Examensarbeit, 2012
71 Seiten, Note: 1,7
Diese Arbeit zielt darauf ab, die gesellschaftliche und politische Einflussnahme von Frauen in der Zeit der iulisch-claudischen Dynastie (27 v. Chr. bis 68 n. Chr.) zu untersuchen. Dabei liegt der Fokus auf den Frauen des Princeps, insbesondere auf Livia Drusilla, Agrippina die Jüngere und Poppaea Sabina.
Die Einleitung führt in die Thematik der Einflussnahme von Frauen in der römischen Antike ein. Die Arbeit untersucht, ob Frauen des Princeps durch geschicktes Taktieren und Nutzung ihrer Reize einen indirekten Einfluss auf das gesellschaftliche und politische Geschehen ausüben konnten. Zudem wird der mögliche Einfluss ihrer wirtschaftlichen Ressourcen, sozialen Beziehungen und ihres öffentlichen Ansehens analysiert. Im zweiten Kapitel wird der Forschungsstand und die methodische Herangehensweise dargestellt, wobei der Fokus auf den Quellen liegt. Neben einer Übersicht über die verwendeten Autoren werden die Rolle der Frau in der frühkaiserlichen Zeit, die Ehe und der Titel der Augustae erläutert. Die Kapitel drei bis vier widmen sich den Biographien von Livia Drusilla, Agrippina die Jüngere und Poppaea Sabina und analysieren deren Einfluss auf die römische Gesellschaft. Schließlich werden die Frauen im vierten Kapitel miteinander verglichen, um ihre individuellen Einflussmöglichkeiten zu verdeutlichen.
Römische Antike, Frühkaiserzeit, Frauen, Einflussnahme, Gesellschaft, Politik, Princeps, iulisch-claudische Dynastie, Livia Drusilla, Agrippina die Jüngere, Poppaea Sabina, Sueton, Tacitus, Cassius Dio, Velleius Paterculus.
Frauen des Princeps (Kaiserfrauen) konnten durch geschicktes Taktieren, persönliche Wertschätzung des Herrschers und die Verwaltung eigener wirtschaftlicher Ressourcen erheblichen indirekten Einfluss auf die Politik ausüben.
Livia Drusilla war die Ehefrau von Kaiser Augustus. Sie galt als Vorbild der römischen Matrona und nutzte ihr hohes Ansehen sowie ihre soziale Machtbasis zur langfristigen Sicherung der iulisch-claudischen Dynastie.
Agrippina die Jüngere verfolgte eine sehr aktive und teils direkte Machtausübung, insbesondere um die Thronfolge ihres Sohnes Nero zu sichern, was in antiken Quellen oft kritisch dargestellt wird.
Der Titel verlieh den Frauen eine sakrale und öffentliche Würde, die ihre herausgehobene Stellung in der Gesellschaft und ihre Nähe zur kaiserlichen Macht unterstrich.
Die wichtigsten Quellen sind die Geschichtsschreiber Sueton, Tacitus, Cassius Dio und Velleius Paterculus, deren Darstellungen jedoch oft durch zeitgenössische Moralvorstellungen geprägt sind.
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