Diplomarbeit, 2004
70 Seiten, Note: 1,3
Einleitung
I Grundlagen der Markterschließung
1. Marketing
1.1 Zum Marketingbegriff
1.2. Marketing-Mix / Die vier Elemente des Marketing
1.2.1 Produktpolitik
1.2.2 Preispolitik
1.2.3 Kommunikationspolitik
1.2.4 Distributionspolitik
2. Marktpotential, Marktvolumen, Marktanteil
II Marketingstrategien im internationalen Kontext
1. Internationales Marketing
2. Marketingstrategien
2.1 Marktfeldstrategien (Wachstumsstrategien)
2.1.1 Marktdurchdringungsstrategie
2.1.2 Marktentwicklungsstrategie
2.1.3 Produktentwicklungsstrategie
2.1.4 Diversifikationsstrategie
2.2 Marktstimulierungsstrategien (Wettbewerbsstrategien)
2.2.1 Präferenzstrategie
2.2.2 Preis-Mengen-Strategie
2.3 Marktparzellierungsstrategien
2.3.1 Massenmarktstrategie
2.3.2 Marktsegmentierungsstrategie
2.4 Marktarealstrategien
2.4.1 (Teil)nationale Gebietsstrategien (domestic marketing)
2.4.1.1 Lokale Markterschließung
2.4.1.2 Regionale Markterschließung
2.4.1.3 Überregionale Markterschließung
2.4.1.4 Nationale Markterschließung
2.4.2 Übernationale Strategien
2.4.2.1 Internationale Markterschließung
2.4.2.2 Multinationale Markterschließung
2.4.2.3 Weltmarkterschließung
2.5 Markterschließungsstrategien im situativen Kontext
III Markterschließung von Polen
1. Polen im Überblick
1.1 Historisches Umfeld auf dem Weg in die EU
1.2 Politisches Umfeld
1.3 Gesellschaftlich-kulturelles und geschäftliches Umfeld
1.3.1 Gesellschaftlich-kulturelles Umfeld
1.3.2 Geschäftliches Umfeld
1.4 Wirtschaftliches Umfeld
1.4.1 Wirtschaftsstruktur
1.4.2 Investitionsattraktivität und Entwicklungspotenzial der Regionen
2. Informationsgewinnung
2.1 Ausstellungen und Messen
2.2 Interimsunternehmen und Wirtschaftsberatung
3. Markteintrittsmöglichkeiten in Polen
3.1 Beteiligung an öffentlichen Ausschreibungen
3.2 Exporte aus dem Ausland
3.3 Markterschließung über direkte Distributionskanäle
3.3.1 Gründung von Niederlassungen und Vertretungen
3.3.1.1 Gründung von Niederlassungen/Factory Outlets
3.3.1.2 Gründung von Vertretungen
3.3.1.3 Gründung durch Verschmelzung und Umwandlung
3.3.2 Erwerb von Unternehmen und Unternehmensteilen
3.3.2.1 Share Deal
3.3.2.2 Asset Deal
3.3.2.3 Beteiligung an Privatisierungsmaßnahmen
3.3.3 Kooperationen und strategische Allianzen
3.3.4 Einsatz von Reisenden
3.4 Markterschließung über indirekte Distributionskanäle
3.4.1 Handelsvertreter
3.4.2 Kommissions- Eigenhandelsgeschäfte u. Vertriebsgesellschaften
3.4.3 Franchising
4. Standortwahl
4.1 Differenzierung nach dem Unternehmenszweck
4.2 Förderaspekte bei der Suche
5. Personalrekrutierung
6. Finanzierungs- und Förderungsmöglichkeiten
6.1 Finanzierungsbedingungen und Zahlungsverkehr
6.2 Förderungsmöglichkeiten
6.2.1 Polnische Förderprogramme und –mittel
6.2.1.1 Polnisches KMU-Förderprogramm
6.2.1.2 Kreditbürgschaftsfonds der Landeswirtschaftsbank (BGK)
6.2.1.3 Landesfonds für Kreditbürgschaften (KFPK)
6.2.1.4 Die Polnische Agentur für Unternehmensentwicklung (PARP)
6.2.1.5 Sonstige staatliche Förderung in Form von Zuwendungen
6.2.1.6 Polnische Agentur für Informationen und Auslandsinvestitionen (PalilZ)
6.2.1.7 Fördermöglichkeiten der Kommunen
6.2.1.8 Förderinstrument Sonderwirtschaftszonen (SWZ)
6.2.2 Europäische Förderprogramme und Fördermittel
6.2.2.1 Phare-Programm
6.2.2.2 ISPA-Programm
6.2.2.3 SAPARD-Programm
6.2.2.4 Struktur- und Kohäsionsfonds
6.2.3 Weitere Fördermöglichkeiten
IV Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit analysiert die spezifischen Rahmenbedingungen und Strategien für die Markterschließung in Polen im Kontext der EU-Osterweiterung. Ziel ist es, ausländische Unternehmer über potenzielle Markteintrittswege zu informieren und praktische Ansätze für den polnischen Markt aufzuzeigen.
