Bachelorarbeit, 2015
41 Seiten, Note: 1,6
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Relevanz des Themas
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Bachelor Thesis
2 Theoretischer Bezugsrahmen
2.1 Begriffsbestimmungen
2.2 Was ist Anonymous
3 Historischer Rahmen
3.1 Motivation und Ziele von Anonymous
3.2 Identifikation und Zeichen
3.3 Aktionsmittel und Kommunikation
4 Untersuchungsparameter
4.1 Grundrechtliche Betrachtung
4.2 Strafrechtliche Betrachtung
4.3 Kriminologische Betrachtung
5 Empirische Untersuchung
5.1 Durchgeführte Operationen
5.2 Schaden
6 Schlussbetrachtung
6.1 Zusammenfassung
6.2 Ausblick
Die Arbeit untersucht das Phänomen Cybercrime durch die Aktivitäten des Internetkollektivs "Anonymous". Ziel ist es, den historischen Verlauf des Kollektivs, die zugrunde liegenden Hierarchien und Aktionsformen sowie die daraus resultierenden rechtlichen Herausforderungen für die Polizeiarbeit und die Gesellschaft zu analysieren und zu bewerten.
3.3 Aktionsmittel und Kommunikation
Wie die Vergangenheit bereits gezeigt hat bietet das Internet eine neue Möglichkeit für AktivistInnen sich auszudrücken. Anonymous ist ein Kollektiv, dessen Aktionen überwiegend auf dem Internet basieren. Die Anhänger nutzen dabei die technische Leistungsfähigkeit, die ihnen das Internet bietet, um so ihre herkömmlichen Ziele aus der realen Welt, umzusetzen.
Dabei ist die Interaktion der Anhänger nicht zentral gesteuert und auch nicht an Regeln gebunden. Sie kommunizieren über verschiedene Wege, wobei der persönliche Kontakt eher eine untergeordnete Rolle spielt. Dennoch gibt es eine besondere Art der Organisation ohne die es dem Kollektiv nicht möglich wäre ihre Aktionen aufzustellen. Bei diversen sozialen Netzwerken wie z. B. Facebook gibt es eine Vielzahl von Nutzerkonten die den Anhängern zugeschrieben werden. Auf denen veröffentlicht das Kollektiv Beiträge oder nutzt diese um ihre Nachrichten zu verbreiten. Auch werden darüber Verweise, sogenannte Links, zu anderen Seiten oder Blogs hinterlassen.
1 Einleitung: Beschreibt die Relevanz von Cybercrime, definiert zentrale Begriffe wie Cyberterrorismus und legt die Zielsetzung sowie den Aufbau der Bachelor Thesis dar.
2 Theoretischer Bezugsrahmen: Definiert wichtige Fachbegriffe wie Anonymous, DoS/DDoS, Botnet und Hacker, die für das Verständnis der weiteren Arbeit essenziell sind.
3 Historischer Rahmen: Beleuchtet die Motivation, die symbolische Identifikation durch Masken und Namen sowie die Kommunikationsmittel des Kollektivs.
4 Untersuchungsparameter: Analysiert die Aktionen von Anonymous aus grundrechtlicher, strafrechtlicher und kriminologischer Sicht.
5 Empirische Untersuchung: Stellt konkrete Operationen wie "Projekt Chanology" oder "Operation Payback" vor und analysiert die entstandenen Schäden.
6 Schlussbetrachtung: Fasst die Ergebnisse zusammen und wagt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Kollektivs in drei verschiedenen Szenarien.
Anonymous, Cybercrime, Hacktivismus, DDoS-Attacken, Internetkriminalität, IT-Sicherheit, Online-Proteste, Cyberterrorismus, Strafrecht, Grundrechte, Digitale Gesellschaft, Informationsfreiheit, Netzneutralität, Hacker, Digitale Überwachung
Die Arbeit untersucht das Internetkollektiv Anonymous und dessen Rolle innerhalb des modernen Cybercrime-Spektrums sowie die daraus resultierenden Herausforderungen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Historie von Anonymous, ihren Aktionsmethoden (wie DDoS), der strafrechtlichen Einordnung sowie der kriminologischen Betrachtung der Anhängerschaft.
Das Ziel ist es, polizeiliche Ermittlungsansätze durch ein besseres Verständnis des Kollektivs, seiner Motivationen und seiner Struktur zu fundieren.
Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, die den theoretischen Rahmen sowie die rechtliche und kriminologische Einordnung der Phänomene beleuchtet.
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Definitionen die historischen Entwicklungen, die juristischen Rahmenbedingungen (Grundrechte/Strafrecht) und konkrete empirische Fallbeispiele von Anonymous-Operationen analysiert.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Hacktivismus, Cybercrime, DDoS-Attacken, Anonymous und digitale Protestkultur geprägt.
Die Arbeit differenziert basierend auf der Motivation der Akteure in White Hats (gesetzestreu), Grey Hats (ideologisch motiviert) und Black Hats (kriminell motiviert).
Die Anonymität senkt laut Arbeit die Hemmschwelle für illegale Aktionen und macht eine Strafverfolgung sowie die Identifizierung von Führungspersonen aufgrund der dezentralen, unstrukturierten Natur des Kollektivs extrem schwierig.
Die Arbeit sieht drei Szenarien: eine Zunahme der strafrechtlichen Verfolgung und Radikalisierung, eine mögliche Zersplitterung und Bedeutungsverlust bei fehlender Struktur, oder eine zunehmende Integration in gesellschaftliche Prozesse als eine Art "digitale NRO".
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