Bachelorarbeit, 2013
74 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
2. Aufgabenstellung
3. Methoden
4. Ergebnisse
4.1 Anamnese
4.2 Hauttests
4.2.1 Pricktest
4.2.2 Reibetest
4.2.3 Scratch-Test
4.2.4 Intrakutantest
4.2.5 Epikutantest
4.2.6 Atopie-Patch-Test
4.3 In-Vitro Tests
4.3.1 Testprinzipien
4.3.2 RAST / EAST / CAP
4.3.3 Immunoblot
4.3.4 Allergen-Microarrays – ISAC
4.4 Bestimmung von Entzündungsmarkern
4.5 Zelluläre Tests
4.5.1 Zellulärer Antigen-Stimulationstest
4.5.2 Durchflusszytometrischer Basophilen-Aktivierungstest
4.5.3 Lymphozyten-Stimulationstest
4.6 Provokationstests
4.6.1 Nasaler Provokationstest
4.6.2 Konjunktivaler Provokationstest
4.6.3 Bronchialer Provokationstest
4.6.4 Oraler Provokationstest
5. Diskussion
5.1 Anamnese
5.2 Hauttests
5.2.1 Pricktest
5.2.2 Reibetest
5.2.3 Scratch-Test
5.2.4 Intrakutantest
5.2.5 Epikutantest
5.2.6 Atopie-Patch-Test
5.3 In-Vitro Tests
5.3.1 Testprinzipien
5.3.2 RAST / EAST / CAP
5.3.3 Immunoblot
5.3.4 Allergen-Microarrays – ISAC
5.4 Bestimmung von Entzündungsmarkern
5.5 Zelluläre Tests
5.5.1 Zellulärer Antigen-Stimulationstest
5.5.2 Durchflusszytometrischer Basophilen-Aktivierungstest
5.5.3 Lymphozyten-Stimulationstest
5.6 Provokationstests
5.6.1 Nasaler Provokationstest
5.6.2 Konjunktivaler Provokationstest
5.6.3 Bronchialer Provokationstest
5.6.4 Oraler Provokationstest
6. Zusammenfassung
Die Arbeit gibt eine umfassende Übersicht über aktuell verfügbare diagnostische Tests zur Identifikation von Allergien. Das Hauptziel besteht darin, die klinische Relevanz und Zuverlässigkeit der verschiedenen Methoden kritisch zu bewerten, um dem Behandelnden bei der Auswahl geeigneter Verfahren zu unterstützen.
4.2.1 Pricktest
Beim Pricktest wird das Vorhandensein und das Ausmaß einer Hautreaktion als Ersatzbeweis für eine Sensibilisierung am Zielorgan (Augen, Nase, Lunge, Darm, Haut) genutzt (vgl. Heinzerling et al., 2013). Dieser Test wird entweder auf der Innenseite des Unterarms oder am Rücken durchgeführt. Ein Tropfen des Allergen-Extraktes wird auf die Haut aufgetragen und dieser wird mit Hilfe einer Lanzette oberflächlich eingeritzt. Die Empfehlung liegt bei einer speziellen Lanzette mit einer Spitzenlänge von 1 mm. Der Vorteil gegenüber einer Blutlanzette ist eine geringere Traumatisierung und bessere Reproduzierbarkeit (vgl. Ruëff et al., 2010). Die Lanzette soll senkrecht durch den Allergenextrakt hindurch, mit leichtem Druck kurz in die Haut gedrückt werden (vgl. Ebd.). So gelangen geringe Allergenmengen in die Dermis. Zur Negativkontrolle wird eine Kochsalzlösung ohne Allergen und zur Positivkontrolle, eine Histaminlösung, aufgetragen (vgl. Kofler, 1998). Bei Sensibilisierung bindet spezifisches IgE an die Rezeptoren der Mastzellen. Diese degranulieren und schütten dabei Histamin und andere Mediatoren aus (vgl. Heinzerling et al., 2013).