1.3.2 Geschäftliches Umfeld
Polen bevorzugen nicht nur in privaten, sondern auch in beruflichen Angelegenheiten die Beziehungsebene. Für sie ist es zunächst einmal wichtig, gute Beziehungen zum Geschäftspartner aufzubauen und über persönliche Anknüpfungspunkte ein angenehmes Arbeitsklima für „vertrauensvolle“ Verhandlungen zu schaffen, ohne jedoch - wie es manchmal scheinen mag, das eigentliche Sachziel aus den Augen zu verlieren.
Höflichkeit und Gastfreundschaft spielen im Geschäftsleben eine große Rolle, was aber nicht als zielorientierte Zweckmäßigkeit, sondern in erster Linie als Wertschätzung an der Person verstanden wird. Wichtig ist dabei der persönliche Kontakt. Es wird viel der Person wegen getan und nicht weil etwaige Sachzwänge es nahe legen, weshalb meist Kontakte, über die sonst starken Hierarchieebenen hinweg, durch informelle Beziehungskanäle zustande kommen, die man auch als Auswärtiger in Anspruch nehmen sollte, um Vertrauen zu gewinnen.
Typisch schneller, offener Kontakt und Sympathiebekundung bedeuten allerdings nicht unbedingt gleich die Überwindung vom historisch gewachsenen Misstrauen. Es gibt zwar relativ wenig Probleme im Zusammenhang mit geschichtlicher Emotionalität, jedoch sollten sensible Themen in Gesprächen außen vor bleiben. Auch unsensibel vorgetragene, rein konstruktive Sachkritik wirkt meist arrogant und unhöflich, da sie immer auch als Kritik an der Person verstanden wird, die sie als Einheit von Wissen, Können und Persönlichkeit betrachten.
I Grundlagen der Markterschließung: Erläuterung fundamentaler Marketingkonzepte, wie den Marketing-Mix und die Definition von Marktpotentialen.
II Marketingstrategien im internationalen Kontext: Untersuchung von Strategien zur Internationalisierung, einschließlich Marktfeld-, Stimulierungs- und Arealstrategien.
III Markterschließung von Polen: Analyse der länderspezifischen Bedingungen, Markteintrittsmethoden, Standortwahl und Finanzierungsförderungen in Polen.
IV Zusammenfassung und Ausblick: Fazit der Arbeit mit einem Ausblick auf die zukünftigen Entwicklungspotenziale des polnischen Marktes.
Markterschließung, Polen, EU-Osterweiterung, Marketingstrategie, Markteintritt, Direktinvestitionen, Distributionskanäle, Geschäftskultur, Wirtschaftsumfeld, Fördermittel, KMU, Standortwahl, Personalrekrutierung, Privatisierung, Außenwirtschaft.
Die Arbeit behandelt die strategische Markterschließung von Polen durch ausländische Unternehmen im Zuge der EU-Osterweiterung.
Die Arbeit beleuchtet das Marketing, internationale Marketingstrategien sowie die spezifischen wirtschaftlichen und rechtlichen Gegebenheiten in Polen.
Ziel ist es, ausländische Unternehmen bei der Planung und Umsetzung ihres Markteintritts in Polen zu unterstützen und strategische Handlungsoptionen aufzuzeigen.
Es erfolgt eine deskriptive und analytische Aufarbeitung der Marketingtheorie in Verbindung mit einer länderspezifischen Analyse des polnischen Marktes basierend auf statistischen Daten und Wirtschaftsberichten.
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der detaillierten Marktanalyse Polens, verschiedenen Markteintrittsoptionen wie Export, Direktinvestitionen oder Kooperationen sowie auf Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten.
Zentrale Begriffe sind Markterschließung, Polen, Marketingstrategie, Markteintritt, Investitionsattraktivität und EU-Fördermittel.
Sie ist stark von der Beziehungsebene geprägt, wobei persönlicher Kontakt, gegenseitiges Vertrauen und informelle Netzwerke für erfolgreiche Geschäftsabschlüsse essenziell sind.
Staatliche und europäische Förderprogramme wie PHARE oder Strukturfonds dienen als wichtige Unterstützungsinstrumente, um die Markteintrittskosten zu senken und die wirtschaftliche Transformation zu fördern.
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