Bachelorarbeit, 2013
49 Seiten, Note: 2
I. Einleitung
II. Exegetisch-theologisches Teil
II.1. Eigene Übersetzung von Eph 5,21-33
II.2. Analyse und Einordnung in den Gesamtkontext des Briefes
II.3. Probleme der Gemeinde in Epheser
II.4. Unterordnung in der Furcht Christi
II.5. Die Aufforderung an die Frau
II.6. Begründung der Unterordnung von der Frau
II.7. Aufforderung an den Mann, die eigene Frau zu lieben
II.8. Christologisch-ekklesiologische Begründung der Liebe des Mannes
II.9. Die Parallelität zwischen der Haustafel in Epheser 5 und Gen 2,18-25
II.9.1. „ein“ Fleisch
II.9.2. „Bund“ – „Anhangen“
II.9.3. Gleichstellung oder Hierarchie?
II.10. Ein Geheimnis
II.11. Abschluss - Vers 33
III. 1Kor 11 – Strukturierte Einheit
IV. Theologische Relevanz für die Ehe
IV.1. Beginn der Ehe in der Bibel
IV.2. Aktuelles Verständnis der Ehe
IV.3. Historischer Strukturwandel der Familie
IV.4. Individualismus
IV.5. Modernes/postmodernes Bild der Beziehung
IV.6. Die Realität der Tatsachen
V. Das Fundament der Ehe nach dem biblischen Befund
VI. Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die innereheliche Beziehung zwischen Mann und Frau basierend auf der Eheperikope Epheser 5,21-33. Das primäre Ziel ist es, ein biblisch begründetes Fundament für das Eheleben zu erarbeiten, das als Hilfestellung in einer von Individualismus und gesellschaftlichem Wandel geprägten Zeit dient und Antworten auf aktuelle Fragen zu Rollenverständnissen und zur Familienführung bietet.
Art und Weise der Unterordnung
Die Unterordnung besteht darin, dass die Frau die hierarchische Ordnung, dass Christus das Haupt der Gemeinde und der Mann das Haupt der Frau ist, anerkennt. Die Familienstruktur gehört zu dem Bestandteil der Gemeinde, deren Haupt Christus ist. In diesem Sinne ist auch die Frau aufgefordert, ihren Mann als Haupt anzuerkennen und zu respektieren.54
Die Unterordnung der Frau ist ein sehr schwieriges Kapitel. Meiner Meinung nach, geht es Paulus darum, dass die zwei Menschen ein strukturiertes Miteinander haben. In diesem Sinne ist auch das Hauptsein des Mannes nicht mit der Diktatur und dem Verlust der Persönlichkeit der Frau gleichzusetzen.55 Die Frau soll so frei und willig und froh, wie sie dem Herrn dient, ihrem Mann untergeordnet sein. Dazu gehört, dass die Frau die Verantwortung über ihr Leben ihrem Mann anvertraut. Einerseits ist es eine Entscheidung, das Leben mit dem Mann zu teilen, sich ihm nicht entgegenzusetzen, sondern für ihn zu leben.56 Sie soll keine Sklavin des Mannes sein, die nur seine Wünsche erfüllt, sondern seine Gehilfin (Gen 2,18), die als sein Gegenüber hervortritt und zu ihm passt, damit beide einander ergänzen. Andererseits ist das Verhältnis zwischen Mann und Frau mehr als ein gemütliches miteinander. Diese gründet sich auf das persönliche Verhältnis des Ehepartners zu Gott. Die Ehe ist ein Abbild der Liebe Gottes zu den Menschen. Deswegen soll das Ehepaar ihre gegenseitige Beziehung von der Gottesbeziehung zu den Menschen ableiten.57
I. Einleitung: Die Arbeit begründet die Notwendigkeit einer biblischen Basis für die Ehe angesichts der heutigen Orientierungslosigkeit und Scheidungsproblematik.
II. Exegetisch-theologisches Teil: Dieser zentrale Abschnitt erarbeitet exegetisch die Eheperikope Eph 5,21-33, beleuchtet die Begriffe Unterordnung und Furcht Christi und stellt die Analogie zwischen Christus/Gemeinde und Eheleuten heraus.
III. 1Kor 11 – Strukturierte Einheit: Die Korintherstelle wird als ergänzende Perspektive auf die Geschlechterbeziehung und die christliche Identität von Mann und Frau untersucht.
IV. Theologische Relevanz für die Ehe: Es erfolgt eine Analyse des Wandels von Familienstrukturen, des Einflusses des Individualismus und des modernen Eheverständnisses im Vergleich zum biblischen Befund.
V. Das Fundament der Ehe nach dem biblischen Befund: Der Autor leitet aus den Ergebnissen konkrete Grundsätze für die christliche Eheführung ab, wobei der Fokus auf gegenseitiger Unterordnung, Schöpfungsordnung und der Ehe als Zeugnis liegt.
VI. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass die biblische Ehe trotz zeitgenössischer Vorbehalte eine revolutionäre und heilsame Struktur bietet, die nur durch das Wirken Gottes und die Orientierung an Jesus Christus gelingen kann.
Epheser 5, Ehe, Unterordnung, Furcht Christi, Schöpfungsordnung, Christus und Gemeinde, Liebe, Individualismus, Familie, biblisches Fundament, Geschlechterbeziehung, Ein Fleisch, Eheführung, Rollenverständnis, christliches Leben.
Die Arbeit untersucht das christliche Verständnis der Ehe auf Basis von Epheser 5,21-33, um angesichts aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen biblische Orientierung für das Eheleben zu geben.
Zu den zentralen Themen gehören die theologische Exegese des Epheserbriefes, die Definition von Ehe als biblischer Bund, der Einfluss des Individualismus auf heutige Familienformen und die praktische Gestaltung der Ehe nach Gottes Willen.
Das Ziel ist es, eine Hilfestellung für Christen zu bieten, wie eine Ehe auf der Grundlage der Bibel im Kontrast zu postmodernen Strömungen verständlich und lebbar gestaltet werden kann.
Es werden exegetisch-theologische Analysen des biblischen Textes mit einer soziokulturellen Betrachtung des Wandels von Familienstrukturen und Familienwerten kombiniert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auslegung des Epheser-Textes, eine Untersuchung der Bedeutung von Begriffen wie Unterordnung und Liebe sowie eine kritische Auseinandersetzung mit dem modernen Individualismus.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie gegenseitige Unterordnung in der Furcht Christi, das Bild der Christus-Gemeinde-Beziehung und die Ehe als heilige Einheit („ein Fleisch“) charakterisiert.
Der Autor grenzt das Hauptsein bewusst von Diktatur oder Unterdrückung ab und definiert es als verantwortungsvolle Führungsaufgabe, die auf selbstloser Liebe und dem Vorbild Christi basiert.
Die Arbeit betont, dass Gott die Ehe als einen unauflösbaren Bund und als Abbild seiner Beziehung zu den Menschen gedacht hat, weshalb die Scheidung nicht dem ursprünglichen göttlichen Plan für das menschliche Zusammenleben entspricht.
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