Nach 20 Minuten kann eine mögliche Reaktion abgelesen werden. Der Grundgedanke ist, dass bei einer bestehenden Sensibilisierung Quaddeln, die von einem erythematösem Hof umgeben sind, erkennbar werden. Außerdem verspürt der Patient Juckreiz. Die Testreaktion wird im Vergleich zur Reaktion mit der Histaminlösung beurteilt und gilt als bedeutsam, wenn die Testquaddel die gleiche Größe hatte oder größer ist als die Quaddel der Histaminlösung (vgl. Kofler, 1998).
1. Einleitung: Beschreibt die steigende Prävalenz allergischer Erkrankungen und die immunologischen Grundlagen der allergischen Reaktion nach Coombs und Gell.
2. Aufgabenstellung: Definiert das Ziel der Arbeit, einen Überblick über moderne diagnostische Tests und deren klinische Bewertung zu geben.
3. Methoden: Erläutert die Literaturrecherche mittels Datenbanken wie PubMed und Springerlink zu allergologischen Fachbegriffen.
4. Ergebnisse: Stellt detailliert die verschiedenen Säulen der Allergiediagnostik vor, von der Anamnese bis hin zu In-Vivo- und In-Vitro-Verfahren.
5. Diskussion: Analysiert kritisch die Vor- und Nachteile der verschiedenen Testsysteme sowie deren Indikationen und Fehlerquellen.
6. Zusammenfassung: Fasst die Notwendigkeit einer fachkundigen Diagnostik und die Bedeutung der Kombination verschiedener Testverfahren zur Erreichung optimaler Therapieergebnisse zusammen.
Allergiediagnostik, Pricktest, IgE, Provokationstest, In-Vitro, Sensibilisierung, Anamnese, Hauttest, Epikutantest, Atopie, Immunologie, Kreuzreaktion, Allergene, Mediatoren, Immunoassays
Die Arbeit beschäftigt sich mit einer detaillierten Vorstellung und kritischen Bewertung der aktuell in der Allergologie verfügbaren diagnostischen Verfahren.
Die Schwerpunkte liegen auf der Anamnese, den verschiedenen Hauttestungen, Labortests (In-Vitro), zellulären Analysen sowie den verschiedenen Provokationstests.
Das Ziel ist es, Klinikern und Behandelnden eine Orientierungshilfe zu bieten, um Stärken und Schwächen der einzelnen Tests zu verstehen und die jeweils am besten geeignete Diagnostik auszuwählen.
Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Analyse vorhandener Fachliteratur, Leitlinien und aktueller Studien, die über verschiedene medizinische Suchmaschinen recherchiert wurden.
Der Hauptteil bietet eine methodische Beschreibung aller gängigen allergologischen Tests und diskutiert deren Anwendung, Indikationen sowie die spezifischen Vor- und Nachteile in der Praxis.
Wichtige Begriffe sind Allergiediagnostik, Sensibilisierung, IgE-Bestimmung, Hauttests, Provokationstests und klinische Relevanz.
Die Anamnese bildet die Basis für eine Verdachtsdiagnose; ohne ein ausführliches Patientengespräch ist die Auswahl der richtigen Testverfahren nicht möglich und das Risiko für Fehlinterpretationen steigt.
Der Pricktest ist ein In-Vivo-Test mit sofortigem Ergebnis direkt am Patienten, während RAST/CAP Labortests (In-Vitro) sind, die spezifisches IgE im Serum messen und besonders bei Säuglingen oder Patienten mit Hautproblemen eingesetzt werden.
Provokationstests gelten als Goldstandard für den Nachweis eines kausalen Zusammenhangs zwischen einer Allergenexposition und klinischen Symptomen, da sie die echte Reaktion des Körpers unter kontrollierten Bedingungen prüfen.
Der ISAC-Test ist besonders nützlich für ein umfassendes Screening und bei pädiatrischen Patienten, da er mit sehr geringen Blutmengen eine Vielzahl von Allergenkomponenten analysieren kann.
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