Masterarbeit, 2015
94 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Untersuchungsdesign
1.2 Zusammenfassung
2 Charakteristika ambulanter Pflegedienste
2.1 Rolle des Personals in ambulanten Pflegediensten
2.2 Controlling in ambulanten Pflegediensten
2.3 Zusammenfassung
3 Personalcontrolling ambulanter Pflegedienste
3.1 Ziele und Aufgaben des Personalcontrollings
3.2 Rechtliche Bedingungen des Personalcontrollings
3.3 EDV-Systeme zur Unterstützung des Personalcontrollings
3.4 Kennzahlen des Personalcontrollings
3.5 Weiche Faktoren des Personalcontrollings
3.6 Integration weicher Faktoren in einen Pflegedienst
3.7 Zusammenfassung
4 Material und Methoden der Umfrage
4.1 Vorstellung des Fragebogens
4.2 Auswertungsverfahren
4.3 Zusammenfassung
5 Ergebnisse
5.1 Ergebnisse Umfrage Teil 1
5.2 Ergebnisse der salutogenetischen subjektiven Arbeitsanalyse
5.3 Zusammenfassung
6 Diskussion – Material und Methoden
6.1 Diskussion – Ergebnisse
6.2 Zusammenfassung
7 Abweichungsanalyse
8 Fazit und Ausblick: Controllingkonzept und Handlungsempfehlungen
9 Gesamtzusammenfassung
Die Arbeit verfolgt das Ziel, ein Personalcontrolling-Konzept für ambulante Pflegedienste zu entwickeln, das neben harten Kennzahlen auch schwer messbare, weiche Faktoren integriert, um die Steuerung des Personals zu optimieren und den Unternehmenserfolg langfristig zu sichern.
1 Einleitung
Das Personalcontrolling in ambulanten Pflegediensten sieht sich in Zukunft mit mehreren Herausforderungen konfrontiert. Die demographische Entwicklung sorgt für mehr Pflegebedürftige und einen höheren Pflegeaufwand. Die Erhöhung des Renteneintrittsalters (§ 235 SGB VI) und die stagnierende Anzahl an Nachwuchspflegekräften (vgl. Nützel, 2011) sorgt für eine alternde und knappe Belegschaft. Durch eine regelmäßige, standardisierte Erhebung und korrekte Interpretation von Personalkennzahlen können Risiken und negative Entwicklungen frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Erreichte Ziele (zum Beispiel die Reduktion von Fehlzeiten) werden einfacher erkannt, wenn Kennzahlen implementiert wurden. Der wirtschaftliche Erfolg eines ambulanten Pflegedienstes ist von der optimalen Steuerung des Personals abhängig, da es den größten Teil der Kosten verursacht und somit vielfältige Optimierungsmöglichkeiten bietet.
Der planvolle Einsatz von Mitarbeitern und ein effizientes Personalmanagement durch das Personalcontrolling wird in der Mehrzahl größerer Unternehmen bereits durch einen Mitarbeiter oder einer Abteilung durchgeführt. In kleineren und mittelständischen Unternehmen steht es bisher weniger im Fokus. Bei der Vorbereitung strategischer Entscheidungen leistet das Personalcontrolling durch die Ermittlung von Kennzahlen einen großen Beitrag zur Optimierung der Effizienz in der Personalarbeit. Dabei ist die Multikausalität von Kennzahlen zu beachten. Der Zusammenhang von Ursache und Wirkung ist meist nicht direkt sichtbar. Die Veränderung einer Kennzahl kann eine oder mehrere Ursachen haben. Es lassen sich zwar Motivationsdefizite der Belegschaft anhand der Fluktuationszahlen ablesen, doch ist es dann bereits zu spät für wirksame Gegenmaßnahmen. Die Entwicklung von Beurteilungsgrößen ist das Ziel dieser Arbeit.
1 Einleitung: Beschreibt die Herausforderungen für Pflegedienste durch demografische Entwicklungen und definiert das Ziel, Beurteilungsgrößen für das Personalcontrolling zu entwickeln.
2 Charakteristika ambulanter Pflegedienste: Analysiert die Grundlagen ambulanter Pflegedienste, deren Struktur und die wesentliche Rolle des Personals sowie deren Belastungen.
3 Personalcontrolling ambulanter Pflegedienste: Erläutert Ziele, Aufgaben und rechtliche Rahmenbedingungen sowie Instrumente und weiche Faktoren des Personalcontrollings.
4 Material und Methoden der Umfrage: Begründet die Wahl der Forschungsmethode und beschreibt die Konzeption und Durchführung der Mitarbeiterbefragung.
5 Ergebnisse: Stellt die Ergebnisse der durchgeführten Umfrage sowie der salutogenetischen subjektiven Arbeitsanalyse (SALSA) vor.
6 Diskussion – Material und Methoden: Diskutiert die Bedingungen der Studie und setzt die gewonnenen empirischen Ergebnisse in Bezug zur Literatur.
7 Abweichungsanalyse: Identifiziert Probleme, die bei der Einführung eines Personalcontrollingsystems entstehen können.
8 Fazit und Ausblick: Controllingkonzept und Handlungsempfehlungen: Leitet Empfehlungen für die Implementierung eines Personalcontrollings in kleinen und mittelständischen Pflegediensten ab.
9 Gesamtzusammenfassung: Fasst die Kernergebnisse der Arbeit zusammen und betont die Eignung der SALSA-Methode für ambulante Pflegedienste.
Personalcontrolling, ambulante Pflegedienste, Personalkennzahlen, weiche Faktoren, SALSA, Mitarbeiterzufriedenheit, Personalsteuerung, Demografischer Wandel, Pflegefachkräfte, Controlling-Instrumente, Personalmanagement, Mitarbeiterbefragung, Arbeitsbelastung, Unternehmensführung.
Die Arbeit befasst sich mit der Etablierung eines Personalcontrollings in ambulanten Pflegediensten, um trotz des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels wirtschaftlich erfolgreich und mit motiviertem Personal zu arbeiten.
Zentrale Themen sind die Auswahl und Messung harter Personalkennzahlen sowie die Integration und Messung weicher Faktoren wie Mitarbeiterzufriedenheit und Betriebsklima.
Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines praxisnahen Personalcontrolling-Konzepts, das Pflegediensten hilft, Risiken frühzeitig zu erkennen und das Personal effizient zu steuern.
Es werden eine Literaturrecherche und eine empirische Untersuchung mittels Fragebögen durchgeführt, wobei für die weichen Faktoren insbesondere der Fragebogen "SALSA" (Salutogenetische subjektive Arbeitsanalyse) angewandt wird.
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen des Personalcontrollings, die Darstellung von Instrumenten und Kennzahlen, die rechtlichen Aspekte (Datenschutz/Betriebsverfassungsgesetz) sowie die Analyse der empirischen Umfrageergebnisse.
Schlüsselwörter sind Personalcontrolling, ambulante Pflegedienste, Personalkennzahlen, weiche Faktoren, SALSA, Mitarbeiterzufriedenheit und Personalsteuerung.
Weiche Faktoren wie Motivation und Betriebsklima beeinflussen direkt die Leistungsqualität und den wirtschaftlichen Erfolg, werden jedoch bisher selten systematisch gemessen, obwohl sie oft entscheidender sind als rein monetäre Kennzahlen.
Sie ermöglicht es, Belastungen und Ressourcen der Mitarbeiter systematisch zu identifizieren und quantifizierbar zu machen, um darauf basierend zielgerichtete Personalmaßnahmen abzuleiten.
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