Bachelorarbeit, 2015
72 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Gang der Untersuchung
2 Grundlagen
2.1 Grundlegende Definitionen
2.1.1 Event
2.1.2 Sportevents
2.1.3 Destination
2.1.4 Verbindung von Events und Destinationen
2.2 Gesellschaftliche Aspekte von Olympischen Spielen
2.2.1 Die Stellung des Sports in der Gesellschaft
2.2.2 Die Stellung des Sports in Hamburg
2.2.3 Olympische Spiele als Massenunterhaltungsprodukt
3 Wirtschaftliche Aspekte der Olympischen Spiele
3.1 Bewerbung für die Olympischen Spiele
3.2 Finanzierung der Olympischen Spiele in Hamburg
3.3 Auswirkungen auf die Beschäftigungszahlen
3.4 Auswirkungen auf das Preisniveau
3.5 Infrastrukturentwicklung
3.6 Stadtentwicklung
3.7 Imagewirkung
4 Chancen und Risiken für die Destination Hamburg durch die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2024 oder 2028
4.1 Chancen
4.1.1 Zusätzliche Absatzchancen
4.1.2 Chancen auf Erlössteigerungen
4.1.3 Besondere Werbechancen
4.1.4 Chancen auf Zuschüsse und Genehmigungen des Staates
4.1.5 Chancen zur Gewinnung neuer Kunden bzw. Gäste
4.2 Risiken
4.2.1 Unternehmerische Risiken hinsichtlich des wirtschaftlichen Erfolges
4.2.1.1 Zusätzliche Investitionskosten
4.2.1.2 Mangelndes Besucherinteresse
4.2.1.3 Arbeit mit Subunternehmern
4.2.1.4 Ausfall der Veranstaltung
4.2.2 Sicherheitsrisiko
5 Mögliche Auswirkungen auf den Tourismus in Hamburg
5.1 Positive Auswirkungen
5.1.1 Verbesserung der touristischen Infrastruktur
5.1.2 Erhöhung des Bekanntheitsgrades
5.1.3 Imagegewinn für die Region
5.1.4 Steigerung der Gästeübernachtungen
5.2 Negative Auswirkungen
5.2.1 Schaffung von Überkapazitäten
5.2.2 Preissteigerung in der Region
5.2.3 Negative Entwicklung auf dem Immobilienmarkt
5.2.4 Zusätzliche Umweltbelastung
5.2.5 Imageverschlechterung der Region
6 Schlussbetrachtung
6.1 Zusammenfassung
6.2 Fazit
6.3 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die potenziellen wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen Auswirkungen der Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 2024 oder 2028 auf die Freie und Hansestadt Hamburg. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob und inwiefern derartige Großveranstaltungen als Katalysator für eine nachhaltige Stadtentwicklung, den Tourismus und die wirtschaftliche Attraktivität der Destination genutzt werden können, ohne dabei unkalkulierbare finanzielle oder soziale Risiken einzugehen.
3.3 Auswirkungen auf die Beschäftigungszahlen
Die Auswirkungen, die mit der Ausführung der Olympischen Spiele einhergehen, betreffen auch die Beschäftigungszahlen in der Stadt und im Umland. Die Auswirkungen auf die Beschäftigungszahlen sind quantitativ erfassbar und monetär messbar und gehören somit zu den tangiblen Eventeffekten. Im Gegensatz zu den tangiblen Eventeffekten, lassen sich intangible Eventeffekte nur schwer monetär messen. Sie beziehen sich eher auf die qualitativen Größen. Ein tangibler Effekt, der auch als direkter Effekt bezeichnet werden kann, ist die Steigerung der Umsätze während des Events. Durch diesen direkten Effekt entstehen indirekte Effekte. Durch das erhöhte touristische Aufkommen, vor allem während der Spiele, steigt die Nachfrage in und um Hamburg. Der allgemeine Konsum in der Stadt und bei involvierten Unternehmen steigt durch die Ausgaben der Besucher und Teilnehmer. Die Gelder, die während der Zeit der Olympischen Spiele in die Stadt und in die Umgebung durch zusätzliche Einnahmen fließen, tragen dazu bei, dass das Einkommen der Bevölkerung und die Beschäftigung angekurbelt werden. Um der erhöhten Nachfrage gerecht zu werden, müssen neue Mitarbeiter in den einzelnen Branchen geschult und eingestellt werden. Allein schon bei der Vorbereitung zu den Olympischen Spielen steigen die Beschäftigungszahlen im Baugewerbe, da die Aufträge sich erhöhen und die Baugesellschaften demnach mehr Personal benötigen. Auch die umliegende Gastronomie benötigt während der Spiele mehr Personal und muss in dieses investieren.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein und erläutert die Problemstellung sowie den Aufbau der gesamten Untersuchung.
