Bachelorarbeit, 2015
28 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
2. Definitionen
2.1 Varietät
2.2 Dialekt
3. Besonderheiten im saarländischen bzw. Saarbrücker Dialekt
3.1 Lexik
3.2 Phonetik
3.2.1 Konsonanten
3.2.2 Vokale und Diphthonge
3.3 Grammatik
3.3.1 Deklination
3.3.1.1 Substantive
3.3.1.2 Pronomen
3.3.1.3 Adjektive
3.3.2 Konjugation
3.3.3 Syntax
4. Analyse zweier Texte
5. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die sprachlichen Besonderheiten des saarländischen, insbesondere des Saarbrücker Dialekts, indem sie theoretische Grundlagen mit einer praktischen Analyse von Mundarttexten verbindet, um die grammatikalischen Abweichungen vom Standarddeutschen aufzuzeigen.
Gerd Meiser: Es Gummiesche
Heid wähs ich nimmeh, ob sellemols Engels Heinz odda Weggasch Horst dabei war. Awwa ich wähs, dass mir immer medenanna aus de Schul hähm gang sinn. Mir hann alles medennanna gemach. Mir ware ähna Kobb unn ähna Hinnere. An dem Daach had der Ald gemennd, mir hädde an denne Auslaache von seim Geschäfd ebbes gemach. Unn do iss der Grametschla wie beklobbd gerennd komm unn had gekrisch: Gehn ihr an meine Trauwe e weg. Sicherheitshalwa sinn mir dabba los gewadzd. Ich war langsam, weil mei Schuhnäschdel uff war - - unn mei Kumpel war se digg. Dóódeweje hadd uns der Jochnachel ennkried und konnd uns an de Ranze feschdhalle. Genn ma mei Drauwe widda! hadda geruf und mir an gekrisch: Mir hann gar kä Drauwe. Und die Leid sinn schdehngeblieb unn hann geschrie: Loss doch denne Buwe die paa Drauwe. So ebbes kenne die doch noch gar nedd. Do hann die Leid Rechd gehadd, weil's erschd seid korzem Drauwe und Daddele unn so anna Gemies gebb had.
1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die sprachliche Situation im Saarland, definiert die „dat-das-Linie“ und gibt einen Überblick über die behandelten linguistischen Schwerpunkte der Arbeit.
2. Definitionen: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen durch Definitionen der Begriffe Varietät und Dialekt sowie deren linguistische Klassifizierungen nach Fachautoren gelegt.
3. Besonderheiten im saarländischen bzw. Saarbrücker Dialekt: Dies ist der Hauptteil der Arbeit, der detailliert auf Wortschatz, Lautlehre sowie die komplexe Morphologie und Syntax des untersuchten Dialekts eingeht.
4. Analyse zweier Texte: Hier werden die zuvor theoretisch erörterten grammatikalischen und phonetischen Phänomene an konkreten Beispielen aus der saarländischen Mundartliteratur praktisch angewandt.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, betont die Nähe zur Standardsprache trotz dialektaler Spezifika und plädiert für die Wertschätzung und Erhaltung von Dialekten.
Saarbrücker Dialekt, Mundart, Linguistik, Grammatik, Phonetik, Morphologie, Syntax, Sprachvariation, Varietät, Deklination, Konjugation, Saarland, Sprachwissenschaft, Dialektologie, Mundartpreis
Die Arbeit befasst sich mit der linguistischen Untersuchung des saarländischen Dialekts, wobei der Schwerpunkt speziell auf der Saarbrücker Mundart liegt.
Die zentralen Themenfelder umfassen die Definition von Varietäten, die spezifische Lexik, Phonetik sowie die grammatikalischen Strukturen des Dialekts, ergänzt durch Textanalysen.
Das Ziel ist es, die sprachlichen Eigenheiten des Saarbrücker Dialekts wissenschaftlich zu erfassen und ihre grammatikalische Struktur im Vergleich zur Standardsprache aufzuzeigen.
Die Arbeit nutzt deskriptive linguistische Methoden, um die Sprache zu analysieren, und stützt sich dabei auf etablierte sprachwissenschaftliche Fachliteratur.
Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Lexik, Phonetik (Konsonanten/Vokale) sowie eine umfassende Grammatikanalyse inklusive Deklination, Konjugation und Syntax.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Saarbrücker Dialekt, Sprachvariation, Morphologie, Syntax und Sprachwissenschaft charakterisiert.
Sie dient als geografische und sprachliche Grenze, die das Saarland in zwei Dialektgruppen (rheinfränkisch und moselfränkisch) unterteilt.
Der französische Einfluss ist historisch bedingt und zeigt sich besonders deutlich in der Lexik, da viele Wörter französischen Ursprungs in den saarländischen Dialekt eingeflossen sind.
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