Bachelorarbeit, 2015
60 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Internationalisierung
2.1 Zum Begriff der Internationalisierung
2.2 Gründe und Ziele der Internationalisierung
2.3 Die Bedeutung des Aufbaus von Markenbekanntheit für die Internationalisierung
3 Professionelle Fußballvereine und Internationalisierung
3.1 Professionelle Fußballvereine als Wirtschaftsunternehmen
3.2 Professionelle Fußballvereine als Dienstleistungsunternehmen
3.3 Triebkräfte der Internationalisierung der deutschen Fußballbundesligavereine
4 Asien und insbesondere die VR China als Zielmarkt
4.1 Fußballbezogene Kaufkraftentwicklung in der VR China
4.2 Hohe Begeisterungsfähigkeit der Bevölkerung der VR China für Fußball bei geringer Konkurrenz durch eine bestehende nationale Liga
5 Der Aufbau von Markenbekanntheit der deutschen Bundesligavereine auf dem Markt der VR China
5.1 Die Verpflichtung von local heroes
5.2 Verpflichtung von internationalen Starspielern
5.3 Aktivität auf Social-Media-Plattformen in der VR China
5.4 Marketingreisen in die VR China
5.5 Internationaler sportlicher Erfolg
6 Fallbeispiel: Der FC Bayern München in der VR China
7 Fazit
Diese Arbeit untersucht, wie Vereine der deutschen Fußballbundesliga durch den gezielten Aufbau von Markenbekanntheit erfolgreich in den chinesischen Markt expandieren können, um trotz eines gesättigten Heimatmarktes langfristiges ökonomisches Wachstum zu sichern.
5.1 Die Verpflichtung von local heroes
In der Saison 2014/2015 verpflichtete der VFL Wolfsburg den chinesischen Fußballspieler Xizhe Zhang für 750.000 Euro vom chinesischen Verein Beijiung Goan. Bereits ein gutes halbes Jahr später kehrte der Spieler wieder in seine Heimat zurück – ohne einmal für den VfL Wolfsburg gespielt zu haben. Allerdings wird die Verpflichtung asiatischer Spieler nicht zwangsläufig vorgenommen aufgrund ihrer fußballerischen Qualitäten, sondern häufig aus strategischen Überlegungen. Denn eine Möglichkeit um die Popularität eines Vereins im Zielmarkt sowie das dortige Interesse am Verein zu steigern ist die Verpflichtung von local heroes, also in besonderem Maße beliebte Spieler, aus dem jeweiligen Zielland.
Dass dieses Vorgehen erfolgreich ist, zeigen die folgenden Beispiele: In der amerikanischen Basketballliga (NBA), machen sich die Vereine diesen Umstand bereits seit Längerem zu Nutze. Als der chinesische Basketballer Yi Jianlian für die New Jersey Nets aktiv war, wurden die Spiele des Vereins auf dem staatlichen Sportsender CCTV Sports ausgestrahlt, und es bestanden 50 weitere Fernsehdeals in China. Auf diese Weise wurde ein Millionenpublikum erreicht.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Internationalisierung von Fußballvereinen ein und definiert das Ziel, Faktoren für eine erfolgreiche Markenbekanntheit in der VR China darzulegen.
2 Internationalisierung: Es werden theoretische Grundlagen der Internationalisierung sowie deren Gründe und Ziele erläutert, wobei ein besonderer Fokus auf der Bedeutung der Markenbekanntheit liegt.
3 Professionelle Fußballvereine und Internationalisierung: Dieses Kapitel verdeutlicht die Wandlung von Fußballvereinen zu Wirtschafts- und Dienstleistungsunternehmen und analysiert die Triebkräfte für ihre Internationalisierung.
4 Asien und insbesondere die VR China als Zielmarkt: Es erfolgt eine Analyse der chinesischen Markbedingungen, insbesondere der fußballbezogenen Kaufkraft und der hohen Begeisterungsfähigkeit der Bevölkerung bei mangelnder nationaler Konkurrenz.
5 Der Aufbau von Markenbekanntheit der deutschen Bundesligavereine auf dem Markt der VR China: Hier werden konkrete Methoden wie die Verpflichtung von Spielern, Social-Media-Aktivitäten und Marketingreisen vorgestellt, um die Marke in China zu etablieren.
6 Fallbeispiel: Der FC Bayern München in der VR China: Anhand des FC Bayern München wird die praktische Anwendung der zuvor theoretisch erläuterten Strategien zur Steigerung der Markenbekanntheit in China veranschaulicht.
7 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer strukturierten, auf den jeweiligen Verein angepassten Planung für den Markteintritt in China.
Internationalisierung, Markenbekanntheit, Fußballbundesliga, VR China, Sportmanagement, Dienstleistungsmarketing, local heroes, Transferstrategien, Social-Media-Marketing, wirtschaftlicher Erfolg, Sponsoring, Absatzmarkt, Sportökonomie, FC Bayern München, globale Marke.
Die Arbeit analysiert, wie deutsche Fußballbundesligavereine durch den strategischen Aufbau von Markenbekanntheit erfolgreich auf dem chinesischen Markt internationalisieren können.
Die zentralen Themen sind Internationalisierungstheorien, die Transformation von Fußballvereinen zu Wirtschaftsunternehmen, die Marktanalyse der VR China sowie Methoden wie Social-Media-Marketing und Spielertransfers.
Das primäre Ziel ist es, die Faktoren und Methoden darzulegen, durch die Bundesligavereine ihre Markenbekanntheit in China erhöhen können, um damit die Basis für wirtschaftlichen Erfolg zu schaffen.
Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse theoretischer Konzepte, ergänzt durch eine Fallstudienanalyse am Beispiel des FC Bayern München.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Internationalisierung, die Rolle von Fußballvereinen als Dienstleister, die Attraktivität des chinesischen Marktes und spezifische Strategien zur Markenbildung.
Zu den prägenden Begriffen gehören Internationalisierung, Markenbekanntheit, Bundesliga, VR China, Sportmarketing und globale Markenführung.
Die Verpflichtung lokaler Spieler aus dem Zielmarkt dient strategischen Marketingzwecken, um die Popularität des Vereins signifikant und kurzfristig zu steigern, was sich wiederum positiv auf Reichweite und Merchandising auswirkt.
Der FC Bayern München fungiert als konkretes Fallbeispiel für die praktische Umsetzung einer Internationalisierungsstrategie, um das theoretisch erarbeitete Konzept zu untermauern.
Der Markt bietet ein enormes Potenzial durch eine wachsende kaufkräftige Mittelschicht und eine fußballbegeisterte Bevölkerung, bei gleichzeitig geringer Konkurrenz durch eine starke nationale chinesische Liga.
Die Arbeit zeigt, dass der FC Bayern München durch ein professionelles Management, gezielte Social-Media-Präsenz und Marketingreisen erfolgreich ist, wenngleich er im internationalen Vergleich der Markenbekanntheit noch Nachholbedarf hatte.
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