Bachelorarbeit, 2013
62 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Bauwirtschaft - Definition und Abgrenzung
2.2 Bauwirtschaft im weiteren Sinne
2.3 Bauwirtschaft im engeren Sinne
2.4 Volkswirtschaftliche Grundlagen für die Bauwirtschaft
2.5 Mikroökonomie und Makroökonomie
2.5.1 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung und Bruttoinlandsprodukt
2.5.2 Vollbeschäftigung
3. Zusammenhang der Bauwirtschaft und der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung
3.1 Bauvolumen/ Bauinvestition
3.2 Anteil des Baugewerbes an der Bruttowertschöpfung
3.3 Anzahl der Beschäftigten im Baugewerbe
3.4 Bauwirtschaft als Schlüsselbranche
4. Die Entwicklung der deutschen Bauwirtschaft
4.1 Historischer Hintergrund
4.2 Die Wiedervereinigung (1990-1995)
4.3 1996-2005 Wachstumsschwäche
4.4 Erneuter Wachstumsschwung 2006-2012
4.5 Zukünftige Aussichten
5. Fazit/ Zusammenfassung
Die Arbeit analysiert die wirtschaftliche Entwicklung der deutschen Bauwirtschaft seit 1990 unter Berücksichtigung struktureller und demografischer Veränderungen. Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen der Bauwirtschaft und der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung darzulegen sowie die historischen Phasen des Baugewerbes anhand aktueller statistischer Daten zu bewerten.
2.1 Bauwirtschaft - Definition und Abgrenzung
Die Bauwirtschaft besitzt keine übereinstimmende Definition, allerdings können wir nach der folgenden Definition eine Grundlage erstellen: „Bauwirtschaft bezeichnet den Teilbereich einer Volkswirtschaft, der sich mit der Errichtung, Erhaltung und Nutzung von Bauwerken sowie mit der Anpassung und Veränderung von Bauwerksbeständen durch Bautätigkeit befasst.“ Durch die Langlebigkeit seiner Produkte, trägt die Bauwirtschaft auch einen großen Teil zur Umwelt bei. Mittels seines hohen Anteils zum Bruttoinlandsprodukt und an der Beschäftigtenanzahl, zählt die Bauwirtschaft zu den Wirtschaftsbereichen mit hervorstechender Bedeutung. Die Gewährleistung der Grundbedürfnisse des Wohnens und die Schaffung einer Basis für Produktion und Dienstleistung durch Infrastruktur, zählt die Bauwirtschaft zu einem wichtigen Faktor der Gesamtwirtschaft.
Diese Bedeutung der Bauwirtschaft, kann man auch als Schlüsselsektor bezeichnen, da nicht nur Bauunternehmer und ihre Beschäftigten von der wirtschaftlichen Entwicklung betroffen sind, sondern es besteht eine Art Abhängigkeit mit anderen Branchen. Ein typisches Merkmal der Bauwirtschaft, ist die hohe Anzahl an kleinen und mittelständischen Unternehmen gegenüber anderen Branchen. Die Bauwirtschaft wird abgegrenzt in Bauwirtschaft im weiteren Sinne und Bauwirtschaft im engeren Sinne. Die Abgrenzung im weiteren Sinne beschäftigt sich mit der Bauproduktion die vom Bauhauptgewerbe, Ausbaugewerbe und Hilfsgewerbe realisiert wird. Die Bauwirtschaft im engeren Sinne entspricht dem von dem Statistischen Bundesamt verwendeten Begriff Baugewerbe.
1. Einleitung: Vorstellung der Relevanz der Bauwirtschaft für die deutsche Volkswirtschaft und Gliederung der Arbeit in historische Zeitabschnitte.
2. Theoretische Grundlagen: Erläuterung ökonomischer Basisbegriffe, Abgrenzung des Baugewerbes und Einführung in die makroökonomischen Analyseschritte.
3. Zusammenhang der Bauwirtschaft und der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung: Detaillierte Betrachtung von Bauvolumen, Investitionen, Wertschöpfungsanteilen und der Rolle als Schlüsselbranche.
4. Die Entwicklung der deutschen Bauwirtschaft: Historische Analyse des Baugeschehens von 1990 bis 2012, unterteilt in Wiedervereinigung, Wachstumsschwäche und neueren Aufschwung.
5. Fazit/ Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse zur wirtschaftlichen Bedeutung der Bauwirtschaft und Ausblick auf zukünftige Herausforderungen.
Bauwirtschaft, Baugewerbe, Bauvolumen, Bauinvestitionen, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, Bruttoinlandsprodukt, Bruttowertschöpfung, Konjunktur, Multiplikatoreffekt, Wiedervereinigung, Wohnungsbau, energetische Sanierung, Wertschöpfungskette Bau, Wirtschaftsstruktur, Wachstum.
Die Arbeit befasst sich mit der ökonomischen Analyse der deutschen Bauwirtschaft und deren Entwicklung seit dem Jahr 1990 bis in die Gegenwart.
Zentrale Felder sind die volkswirtschaftliche Einordnung der Baubranche, der Zusammenhang mit der Gesamtrechnung (VGR), die historische Entwicklung seit der Wiedervereinigung sowie aktuelle Herausforderungen wie die energetische Sanierung.
Die Arbeit untersucht, wie sich die deutsche Bauwirtschaft seit 1990 entwickelt hat und welche historischen Ereignisse sowie wirtschaftlichen Faktoren diese Entwicklung maßgeblich beeinflusst haben.
Die Untersuchung stützt sich auf eine theoretische Fundierung durch volkswirtschaftliche Literatur und eine empirische Bewertung mittels Daten des Statistischen Bundesamtes sowie des DIW (Tabellen und Diagramme).
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Bauwirtschaft, die Analyse der volkswirtschaftlichen Zusammenhänge (Bauvolumen/Investitionen) und eine detaillierte chronologische Aufarbeitung der Baukonjunktur in verschiedenen Zeitphasen.
Begriffe wie Bauinvestitionen, Bruttowertschöpfung, Konjunkturzyklus, Wiedervereinigung und Multiplikatoreffekt stehen im Zentrum der inhaltlichen Betrachtung.
Das Magische Viereck dient als ordnungspolitischer Rahmen, um die wirtschaftspolitischen Ziele in Deutschland zu veranschaulichen, in die sich die Bauwirtschaft als wichtiger Sektor einfügt.
Die Sanierung wird als zentraler Wachstumstreiber identifiziert, der besonders ab 2006/2007 maßgeblich zur Überwindung der langjährigen Rezession am Bau beigetragen hat.
Welchen Stellenwert nimmt die Wertschöpfungskette Bau im Fazit ein?Die Wertschöpfungskette Bau wird als zukunftsweisender Ansatz beschrieben, um alle Prozesse von der Planung bis zum Rückbau zu optimieren und die Wettbewerbsfähigkeit in einem globalisierten Markt zu sichern.
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