrage
3.5 Ergebnisse der Evaluierung der Experteninterviews
4. Fazit und Resümee
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, Veranstaltern und Messe-Teilnehmern einen informativen, strukturierten Zugang zum Thema Erfolgskontrolle im Event- und Messemanagement zu ermöglichen. Angesichts knapper Budgets und steigender Anforderungen soll aufgezeigt werden, wie durch systematische Erfolgskontrolle der Nutzen von Veranstaltungen gesteigert und eine fundierte Basis für zukünftige Marketingentscheidungen geschaffen werden kann.
2.2.3.1 Begriffe und Merkmale des Messeprojektmanagements
Das Wort Messe wurde im Mittelalter „geboren“ und gehörte damals in den Gottesdienst und zu den anschließenden Kirchenfesten. Die Märkte, im Mittelalter, wurden als „Schauveranstaltung mit Marktcharakter“ bezeichnet und förderte die Wirtschaft einer Stadt bzw. Region. Die Vorteile dieser Märkte waren die Messefreiheiten. Dadurch gab es u.a. eine Befreiung von Abgaben, vereinfachte Zahlungs- und Abrechnungsmodalitäten und eine beschleunigte Rechtsprechung bei Streitigkeiten. Heutzutage haben sich diese Messefreiheiten auf eins reduziert: eine temporäre Befreiung von Abgaben auf Gütern während der Veranstaltung. Auch heute sind Messen noch Schauveranstaltungen mit Marktcharakter, die den Verkauf von Waren und zunehmend auch von Dienstleistungen fördern sollen. Auch bei dem Wort „Messe“ gibt es keine einheitliche Definition. Die AUMA (Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der deutschen Wirtschaft e.V.) definiert die Messe wie folgt: Messen sind zeitlich begrenzte, wiederkehrende Marktveranstaltungen, auf denen – bei vorrangiger Ansprache von Fachbesuchern – eine Vielzahl von Unternehmen das wesentliche Angebot eines oder mehrerer Wirtschaftszweige ausstellt und überwiegend nach Muster an gewerbliche Abnehmer vertreibt. Die Definition des Gabler Wirtschaftslexikon lautet: Veranstaltung mit Marktcharakter, die ein umfassendes Angebot mehrerer Wirtschaftszweige oder Wirtschaftszweiges bietet. Im regelmäßigen Turnus einmal oder mehrmals am gleichen Ort. Verkauf aufgrund ausgestellter Muster für den Wiederverkauf oder für gewerbliche Verwendung. Es ist wichtig zu beachten, dass sowohl der Begriff Messe, als auch die Begriffe Ausstellung in der Literatur und im täglichen Sprachgebrauch simultan verwendet werden. Laut AUMA ist eine Ausstellung: eine zeitlich begrenzte Marktveranstaltung auf die eine Vielzahl von Unternehmen – bei vorrangiger Ansprache des allgemeinen Publikums – das repräsentative Angebot eines oder mehrerer Wirtschaftszweige ausstellt und vertreibt oder über dieses Angebot zum Zwecke der Absatzförderung informiert. Es ist schwer zu übersehen, dass der Übergang von Messe zur Ausstellung fließend ist. Beide Definitionen zeigen uns, dass sowohl eine Messe, als auch eine Ausstellung an Großhändler und an Endkonsumenten gerichtet werden kann.
1. Die Einleitung: Beschreibt die zunehmende Bedeutung der Live-Kommunikation bei gleichzeitigem wirtschaftlichem Druck und die daraus resultierende Notwendigkeit der Erfolgskontrolle.
2. Problemlösungsweg: Erläutert den Aufbau der Arbeit in Theorie und Praxis und führt in die Grundlagen des Projekt-, Event- und Messemanagements sowie das Marketing ein.
3. Beantwortung der Forschungsfragen: Analysiert und beantwortet die vier zentralen Forschungsfragen anhand der Literaturrecherche und der durchgeführten Experteninterviews.
4. Fazit und Resümee: Fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht, dass die Erfolgskontrolle trotz oft informeller interner Durchführung ein unverzichtbarer Bestandteil der Veranstaltungsplanung ist.
Erfolgskontrolle, Eventmanagement, Messemanagement, Projektcontrolling, Live-Kommunikation, Messebeteiligung, Eventmarketing, Kommunikationsmix, Experteninterview, Markttransparenz, Messeplanung, Marketingziele, Kundenbindung, Erfolgsmessung, Veranstaltungsanalyse.
Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Notwendigkeiten der Erfolgskontrolle im Event- und Messemanagement, um Veranstaltungen effizienter zu gestalten.
Die zentralen Felder umfassen das Projektmanagement, Eventmarketing, Messeplanung sowie die spezifischen Methoden zur Messung von Veranstaltungserfolgen.
Das Ziel ist es, Veranstaltern einen strukturierten Zugang zur Erfolgskontrolle zu vermitteln und den praktischen Nutzen dieses Instruments aufzuzeigen.
Die Arbeit kombiniert eine fundierte Literaturrecherche mit einem empirischen Teil, bestehend aus Experteninterviews mit Branchenvertretern.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen des Event- und Messemanagements sowie die konkrete Anwendung und Instrumente der Erfolgskontrolle in verschiedenen Phasen.
Zu den prägenden Begriffen zählen Erfolgskontrolle, Eventmanagement, Messebeteiligung und Projektcontrolling.
Die Experteninterviews zeigen, dass die Erfolgskontrolle primär ein interner Prozess ist, dessen Ergebnisse in der Regel nicht nach außen kommuniziert werden.
Während große Unternehmen oft datenbasierte Systeme nutzen, führen kleinere Unternehmen die Kontrolle häufiger persönlich durch, wobei in allen Fällen eine einfache, strukturierte Durchführung empfohlen wird.
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