Bachelorarbeit, 2015
71 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Methodik der Arbeit
2.1 Inhalt eines Experteninterviews
2.2 Auswahlkriterien der Experten
2.3 Vorbereitung der Datenerfassung
2.4 Durchführung von Experteninterviews
2.5 Auswertungsverfahren von Experteninterviews
3 Theoretische Grundlagen
3.1 Das Sponsoring
3.1.1 Definition und Entstehung des Sponsoring
3.1.2 Merkmale des Sponsoring
3.1.3 Ziele des Sponsoring
3.1.3.1 Ökonomische Ziele
3.1.3.2 Psychologische Ziele
3.2 Das Sportsponsoring
3.2.1 Bedeutung des Sportsponsoring
3.2.2 Besonderheiten und Motive des Sportsponsoring
3.2.3 Sponsoring von Sportveranstaltungen
3.3 Das Event-Marketing
3.3.1 Definition und Merkmale des Event-Marketing
3.3.2 Ziele des Event-Marketing
3.3.3 Die Akteure am Eventmarkt
3.3.4 Typologie der Formen des Event-Marketing
3.4 Definition Randsportart
3.5 Das Konzept
3.5.1 Inhalt und Ziel eines Konzeptes
3.5.2 Funktionen eines Konzeptes
4 Entwicklung des Sponsoring-/Vermarktungskonzeptes
4.1 Bundesliga-Heimspieltag im Münchener Golf Club e.V.
4.2 Sponsoring
4.2.1 Angebot an die Sponsoren
4.2.2 Sponsorenakquise
4.3 Vermarktung
4.3.1 Zuschauerakquise
4.3.2 Rahmenprogramm
5 Handlungsempfehlungen
6 Schluss
7 Anhang
8 Literaturverzeichnis
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein praxisnahes Sponsoring- und Vermarktungskonzept für den Amateurgolfsport zu entwickeln, um die mediale Aufmerksamkeit sowie das Zuschauerinteresse am Beispiel des Bundesliga-Heimspieltages des Münchener Golf Club e.V. signifikant zu steigern. Dabei steht die Forschungsfrage im Vordergrund, durch welche strategischen Maßnahmen eine als Randsportart eingestufte Disziplin langfristig attraktiver gestaltet und durch die Akquise neuer Sponsoren sowie eine verbesserte Eventkommunikation aus ihrem aktuellen Status gehoben werden kann.
3.1.2 Merkmale des Sponsoring
Durch die verschiedenen Formen des Sponsoring als Instrument der Marketing- und Unternehmenskommunikation können teilweise heterogene Intentionen festgestellt werden. Abgesehen von diesen heterogenen Zielen und Vorgehensweisen lassen sich die nachfolgenden sechs Merkmale hervorheben, welche bei sämtlichen Sponsoringaktivitäten gleich sind.
(1) Das Sponsoring basiert auf dem Prinzip von Leistung und Gegenleistung. Der Sponsor erwartet für seine finanziellen oder materiellen Zuwendungen eine Gegenleistung des Gesponserten, wie beispielsweise die Verwendung des Markennamens oder die öffentliche Kommunikation im Rahmen der PR-Aktivitäten des Sponsors. Der Gesponserte möchte das Sponsorship darüber hinaus nutzen, um einen Imagegewinn seinerseits zu realisieren und sein Netzwerk auszubauen.
(2) Angesichts der inhaltlichen Identifikation des Sponsors mit den Aufgaben des Gesponserten, entspricht Sponsoring nicht dem reinen Kauf von Werbeflächen, sondern es kommt vielmehr der Fördergedanke gegenüber dem Gesponserten zum Ausdruck.
(3) Da das Sponsoring für viele Unternehmen ein Kommunikationsinstrument darstellt, erfüllt es kommunikative Funktionen. Diese werden entweder direkt vom Gesponserten erbracht, indirekt durch Medien transportiert oder vom Sponsor selbst erschaffen.
(4) Sponsoring erfordert sowohl von den Sponsoren als auch von den Gesponserten einen systematischen Planungs- und Entscheidungsprozess. Es sind Maßnahmen auf Basis einer Situationsanalyse und Zielformulierung zu planen, zu organisieren, durchzuführen und zu kontrollieren.
