Bachelorarbeit, 2015
49 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Grundlagen des Modells nach Michael E. Porter
2.1 Branchenattraktivität
2.2 Wettbewerbsstrategien
2.3 Wettbewerbsstrategien im internationalen Kontext
3 Bedeutung deutscher Automobilhersteller in China
3.1 Bedeutung der deutschen Automobilindustrie
3.2 Potential der Branche in China
4 Einflüsse durch die Regierung
4.1 Einflüsse des Staates im Allgemeinen
4.2 Einflüsse der chinesischen Regierung
4.2.1 Verständnisgrundlage von Recht
4.2.2 Wirtschaftsrecht
4.2.3 Zusatzkosten für Unternehmen
4.2.4 Politische Richtlinien
5 Porters Fünf Kräfte
5.1 Rivalität unter den bestehenden Wettbewerbern
5.2 Bedrohung durch neue Anbieter
5.2.1 Markteintrittsbarrieren
5.2.2 Neue Trends
5.3 Verhandlungsstärke der Lieferanten
5.3.1 Aufgaben der Zulieferer
5.3.2 Chinesische Partner
5.4 Verhandlungsstärke der Abnehmer
5.4.1 Kundenansprüche
5.4.2 Produktplanung
5.4.3 Kundenbindung als Strategieausrichtung
5.5 Bedrohung durch Ersatzprodukte
6 Kritik des Modells
7 Fazit
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, Chancen und Risiken für deutsche Automobilhersteller auf dem chinesischen Markt unter Anwendung des „Modells der Fünf Kräfte“ von Michael E. Porter zu bewerten, um daraus Strategien für einen langfristigen Erfolg in diesem spezifischen wirtschaftlichen Umfeld abzuleiten.
4.2.2 Wirtschaftsrecht
Seit den 1970er Jahren gibt es in China ein Rechtssystem für ausländische und chinesische Unternehmen, sowie für Zwischenformen wie Joint Ventures. Die Gesetzgebung wird dabei immer wieder aktuellen nationalen und internationalen Wirtschaftsentwicklungen angepasst.
Im Vordergrund steht stets das übergeordnete Ziel der Regierung: Ausländische Unternehmen sollen den chinesischen Arbeitsmarkt entlasten und gleichzeitig die Qualität einheimischer Arbeitskräfte direkt vor Ort steigern.45
Die größte rechtliche Herausforderung, der sich Unternehmen in China stellen müssen, ist der Umgang mit geistigem Eigentum. In der chinesischen Ethik stellt die Aneignung und Weiterentwicklung fremder Ideen oder Konzepte nichts Negatives dar. Im Gegenteil, es wird sogar als respektvoll gegenüber dem eigentlichen Erfinder angesehen. Besonders ausländische Unternehmen sind von Markenpiraterie betroffen, denn selbst patentierte Produkte werden entgegen bestehender Gesetze46 häufig nachgeahmt oder 1:1 nachgebaut.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung der deutschen Automobilindustrie ein und beschreibt das Ziel, Chancen und Risiken auf dem chinesischen Markt mittels Porters Modell zu untersuchen.
2 Grundlagen des Modells nach Michael E. Porter: Es werden die theoretischen Grundlagen des Fünf-Kräfte-Modells erläutert, die zur Bewertung der Branchenattraktivität und Wettbewerbsstrategien dienen.
3 Bedeutung deutscher Automobilhersteller in China: Dieses Kapitel definiert den Begriff Automobilhersteller und beleuchtet das Potential sowie die Bedeutung des chinesischen Marktes für deutsche Unternehmen.
4 Einflüsse durch die Regierung: Hier werden die generellen staatlichen Einflüsse sowie die spezifischen Rahmenbedingungen der chinesischen Regierung, inklusive Rechtssystem und Zusatzkosten, dargestellt.
5 Porters Fünf Kräfte: Dieses Hauptkapitel wendet das Modell von Porter auf die spezifische Situation der Automobilbranche in China an, unterteilt in die fünf Wettbewerbskräfte.
6 Kritik des Modells: Das Kapitel bietet eine kritische Auseinandersetzung mit dem Modell, hinterfragt dessen Grenzen und ergänzt es um notwendige Aspekte wie Komplementärgüter und die Makroumwelt.
7 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Ergebnisse, betont die Relevanz dynamischer Anpassungsstrategien und weist auf die Bedeutung kontinuierlicher Analysen hin.
Automobilindustrie, China, Porter, Fünf Kräfte, Wettbewerbsstrategie, Branchenstrukturanalyse, RegierungsEinfluss, Markenmanagement, Kundenbindung, Produktplanung, Markteintrittsbarrieren, Joint Ventures, Wirtschaftsrecht, Qualitätssicherung, Internationalisierung
Die Arbeit analysiert die Branchenstruktur der Automobilindustrie auf dem chinesischen Markt aus der Perspektive deutscher Hersteller unter Verwendung des Porter-Modells.
Zentral sind die Branchenanalyse, der Einfluss des chinesischen Staates, Wettbewerbsstrategien und die Herausforderungen durch lokale Besonderheiten.
Das Ziel ist es, Chancen und Risiken zu identifizieren, um deutschen Unternehmen Strategien für einen nachhaltigen Erfolg in China an die Hand zu geben.
Als methodische Basis dient das „Modell der Fünf Kräfte“ (Five Forces) nach Michael E. Porter, ergänzt um eine kritische Würdigung im Kontext der speziellen chinesischen Rahmenbedingungen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Wettbewerbskräfte in China, die Rolle der Regierung und die Auseinandersetzung mit Kundenverhalten und Lieferantenstrukturen.
Wesentliche Begriffe sind Automobilindustrie, China, Porter-Modell, Wettbewerbsstrategie, Markteintrittsbarrieren, Kundenbindung und staatliche Einflussnahme.
Das Rechtssystem wird als Herausforderung gesehen, insbesondere im Bereich des geistigen Eigentums und der Markenpiraterie, wobei informelle Beziehungen oft eine große Rolle spielen.
Da Produktqualität zunehmend als Standard wahrgenommen wird, ist der Aufbau von Vertrauen und einer starken Markenidentität essenziell, um sich gegen den Wettbewerb zu behaupten.
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