Bachelorarbeit, 2015
88 Seiten, Note: 2,0
Das Werk beleuchtet die komplexen Zusammenhänge zwischen Insolvenzrecht und Steuerrecht. Es verfolgt das Ziel, ein umfassendes Verständnis für die steuerlichen Auswirkungen von Insolvenzverfahren zu vermitteln.
Die Einleitung führt in die Thematik des Insolvenzsteuerrechts ein und erläutert die Relevanz des Themas. Im zweiten Kapitel werden die Grundlagen des Insolvenzrechts behandelt, wobei ein historischer Überblick sowie die Eröffnung des Insolvenzverfahrens und die verschiedenen Insolvenzgründe im Vordergrund stehen. Das Verhältnis zwischen Steuerrecht und Insolvenzordnung wird ebenfalls beleuchtet.
Kapitel 3 beschäftigt sich mit dem allgemeinen Insolvenzsteuerrecht und analysiert die steuerrechtliche Stellung der verschiedenen Beteiligten im Insolvenzverfahren, wie beispielsweise des Schuldners, der Gläubiger und des Insolvenzverwalters. Des Weiteren werden die Rechnungslegungspflichten in der Insolvenz behandelt.
Kapitel 4 widmet sich den Steuerforderungen und dem Besteuerungsverfahren in der Insolvenz. Es werden die verschiedenen Arten von Steuerforderungen, wie zum Beispiel die Steuerforderung als Insolvenzforderung oder als Masseverbindlichkeit, behandelt. Zudem werden die Verfahren der Steuerermittlung, Steuerfestsetzung, Feststellung und Steuererhebung im Detail dargestellt.
Kapitel 5 fokussiert auf den Einfluss der Insolvenz auf einzelne Steuerarten, darunter die Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer. Das Fazit fasst die wichtigsten Erkenntnisse des Werkes zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Insolvenzsteuerrecht.
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Insolvenzforderungen sind Ansprüche, die vor Verfahrenseröffnung begründet wurden. Masseverbindlichkeiten entstehen nach Eröffnung und müssen vorrangig aus der Insolvenzmasse beglichen werden.
Der Insolvenzverwalter übernimmt die steuerlichen Pflichten des Schuldners, ist für die Rechnungslegung verantwortlich und haftet bei schuldhaften Pflichtverletzungen persönlich.
Die Arbeit erläutert die steuerlichen Besonderheiten bei Gewinnen, die durch einen Forderungsverzicht der Gläubiger zur Sanierung des Unternehmens entstehen.
Die Aufrechnung ist an strenge insolvenzrechtliche Regeln gebunden; sie ist oft nur zulässig, wenn die Aufrechnungslage bereits vor der Verfahrenseröffnung bestand.
Die Arbeit analysiert die Aufteilung der Umsatzsteuerbeträge in die Zeit vor und nach der Insolvenzeröffnung sowie die Behandlung von Vorsteuerberichtigungen.
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