(5) Ein ganz entscheidendes Ziel im Sponsoring bildet der Imagetransfer. Im Gegensatz zu anderen Kommunikationsinstrumenten liegt die Besonderheit bei der Imagebildung im Sponsoring darin, dass das Objekt eines Sponsoringengagements sowohl die Botschaft als auch das Medium an sich darstellt.
(6) Aus Unternehmenssicht ist das Sponsoring ein Baustein der integrierten Kommunikation. Es darf daher nicht isoliert betrachtet werden, denn es lässt sich sehr gut in Verbindung mit anderen Kommunikationsinstrumenten einsetzen.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Status quo des deutschen Golfsports als Randsportart und definiert das Ziel der Arbeit, ein Sponsoring-/Vermarktungskonzept zur Steigerung der Attraktivität und Medienpräsenz zu entwickeln.
2 Methodik der Arbeit: Dieses Kapitel beschreibt den Einsatz leitfadengestützter Experteninterviews als qualitative Forschungsmethode zur Gewinnung praxisorientierter Erkenntnisse für die Konzeptionserstellung.
3 Theoretische Grundlagen: Hier werden die theoretischen Fundamente zu Sponsoring, Sportsponsoring, Event-Marketing, der Definition einer Randsportart sowie der Struktur und den Funktionen eines Konzepts dargelegt.
4 Entwicklung des Sponsoring-/Vermarktungskonzeptes: Im praktischen Teil wird anhand des Bundesliga-Heimspieltages im Münchener Golf Club e.V. ein spezifisches Konzept entworfen, das Akquise-Strategien sowie Vermarktungsmöglichkeiten umfasst.
5 Handlungsempfehlungen: Aufbauend auf den praktischen Erfahrungen werden konkrete Empfehlungen zur Optimierung der Sponsorenansprache und Eventgestaltung für zukünftige Saisons formuliert.
6 Schluss: Das Schlusskapitel resümiert die Notwendigkeit eines gesellschaftlichen und medialen Umdenkens im Golfsport und fordert eine intensivere politische Unterstützung zur Etablierung des Sports.
Sponsoring, Sportsponsoring, Event-Marketing, Randsportart, Golfsport, KRAMSKI Deutsche Golf Liga, Experteninterview, Vermarktungskonzept, Sponsorenakquise, Zuschauerakquise, Imagetransfer, Rahmenprogramm, Amateurgolf, Medienpräsenz, Münchener Golf Club.
Die Arbeit untersucht, wie der Amateurgolfsport in Deutschland durch gezielte Sponsoring- und Vermarktungsmaßnahmen aus dem Status einer Randsportart herausgeführt und für Sponsoren sowie Zuschauer attraktiver gestaltet werden kann.
Die Schwerpunkte liegen auf den theoretischen Grundlagen von Sponsoring und Event-Marketing, der spezifischen Problematik von Randsportarten sowie der praktischen Anwendung eines Vermarktungskonzepts im sportlichen Umfeld.
Das Ziel ist die Erstellung eines Sponsoring-/Vermarktungskonzeptes für Bundesliga-Events im Amateurgolf, das dazu beiträgt, Medieninteresse zu steigern, Zuschauerzahlen zu erhöhen und neue Sponsoren zu gewinnen.
Die Autorin oder der Autor verwendet die Methode des leitfadengestützten Experteninterviews, um fundierte Daten aus der Praxis zu erheben und diese mit dem theoretischen Wissen zu verknüpfen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einleitung in die Materie und einen praktischen Teil, der die konkrete Planung, Durchführung und Vermarktung eines Bundesliga-Heimspieltages beim Münchener Golf Club e.V. detailliert beschreibt.
Zu den prägenden Begriffen gehören Sponsoring, Sportsponsoring, Event-Marketing, Randsportart, Golfsport und KRAMSKI Deutsche Golf Liga.
Dieser Spieltag dient als anschauliches Praxisbeispiel für einen hochklassigen Sportevent, der trotz sportlicher Exzellenz mit den typischen Herausforderungen einer Randsportart hinsichtlich Aufmerksamkeit und Vermarktung zu kämpfen hat.
Sponsoren sind laut der Experten nicht nur Kapitalgeber, sondern zentrale Partner, die durch aktives Engagement (z.B. VIP-Zelte, Stände) die Reichweite und Professionalität des Events deutlich steigern und neue Zielgruppen erschließen können.
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