Examensarbeit, 1996
88 Seiten, Note: 2,0
A Einleitung
A 1 Intention und Motivation
A 2 Aufbau eines Lexikons
A 2.1 Objekte
A 2.1.1 Definition
A 2.1.2 Beispiel
A 2.1.2.i Eigenschaften
A 2.1.2.ii Aktionen
A 2.2 Elemente eines Lexikons
A 2.3 Gliederung eines Lexikons
A 3 Forderungen an MathLex
A 3.1 Logischer Aufbau
A 3.1.1 Strukturebenen
A 3.1.1.i Ebene 0
A 3.1.1.ii Ebene 1
A 3.1.1.iii Ebene 2
A 3.1.1.iv Ebene 3
A 3.1.1.v Ebene 4
A 3.1.2 Vorteile der Einteilung in Ebenen
A 3.2 Leistungsmerkmale
A 3.2.1 Themenzugang
A 3.2.2 Darstellungsfähigkeiten im Lexikon
A 3.2.2.i Verweisfähigkeit
A 3.2.2.ii Formeldarstellung
A 3.3 Inhalte der Themen
B Hauptteil
B 1 Grundlagen
B 1.1 Mögliche Systeme elektronischer Bücher
B 1.1.1 Vollständige Eigenprogrammierung
B 1.1.2 HTML Dokumente
B 1.1.3 Das Windows Hilfesystem
B 1.1.4 Entscheidung für das Windows Hilfesystem
B 1.2 Beschreibung der Windows Hilfe
B 1.2.1 Komponenten des Hilfesystems
B 1.2.2 Schritte zum elektronischen Buch
B 1.2.2.i Planung
B 1.2.2.ii Erstellung
B 1.2.2.iii Graphiken
B 1.2.2.iv Makros
B 1.2.2.v Compilierung
B 1.2.2.vi Testen und Fehlersuche
B 2 Entwicklung
B 2.1 Planung
B 2.1.1 Zielpublikum
B 2.1.2 Aufstellung der Themenbereiche
B 2.1.3 Struktur der Themen
B 2.1.4 Dateistrukturen
B 2.1.5 Themenentwurf
B 2.1.6 Themenhandhabung in einer Datenbank
B 2.1.6.i Einheitliche Speicherung
B 2.1.6.ii Aufbau der Datenbank
B 2.1.6.iii Liste der Hierarchie-Objekte
B 2.1.6.iv Eigenschaften der Hierarchie-Objekte
B 2.1.6.v Aktionen der Hierarchie-Objekte
B 2.1.6.vi Liste der Inhaltsobjekte
B 2.1.6.vii Eigenschaften der Inhaltsobjekte
B 2.1.6.viii Aktionen der Themenobjekte
B 2.1.7 Datenbankeingabe
B 2.2 Erstellung der Themen
B 2.2.1 Umsetzung der Datenbank
B 2.2.1.i Verzeichnisse
B 2.2.1.ii Themen
B 2.2.2 Umsetzung der Befehle
B 2.3 Erstellung der Graphiken
B 2.4 Zusatzprogramme
B 2.5 Compilierung
B 2.5.1 Projektdatei
B 2.5.2 Installation
B 2.6 Tests und Fehlersuche
B 2.6.1 Fachliche Fehler
B 2.6.2 Strukturelle Fehler
B 2.6.3 Programmtechnische Fehler
B 2.6.4 Testdurchführung
B 3 Elemente des Lexikons
B 3.1 Grundbestandteile
B 3.2 Aufbau der Verzeichnisse
B 3.3 Hypertextfunktionalität
B 4 Fachlicher Teil
B 4.1 Exemplarische Behandlung einiger Themen
B 4.1.1 Norm
B 4.1.2 Weg
B 4.1.3 Bogenlänge
B 4.2 Glossar
B 4.3 Allgemeine Bereiche
B 4.3.1 Bibliographischer Bereich
B 4.3.2 Historische Bereiche
B 4.3.2.i Personen
B 4.3.2.ii Ereignisse
B 4.3.3 Zusätzliche Objekte der allgemeinen Bereiche
B 4.3.4 Studienbezogene Bereiche
B 4.3.4.i Büchereien
B 4.3.4.ii Hochschulen
B 5 Anwendung des Lexikons
B 5.1 Demonstration von Suchvorgängen
B 5.1.1 Alphabetische Suche
B 5.1.2 Hierarchische Suche
B 5.1.3 Umherblättern
B 5.2 Zeittafeln
C Schlußbemerkung
C 1 Probleme
C 1.1 Allgemeine und technische Probleme
C 1.2 Schwierigkeiten fachlicher Natur
C 2 Synergie-Effekte
C 2.1 Redundanz der Inhalte
C 2.2 Bereichsübergreifende Zusammenhänge
C 2.3 Reversibilität der Querverweise
C 2.4 Personenbezogene Anmerkungen
C 2.5 Erstellung der Inhaltsverzeichnisse
C 2.6 Erstellung eines Karteisystems
C 3 Anmerkungen zum historischen Teil
C 3.1 Personen
C 4 Zusammenfassung
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Konzeption und Erstellung eines elektronischen Mathematiklexikons (MathLex), das Lehramtsstudierenden eine effektive Vorbereitung auf das Staatsexamen durch die Verknüpfung von Fachwissen mit einer benutzerfreundlichen, hierarchischen Suchstruktur ermöglicht.
