Diplomarbeit, 2002
63 Seiten, Note: gut
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit dem Continuous Linked Settlement (CLS)-System und untersucht dessen Auswirkungen auf die Minimierung von Erfüllungsrisiken im Devisenhandel. Die Arbeit analysiert das CLS-System und dessen Funktionsweise sowie die Integration in den Bankbetrieb.
Kapitel 2 beleuchtet die Ausgangslage des FX-Handels und analysiert die verschiedenen Arten von Risiken, die im Devisenhandel auftreten. Zudem werden Maßnahmen zur Bestimmung der Höhe und Dauer des FX-Zahlungsrisikos vorgestellt. Kapitel 3 fokussiert auf das CLS-System und erläutert dessen Funktionsweise, die beteiligten Akteure sowie die Verbindung zu den nationalen Zentralbanken. Kapitel 4 untersucht die Einbindung von CLS in den Bankbetrieb, die Teilnahmemöglichkeiten und den Tagesablauf eines Settlements bei CLS. Es werden die Auswirkungen auf einzelne Bereiche und Prozesse wie Liquiditätsaspekte, Risk Management und Correspondent Banking analysiert. Schließlich wird die Reduzierung von Settlementrisiken durch CLS und deren Auswirkungen auf die zeitliche Risikominimierung, die Verbesserung des Liquiditätsmanagements, die Eliminierung des Zeitzoneneffektes, die Erhöhung der Transparenz für Banken und das Kreditrisiko beleuchtet.
Continuous Linked Settlement (CLS), Devisenhandel, FX-Risiken, Settlementrisiken, Abwicklungssysteme, Zahlungsverkehr, Liquiditätsmanagement, Risk Management, Correspondent Banking, Zentralbanken, Bankbetrieb, Integration, Transparenz.
Continuous Linked Settlement (CLS) ist ein privates Abwicklungssystem, das darauf abzielt, die Erfüllungsrisiken (Settlementrisiken) im weltweiten Devisenhandel zu eliminieren.
Es bezeichnet das Risiko, dass eine Bank ihre Devisen liefert, die Gegenleistung aufgrund der Pleite des Partners (wie beim Bankhaus Herstatt 1974) aber nicht erhält.
CLS schafft ein einheitliches Zeitfenster, in dem Zahlungen simultan abgewickelt werden („Payment-versus-Payment“), unabhängig von den nationalen Zeitzonen.
Zu den Kernwährungen gehören unter anderem der Euro (EUR), US-Dollar (USD), Japanische Yen (JPY), Britische Pfund (GBP) und Schweizer Franken (CHF).
Es gibt verschiedene Rollen: Settlement Member (direkte Teilnehmer), User Member und Third-Party-Kunden, die das System über ein Settlement Member nutzen.
CLS verbessert das Liquiditätsmanagement durch Netting-Verfahren und bietet mehr Transparenz über die täglichen Zahlungsströme im Devisenmarkt.
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