Bachelorarbeit, 2013
102 Seiten, Note: 1,0
1 Problemstellung
1.1 Aktualität des Themas
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen der virtuellen Kundenintegration
2.1 Abgrenzung zentraler Ansatzpunkte
2.2 Die Rolle des Internets
2.3 Einordnung der Kundenrolle
2.4 Motivation als zentrale Voraussetzung
3 Qualitative Methoden der virtuellen Kundenintegration
3.1 Virtuelle Communities
3.2 Crowdsourcing
3.3 Lead-User-Methode
3.4 Virtuelle Fokusgruppen
3.5 Toolkits
3.6 Produktindividualisierung - Mass Customization
4 Quantitative Methoden der virtuellen Kundenintegration
4.1 Information Pump
4.2 Conjoint-Analyse, Web-Based und Fast-PACE
4.3 User Design
4.4 Securities Trading of Concepts (STOC)
4.5 Virtual Concept Testing
4.6 Virtuelle Markttests
4.7 Online-Befragung
5 Zusammenfassung und Ausblick
Diese Bachelorarbeit verfolgt das Ziel, einen umfassenden Einblick in die verschiedenen qualitativen und quantitativen Methoden der virtuellen Kundenintegration innerhalb des Innovationsprozesses zu geben. Dabei soll anhand von Best-Practice-Beispielen aufgezeigt werden, wie Unternehmen Kunden erfolgreich in die Entwicklung neuer Produkte einbinden können.
Virtuelle Communities
Der Begriff „virtuelle Communities“ (synonym: „Online Communities“, „Virtual Communities“, „virtuelle Gemeinschaften“) wurde von Reihngold geprägt (vgl. Henkel/Sander 2007, S. 80). Laut seiner Definition sind virtuelle Gruppen soziale Zusammenschlüsse, die im Internet entstehen, wenn genügend Menschen eine öffentliche Diskussion lange genug führen und dabei ihre Gefühle einfließen, so dass im Cyberspace ein Netzwerk persönlicher Beziehungen entsteht (vgl. Rheingold 1993, S. 57 f.). Neben der Definition von Rheingold existieren viele weitere Definitionsversuche, daher stellt die folgende Tabelle 3-1 die wichtigsten Definitionen und auch Kategorisierungen dar (vgl. Kunz/Mangold 2004, S. 72):
Durch die vielen unterschiedlichen Definitionen und Kategorien im Bereich der virtuellen Communities lassen sich verschiedene Charakteristika ableiten.
Charakteristika von virtuellen Communities
Insgesamt konnten acht zentrale Charakteristika von virtuellen Communities identifiziert werden. Bevor die einzelnen charakteristischen Merkmale genauer erläutert werden, zeigt die folgende Abbildung diese im Überblick:
1 Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert die Aktualität des Themas sowie die Zielsetzung und den Aufbau der Arbeit.
2 Grundlagen der virtuellen Kundenintegration: Hier werden die konzeptionellen Grundlagen wie der Innovationsbegriff, die Rolle des Internets, die Kundenrolle und die Motivation der Kunden beleuchtet.
3 Qualitative Methoden der virtuellen Kundenintegration: Dieses Kapitel stellt zentrale qualitative Ansätze wie virtuelle Communities, Crowdsourcing, die Lead-User-Methode, Fokusgruppen, Toolkits und Mass Customization vor.
4 Quantitative Methoden der virtuellen Kundenintegration: Hier werden datenbasierte Verfahren wie das Information Pump, die Conjoint-Analyse, User Design, STOC, Virtual Concept Testing, virtuelle Markttests und Online-Befragungen erläutert.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Dieses Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich der virtuellen Kundenintegration.
Virtuelle Kundenintegration, Innovationsprozess, Open Innovation, Web 2.0, Crowdsourcing, Virtuelle Communities, Lead-User-Methode, Mass Customization, Conjoint-Analyse, Kundenmotivation, Ideengenerierung, Produktentwicklung, Online-Befragung, User Design, Kundenorientierung.
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen das Internet nutzen können, um Kunden aktiv in ihre Innovationsprozesse einzubinden.
Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen der virtuellen Kundenintegration ab und klassifiziert sowohl qualitative als auch quantitative Methoden, um Kundenwissen nutzbar zu machen.
Das Ziel ist es, einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Methoden der virtuellen Kundenintegration zu bieten und durch Praxisbeispiele aufzuzeigen, wie Kunden erfolgreich in den Innovationsprozess integriert werden.
Es werden verschiedene Methoden wie virtuelle Communities, Crowdsourcing, Lead-User-Ansätze, Conjoint-Analysen, User Design, STOC und virtuelle Markttests beschrieben.
Der Hauptteil gliedert sich in qualitative Methoden (Kapitel 3) und quantitative Methoden (Kapitel 4), die jeweils durch methodische Beschreibungen und Best-Practice-Beispiele untermauert werden.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Virtuelle Kundenintegration, Open Innovation, Crowdsourcing, Lead-User-Methode und Mass Customization.
Die Arbeit betont, dass die Motivation der Kunden eine zentrale Voraussetzung ist, da die Integration auf Freiwilligkeit basiert und Unternehmen verstehen müssen, was Kunden antreibt, sich an Innovationsprojekten zu beteiligen.
Bei der Hard-Customization findet die Individualisierung direkt durch den Hersteller während der Produktion statt, während bei der Soft-Customization der Kunde das Produkt nach der Fertigung selbst individuell anpasst.
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