Bachelorarbeit, 2015
96 Seiten
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Einleitung
1.1 Einführung
1.2 Problemstellung und Zielsetzung
1.3 Methodisches Vorgehen
2 Non-Profit-Organisationen
2.1 Definition der Non-Profit-Organisationen
2.2 Besonderheiten von Non-Profit-Organisationen
3 Die Kindertagespflege in Baden-Württemberg
3.1 Darstellung des Tageselternvereins
3.2 Formen der Kindertagespflege
3.3 Kosten und Vergütung der Kindertagespflege
3.4 Rechtliche Ausgestaltung der Kindertagespflege
3.4.1 Ausgestaltung der Kindertagespflege im SGB VIII
3.4.2 Erlaubnis zur Kindertagespflege
3.4.3 Steuerliche – und sozialrechtliche Behandlung der Einkünfte aus der Kindertagespflege
4 Social Marketing
4.1 Begriff und Abgrenzung des Social Marketings
4.2 Ziele des Social Marketings
5 Die Marketingkonzeption
5.1 Strategische Analysen
5.2 Erarbeitung des Zielsystems
5.3 Bestimmung der Marketingstrategie
5.4 Der Marketing– Mix
5.5 Implementierung
5.6 Controlling
6 Die Erarbeitung der Marketingkonzeption für den Tageselternverein
6.1 Die Situationsanalyse
6.1.1 Vereinsanalyse
6.1.2 Umfeldanalyse
6.1.3 Marktanalyse
6.1.4 Stakeholderanalyse
6.1.5 Konkurrenzanalyse
6.1.6 Zielgruppenanalyse
6.1.7 SWOT-Analyse
6.1.8 SWOT-Matrix
6.2 Empfehlung möglicher Marketing-Strategie
6.3 Die Festlegung der Marketing-Mix Maßnahmen
6.3.1 Personalpolitik
6.3.2 Finanzpolitik
6.3.3 Leistungspolitik
6.3.4 Preis- und Gebührenpolitik
6.3.5 Vertriebspolitik
6.3.6 Kommunikationspolitik
7 Schlussbetrachtung und Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, eine fundierte Marketingkonzeption für einen gemeinnützigen Tageselternverein zu entwickeln, um die Gewinnung neuer Tagespflegepersonen (TPPs) zu optimieren und bestehende Kräfte langfristig an den Verein zu binden.
Besonderheiten von Non-Profit-Organisationen
„Why is it so hard to sell brotherhood like soap?”
Mit dieser Frage implizierte bereits Michael Rothschild die Thematik, dass Marketingmaßnahmen in NPOs deutlich schwieriger zu gestalten sind als im kommerziellen Bereich. Dies hängt vor allem mit den Besonderheiten von NPOs und mit den sich daraus ergebenen Einschränkungen und Herausforderungen zusammen, die im Folgenden näher dargestellt werden.
Stellt in der freien Erwerbswirtschaft der zahlende Kunde gleichermaßen auch die relevante Zielgruppe dar und bestimmt so den Erfolg des Unternehmens, entscheiden im Non-Profit-Bereich zusätzlich auch die Kostenträger, wie beispielsweise der Staat oder die Spender über das Fortbestehen der Einrichtung. Somit ergibt sich durch die verschiedenen Anspruchsgruppen der NPO ein komplexes Beziehungsgeflecht, welches es zu managen gilt. Dies schließt eine einseitige Orientierung an dem Leistungsempfänger aus, sondern erfordert eine umfassende Anspruchsgruppenorientierung, bei der sämtlichen Erwartungen der verschiedenen Stakeholder Rechnung getragen wird. Da diese jedoch oftmals sehr unterschiedlich sind, sehen sich NPOs deshalb häufig mit der Schwierigkeit konfrontiert, den divergierenden Erwartungshaltungen der verschiedenen Anspruchsgruppen gerecht zu werden.
