Bachelorarbeit, 2015
79 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Wandel der Arbeitswelt und der Anforderungen an Führungskräfte
1.2 Problem- und Zielstellung
1.3 Aufbau
2. Emotionale Intelligenz – Begriffsbestimmungen und Abgrenzungen
2.1 Definition
2.2 Emotionale und soziale Intelligenz
2.3 Aufbau des „emotionalen“ Gehirns
2.4 Elemente emotionaler Itelligenz nach Goleman
3. Konstrukte emotionaler Intelligenz
3.1 Saloveys und Carusos emotionales Raster
3.2 Plutchiks Emotionale Landkarte
3.3 Erlernbarkeit von Emotionaler Intelligenz
4. Emotionsverständnis
4.1 Primäre und sekundäre Emotionen
4.2 Geschlechtsspezifische Unterschiede
4.3 IQ versus EI
5. Messverfahren zur Bestimmung emotionaler Intelligenz
5.1 Allgemein
5.2 Selbstbeschreibungsmethode
5.3 Fähigkeitstests
5.4 Multi-Rather-Verfahren
6. Führung – Inhalte und Auswirkungen
6.1 Definition Führung
6.2 Klassische Führungsstile
6.3 Moderne Führungsstile
6.4 Bedeutung der offenen Schleife
6.5 Emotionale Magneten
6.6 Dissonante Führung
6.7 Resonante Führung
6.8 6 Führungsstile und ihre emotionale Wirkung nach Goleman
7. Führung im Wandel
7.1 Führung in der Welt des Web 2.0
7.2 Leadership und Netzwerke
7.3 Hausforderung des demographischen Wandels für die Führung
8. Emotionale Intelligenz in Bezug auf Führungskräfte
8.1 EQ - die 4 Dimensionen nach Goleman
8.2 Intrapersonelle Kompetenzen emotional intelligenter Führung
8.2.1 Selbstwahrnehmung
8.2.2 Selbstmanagement
8.3 Interpersonelle Kompetenzen emotional intelligenter Führung
8.3.1 Soziales Bewusstsein
8.3.2 Beziehungsmanagement
9. Kritische Würdigung
10. Ausblick
Diese Bachelor-Thesis untersucht die Relevanz emotionaler Intelligenz als entscheidenden Erfolgsfaktor für modernes Führungsverhalten. Dabei wird analysiert, wie Führungskräfte durch emotionale Kompetenzen resonante Arbeitsumfelder schaffen, Teams motivieren und den Herausforderungen einer sich wandelnden, globalisierten Arbeitswelt begegnen können.
1.1 Wandel der Arbeitswelt und der Anforderungen an Führungskräfte
„Letzten Endes kann man alle wirtschaftlichen Vorgänge auf drei Worte reduzieren: Menschen, Produkte und Profite. Die Menschen stehen an erster Stelle. Wenn man kein gutes Team hat, kann man mit den beiden anderen nicht viel anfangen.“ (Lee Iacocca (*1924), amerikanischer Topmanager, 1979-92 Vorstandsvorsitzender der Chrysler Corporation)
So wie Lee Iacocca bereits in seinem Zitat beschreibt, ist der Mensch der zentrale Schlüssel zum Erfolg eines Teams bzw. eines Unternehmens. Die Arbeitswelt und die damit verbundenen Führungsstile haben sich im Laufe der Zeit entwickelt. So glaubte die Wirtschaft Mitte des 19. Jahrhunderts zu Zeiten des Taylorismus, welcher durch Frederick Winslow Taylor (1856-1915) in Form einer Prozesssteuerung von Arbeitsabläufen mit Grundlage rein externer Motivatoren entwickelt wurde, dass eine erfolgreiche Produktion mit klaren Vorgaben und Anweisungen zu führen sei. Der Taylorismus ist bis heute bekannt und perfektionierte die Fließbandarbeit. Der verwendete Führungsstil war autoritär und hatte das Ziel, eine effiziente Ausführung einer Arbeitstätigkeit zu gewährleisten. Die Arbeitnehmer hatten aus einer Arbeitsaufgabe einzelne Arbeitselemente zu bearbeiten, welche durch ständige Wiederholung immer effizienter wurden.