2 Grundlagen: Hier werden theoretische Basisdefinitionen für Events, Sportevents und Destinationen erarbeitet sowie gesellschaftliche Hintergründe der Olympischen Spiele beleuchtet.
3 Wirtschaftliche Aspekte der Olympischen Spiele: Das Kapitel untersucht detailliert die Bewerbungsprozesse, Finanzierungsfragen, Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sowie Infrastruktur- und Stadtentwicklungsprojekte.
4 Chancen und Risiken für die Destination Hamburg durch die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2024 oder 2028: Dieses Kapitel analysiert systematisch die potenziellen Vorteile bei Erlössteigerungen und staatlichen Zuschüssen sowie die unternehmerischen Risiken.
5 Mögliche Auswirkungen auf den Tourismus in Hamburg: Hier werden sowohl positive Effekte wie Infrastrukturverbesserungen als auch negative Konsequenzen wie Überkapazitäten oder Umweltbelastungen erörtert.
6 Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, zieht ein abschließendes Fazit und gibt einen Ausblick auf den weiteren Bewerbungsverlauf.
Olympische Spiele, Hamburg, Sportevents, Destination, Stadtentwicklung, Tourismus, Wirtschaftliche Aspekte, Infrastruktur, Standortmarketing, Beschäftigung, Risikomanagement, Nachhaltigkeit, Finanzierung, Großveranstaltung, Imagebildung
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen, die eine Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele für die Stadt Hamburg als Wirtschaftsstandort und touristische Destination haben könnte.
Die Untersuchung deckt ein breites Spektrum ab: von den Grundlagen der Event- und Destinationsdefinition über wirtschaftliche Finanzierungsmodelle bis hin zu Chancen und Risiken für den Tourismus und die Stadtentwicklung.
Ziel ist es, die potenziellen Auswirkungen einer Olympia-Bewerbung aufzuzeigen und zu prüfen, ob die Spiele als Katalysator für eine positive und nachhaltige Stadtentwicklung dienen können.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse sowie die Auswertung von bestehenden Daten und Beispielen vergangener Austragungsorte, um die Prognosen für den Standort Hamburg zu untermauern.
Der Hauptteil gliedert sich in eine ökonomische Analyse, eine Untersuchung von Chancen und Risiken (u.a. Absatzchancen, Immobilienmarkt, Investitionskosten) und eine detaillierte Betrachtung der tourismusspezifischen Folgen.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Olympia, Hamburg, Destinationsmarketing, wirtschaftliche Folgen, Stadtentwicklung und Eventmanagement definieren.
Die Arbeit argumentiert, dass durch vorausschauende Planung und die Einbindung bestehender Kapazitäten (wie etwa Kreuzfahrtschiffe für Unterkünfte) die Gefahr einer übermäßigen, ungenutzten Bebauung minimiert werden kann.
Das „Bid Book“ ist in der zweiten Phase der Bewerbung entscheidend, da es alle detaillierten Planungen zu Sportstätten, Logistik, Sicherheit und Stadtmarketing enthält, die für die finale Entscheidung des IOC notwendig sind.
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