Bachelorarbeit, 2015
27 Seiten, Note: 3,0
Diese Arbeit befasst sich mit der Rolle der Minne und des Betrugs im „Nibelungenlied“. Das Ziel ist es, zu analysieren, wie diese beiden Konzepte im Kontext der höfischen Literatur und der mittelalterlichen Gesellschaft verstanden werden können und welche Auswirkungen sie auf die Handlung des Epos haben.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Minne, Betrug, „Nibelungenlied“, höfische Literatur, mittelalterliche Gesellschaft, Ritterkultur, Liebe, Rache, Handlungsanalyse.
Minne bezeichnet die mittelalterliche Form der Liebe, die oft streng reglementiert war und Konzepte wie den Dienstgedanken sowie hohe und niedere Minne beinhaltete.
Betrug (z.B. Siegfrieds Tarnkappen-Einsatz) dient oft dazu, Minne-Ziele zu erreichen, was jedoch eine Kette von Racheakten auslöst, die zum Untergang führen.
Rache ist die direkte Folge von Betrug und verletzter Ehre innerhalb der Minne-Beziehungen und bildet den treibenden Motor der gesamten Handlung.
Die Arbeit untersucht, ob die Konzepte von List und Täuschung im Mittelalter anders bewertet wurden als in der modernen Gesellschaft.
Die Untersuchung fokussiert sich vorrangig auf den ersten Teil des Epos, in dem die Grundlagen für den späteren Konflikt gelegt werden.
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