Die Mitarbeiter wurden dadurch vom Gesamtprozess entfremdet, durch starke monotone körperliche und psychische Arbeit belastet und waren nicht im Stande, Problemlösungen eigenständig zu erarbeiten oder sich mit dem Unternehmen näher zu identifizieren. Der Mensch selbst wurde, ohne emotionale Ebene, wie eine Maschine betrachtet. Auf der einen Seite brachte dies eine klare Aufgabenteilung, Planbarkeit und Effizienz mit sich, auf der anderen Seite löste dies auch häufige Konflikte unter den Mitarbeitern und Qualitätsverluste aus. Durch die „Hawthorne-Experimente“ (1927 - 1932), welche im Zuge der Human-Relations Bewegung der 30er Jahre durch die Harvard- Professoren Roethlisberger und Dickson durchgeführt wurden, konnte erstmals der Einfluss von Zuwendung und Aufmerksamkeit gegenüber dem Mitarbeiter wissenschaftlich untersucht werden.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Entwicklung der Arbeitswelt ein und definiert die Problemstellung sowie das Forschungsziel der Arbeit.
2. Emotionale Intelligenz – Begriffsbestimmungen und Abgrenzungen: Das Kapitel erläutert den Fachbegriff, grenzt ihn zur sozialen Intelligenz ab und beschreibt neurologische Grundlagen sowie Golemans Kernelemente.
3. Konstrukte emotionaler Intelligenz: Hier werden theoretische Modelle, wie das Raster von Salovey und Caruso sowie die Landkarte von Plutchik, vorgestellt und die Erlernbarkeit dieser Kompetenzen diskutiert.
4. Emotionsverständnis: Dieses Kapitel erörtert die Natur von Primär- und Sekundäremotionen, geschlechtsspezifische Ausprägungen und das Verhältnis zwischen IQ und EI.
5. Messverfahren zur Bestimmung emotionaler Intelligenz: Ein Überblick über verschiedene Methoden zur Erfassung emotionaler Intelligenz, inklusive Selbstbeschreibungstests und Fähigkeitsprüfungen wie dem MSCEIT.
6. Führung – Inhalte und Auswirkungen: Das Kapitel definiert den Führungsbegriff und analysiert klassische sowie moderne Stile hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Teamdynamik und Unternehmenskultur.
7. Führung im Wandel: Hier wird der Einfluss von Web 2.0, modernen Netzwerkstrukturen und dem demografischen Wandel auf die Anforderungen an heutige Führungskräfte untersucht.
8. Emotionale Intelligenz in Bezug auf Führungskräfte: Eine detaillierte Betrachtung der intrapersonellen und interpersonellen Kompetenzen, die eine emotional intelligente Führung ausmachen.
9. Kritische Würdigung: Eine wissenschaftliche Reflexion über die Forschungslage, die Grenzen der EI-Modelle und die praktische Relevanz des Themas in der heutigen Wirtschaft.
10. Ausblick: Eine abschließende Prognose zur zukünftigen Entwicklung von Führungskultur und der wachsenden Bedeutung emotionaler Kompetenzen.
Emotionale Intelligenz, Führung, Führungskräfte, Soft Skills, Empathie, Selbstmanagement, Unternehmenskultur, Arbeitswelt 4.0, Resonante Führung, Dissonante Führung, Teamdynamik, Kompetenzentwicklung, Personalführung, Motivationspsychologie, Veränderungsmanagement.
Die Arbeit untersucht, inwieweit emotionale Intelligenz als ein entscheidender Erfolgsfaktor für Führungskräfte fungiert und wie sie in der modernen Arbeitswelt zur Steigerung von Leistung und Arbeitsklima beitragen kann.
Zentrale Felder sind die theoretische Fundierung emotionaler Intelligenz, deren Messbarkeit durch verschiedene wissenschaftliche Verfahren sowie die Anwendung emotionaler Kompetenzen in Führungsstilen und bei der Bewältigung des demografischen Wandels.
Das Ziel ist es, den Einfluss emotionaler Intelligenz auf das Führungsverhalten und das Gruppenverhalten zu klären und aufzuzeigen, welche Vorteile diese Kompetenzen für Unternehmen bieten.
Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, die sich primär auf die Modelle von Daniel Goleman stützt und durch Erkenntnisse weiterer Autoren und aktuelle Studien untermauert wird.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Konstrukte, die neurologischen Grundlagen, verschiedene Messinstrumente, klassische und moderne Führungsstile sowie die Bedeutung von Netzwerken und demografischen Herausforderungen.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Emotionale Intelligenz, Resonante Führung, Selbstwahrnehmung, Teamkohäsion und Veränderungsmanagement charakterisiert.
Dies sind Führungskräfte, die durch limbische Anziehungskraft, Mimik und Gestik eine emotionale Verbundenheit zum Team aufbauen und dadurch motivierte, talentierte Mitarbeiter binden.
Es bietet durch die Kombination von Fremd- und Selbsteinschätzung ein objektives Spiegelbild, das blinde Flecken aufdeckt und somit gezielte persönliche Entwicklung ermöglicht.
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