In diesem Zusammenhang wird den NPOs der Einsatz von Marketingmaßnahmen vor allem durch die nicht schlüssigen Austauschbeziehungen auf dem Markt erschwert. Ist der übliche Markt dadurch gekennzeichnet, dass ein direkter Austausch von Leistungen und Gegenleistung zwischen Anbieter und Nachfrager stattfindet, auf dem sich Angebot und Nachfrage aufeinander abstimmen, funktioniert dieses Prinzip im Non-Profit-Bereich nur beschränkt. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass der Staat oft als Auftragsgeber fungiert und die NPO mit der Erfüllung der Dienstleistung beauftragt. Der entstandene Anspruch auf Entgelt für die Bereitstellung ihrer Dienstleistung, erhält die NPO (Leistungsgeber) anschließend nicht von der Klientel, sondern in Form von Pflegepauschalen, Tagessätzen oder Teilnehmerentgelten vom Kostenträger (Staat).
1 Einleitung: Einführung in das Thema, Darlegung der Problemstellung und der Zielsetzung der Bachelorarbeit sowie Erläuterung des methodischen Vorgehens.
2 Non-Profit-Organisationen: Definition des Begriffs NPO und Analyse der spezifischen Besonderheiten, die Marketingmaßnahmen in diesem Sektor komplexer gestalten.
3 Die Kindertagespflege in Baden-Württemberg: Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen der Kindertagespflege, die Vergütungsstruktur und die verschiedenen Betreuungsformen.
4 Social Marketing: Theoretische Abgrenzung des Social Marketings vom klassischen Marketing und Definition der verschiedenen Zielkategorien für NPOs.
5 Die Marketingkonzeption: Darstellung der theoretischen Schritte zur Erarbeitung einer systematischen Marketingkonzeption, von der Situationsanalyse bis zum Controlling.
6 Die Erarbeitung der Marketingkonzeption für den Tageselternverein: Praktische Anwendung der Theorie auf den Verein, inklusive Situationsanalyse, Strategieempfehlungen und Festlegung konkreter Marketing-Mix-Maßnahmen.
7 Schlussbetrachtung und Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und kritische Reflexion der Möglichkeiten zur Gewinnung und Bindung von Tagespflegepersonen.
Non-Profit-Organisation, Marketingkonzeption, Social Marketing, Kindertagespflege, Tagespflegepersonen, Strategische Analyse, Stakeholderanalyse, Marketing-Mix, Personalpolitik, Finanzpolitik, Ressourcenbeschaffung, Öffentlichkeitsarbeit, Festanstellungsmodell, Bedarfsplanung, Vereinsmanagement
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung einer Marketingkonzeption für einen gemeinnützigen Tageselternverein, um die Gewinnung und Bindung von Tagespflegepersonen zu verbessern.
Die Arbeit behandelt die Grundlagen des Social Marketings für Non-Profit-Organisationen, die rechtlichen Rahmenbedingungen der Kindertagespflege in Baden-Württemberg sowie strategische Analysen zur Marktsituation.
Ziel ist es, dem Verein Strategien aufzuzeigen, wie er trotz der schwierigen Rahmenbedingungen neue Tagespflegepersonen gewinnen und bereits tätige Personen langfristig an sich binden kann.
Es wurde eine Kombination aus Literaturrecherche, Sekundärdatenanalyse statistischer Quellen und Primärerhebungen wie Umfragen unter der Bevölkerung und tätigen Tagespflegepersonen durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erläuterung der Marketingkonzeption für NPOs und deren praktische Anwendung auf den spezifischen Tageselternverein, inklusive SWOT-Analysen und Instrumentenwahl.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie NPO-Marketing, Tagespflege, Stakeholder-Orientierung, Strategieentwicklung und operative Marketinginstrumente aus.
Aufgrund von Faktoren wie geringer gesellschaftlicher Anerkennung, komplexer Bürokratie, unsicherer Bezahlung und starkem Wettbewerb durch Kindertagesstätten ist es für den Verein herausfordernd, neue Kräfte zu rekrutieren.
Ein Festanstellungsmodell könnte durch ein sichereres Einkommen und geregelte Bedingungen als starker Anreiz dienen, um Personen für die Kindertagespflege zu begeistern, die bislang eine selbstständige Tätigkeit gescheut haben.
Das Controlling dient dazu, die Wirksamkeit der implementierten Marketingstrategien zu überwachen und frühzeitig auf externe Veränderungen oder Ressourcenengpässe reagieren zu können.
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