B 1.1.4 Entscheidung für das Windows Hilfesystem
Nach Abwägung der Vor- und Nachteile der drei Möglichkeiten fiel der Entschluß auf das Windows Hilfesystem, da das Lexikon so dem größtmöglichen Publikum zugänglich gemacht werden kann. Die komfortabel gestaltbaren Suchfunktionen waren ein weiterer Grund für die Entscheidung für das Windows Hilfesystem und gegen die HTML-Dokumente. Gegen die Eigenprogrammierung sprach vor allem ein Leitsatz der Programmierung, demzufolge Lösungen vorzuziehen sind, die Altbewährtes verwenden, statt bereits Vorhandenes neu zu programmieren.
Im nachhinein hat sich diese Entscheidung als richtig und zukunftsweisend herausgestellt. Auf den Betriebsystemen Windows NT und Windows 3.11 ist das Lexikon mit vollem Funktionsumfang lauffähig. In den Tests, die alle auf Anhieb bestanden wurden, waren keinerlei Änderungen oder Zusatzinstallationen nötig. Dies ist bei neuen Programmen selten der Fall.
Eine weitere Bestätigung lieferte Microsoft Ende 1995, als das neue Betriebssystem Windows 95 auf den Markt gebracht wurde. Windows 95 übernahm das Hilfesystem der Vorgängerversion Windows 3.1 ohne Änderungen. Alle Funktionen wurden weiterhin unterstützt, wenn auch die Optik wie Rahmen oder Farben geringfügig geändert wurden.
A Einleitung: Beschreibt die Motivation des Autors zur Erstellung eines vernetzten Mathematiklexikons für die Staatsexamensvorbereitung sowie die theoretischen Grundlagen der Wissensorganisation.
B Hauptteil: Erläutert detailliert die Wahl des technischen Systems, die Datenbankentwicklung, die Erstellung der Themeninhalte und die spezifischen Bedienfunktionen von MathLex.
C Schlußbemerkung: Reflektiert die während der Entwicklung aufgetretenen technischen und fachlichen Herausforderungen sowie die erzielten Synergie-Effekte und den Nutzen der elektronischen Struktur.
Mathematiklexikon, Staatsexamensvorbereitung, Windows Hilfesystem, Hypertext, Datenbank, Objektorientierung, Didaktik, Wissensorganisation, Formeldarstellung, Softwareentwicklung, Verweistechnik, Mathematische Ausbildung, Benutzerschnittstelle, Algorithmen, Strukturierung.
Die Arbeit behandelt die Konzeption und technische Realisierung eines digitalen Mathematiklexikons namens MathLex, das speziell als Lernhilfe für die Vorbereitung auf das erste Staatsexamen im Fach Mathematik entwickelt wurde.
Im Zentrum stehen die objektorientierte Strukturierung mathematischen Wissens, die Auswahl geeigneter Software-Systeme, die technische Umsetzung mittels Datenbanken und die didaktische Aufbereitung der Inhalte für elektronische Medien.
Das Ziel ist es, durch eine elektronische Wissensdatenbank die Nachteile herkömmlicher Karteikarten zu kompensieren und ein effizientes, vernetztes Lernwerkzeug zu schaffen, das den Anforderungen von Lehramtsstudierenden entspricht.
Der Autor wählt einen systemorientierten Ansatz, bei dem theoretische Anforderungen an Lexika (didaktische Reihenfolge, Suchfunktionalität) mit Methoden der objektorientierten Programmierung und Datenbankverwaltung kombiniert werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die technologische Fundierung des Windows-Hilfesystems, den systematischen Aufbau der Datenbank zur Erfassung der mathematischen Objekte sowie die konkrete Anwendung und Demonstration des Systems.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Mathematiklexikon, Hypertext-Programmierung, Staatsexamensvorbereitung, Datenbank-Struktur und elektronische Lernmittel definieren.
Es bietet bereits integrierte Hypertext-Funktionen, eine komfortable Suchunterstützung und eine hohe Verbreitung unter Windows-Nutzern, was die eigenständige Entwicklung einer komplexen Benutzeroberfläche überflüssig machte.
Das Lexikon nutzt eine Datenbank-gestützte Methode, bei der Formeln als spezielle Objekte gespeichert und über Textmarken in die Dokumente integriert werden, um eine hohe Darstellungsqualität bei verschiedenen Auflösungen zu garantieren.
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