Bachelorarbeit, 2013
33 Seiten, Note: 1,3
I. Einleitung
1. Der Kosmologische Gottesbeweis
2. Funktion und Relevanz der Gottesbeweise
II. Der Kalam Gottesbeweis – William Lane Craig
1. Allgemeiner Aufbau
2. Prämisse (1)
3. Prämisse (2)
4. Zwischenkonklusion (3)
5. Prämisse (4)
6. Kritik am kalam Gottesbeweis
III. The Existenz of God - Richard Swinburne
1. Geschichte und Relevanz
2. Warum induktiv ?
3. Kriterien guter induktiver Argumente
4. Der Beweis
IV. Schluss
Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten, Gottesbeweise in den Kontext moderner naturwissenschaftlicher Erkenntnisse zu stellen. Die zentrale Forschungsfrage lautet, inwieweit es heutzutage möglich ist, einen Gottesbeweis aufzustellen und diesen mit den Erkenntnissen der modernen Naturwissenschaften in Verbindung zu bringen.
1. ALLGEMEINER AUFBAU
Der logische Aufbau und damit die entscheidenden Schritte des Kalam- Arguments können sodann in dieser Form dargestellt werden, wobei der Schritt (3) als Zwischenkonklusion aus den Prämissen (1) und (2) folgt und die Konklusion (5) aus den Schritten (3) und (4):
(1) Whatever begins to exist has a cause of its existence.
(2) The universe began to exist.
(3) Therefore, the universe has a cause of its existence
(4) If the universe has a cause, then an uncaused, personal Creator of the universe exists, who sans the universe is beginningless, changeless, immaterial, timeless, spaceless and enormously powerful.
(5) Therefore, an uncaused personal Creator of the universe exists who sans the universe is beginningless, changeless, immaterial, timeless, spaceless and enormously powerful.19
Diese Argumentation ist vom Standpunktunkt der Logik aus als gültig und damit logisch wahr anzusehen, weswegen die Diskussion sich auf die Stimmigkeit und die Herleitung der einzelnen Prämissen bezieht.
I. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, ob und wie die Existenz Gottes im Kontext der modernen Naturwissenschaften logisch begründet werden kann.
1. Der Kosmologische Gottesbeweis: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen traditionellen Formen des kosmologischen Gottesbeweises, darunter den unbewegten Beweger des Aristoteles und den Beweis aus der Kontingenz.
2. Funktion und Relevanz der Gottesbeweise: Es wird die philosophische und theologische Bedeutung von Gottesbeweisen thematisiert sowie deren Notwendigkeit zur rationalen Begründung des Glaubens erörtert.
II. Der Kalam Gottesbeweis – William Lane Craig: Das Kapitel stellt die von William Lane Craig modernisierte Version des Kalam-Gottesbeweises vor, die sich auf die letzte Wirkursache des Universums bezieht.
1. Allgemeiner Aufbau: Hier wird die logische Struktur des Kalam-Arguments in Form von Prämissen und Konklusionen dargelegt.
2. Prämisse (1): Es wird die Richtigkeit der Aussage begründet, dass alles, was zu existieren beginnt, eine Ursache für seine Existenz benötigt.
3. Prämisse (2): Dieses Kapitel analysiert philosophische und naturwissenschaftliche Argumente für den Anfang des Universums.
4. Zwischenkonklusion (3): Basierend auf den ersten beiden Prämissen wird die logische Schlussfolgerung gezogen, dass das Universum eine Ursache haben muss.
5. Prämisse (4): Hier werden die notwendigen Eigenschaften der ersten Ursache – wie Anfangslosigkeit, Beständigkeit und Immateriellität – hergeleitet.
6. Kritik am kalam Gottesbeweis: Dieses Kapitel setzt sich kritisch mit Einwänden gegen das Kalam-Argument auseinander, unter anderem durch Physiker wie Paul C. Davies.
III. The Existenz of God - Richard Swinburne: Es wird der Ansatz von Richard Swinburne präsentiert, der Gottes Existenz nicht deduktiv, sondern als induktive wissenschaftliche Hypothese begründet.
1. Geschichte und Relevanz: Hier wird der historische Kontext und die Bedeutung der natürlichen Theologie bei Swinburne beleuchtet.
2. Warum induktiv ?: Das Kapitel erläutert die Vorteile der induktiven Argumentationsweise gegenüber der starren Struktur deduktiver Beweise.
3. Kriterien guter induktiver Argumente: Es werden die vier Kriterien definiert, die ein induktives Argument erfüllen muss, um als erfolgreich zu gelten.
4. Der Beweis: Anhand konkreter Phänomene wie der Komplexität des Universums und der Evolution wird Swinburnes induktiver Gottesbeweis konstruiert.
IV. Schluss: Der Schluss fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass eine rationale Gottesbegründung vor dem Hintergrund der modernen Naturwissenschaft möglich ist.
Kosmologischer Gottesbeweis, Kalam, William Lane Craig, Richard Swinburne, Urknall, Induktion, Deduktion, Metaphysik, Naturwissenschaft, Schöpfung, Kausalität, Philosophie, Theismus, Gott, Existenz
Die Arbeit untersucht die Möglichkeit, Gottesbeweise in einem zeitgenössischen Kontext zu führen, indem sie philosophische Argumente mit den Erkenntnissen der modernen Naturwissenschaft verbindet.
Zentrale Themen sind der Kalam-Gottesbeweis von William Lane Craig, das induktive Modell von Richard Swinburne sowie die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Urknall und der Entstehung des Universums.
Das Ziel ist es zu klären, inwieweit es möglich ist, einen zeitgenössischen Gottesbeweis aufzustellen, der die aktuellen Erkenntnisse der Naturwissenschaften in die Argumentation miteinbezieht.
Die Arbeit nutzt sowohl deduktive, logische Argumentationsstrukturen als auch induktive, wissenschaftstheoretische Beweisverfahren, um die Plausibilität der Existenz Gottes zu prüfen.
Der Hauptteil ist zweigeteilt: Er analysiert einerseits die logische Konsistenz des Kalam-Arguments und erörtert andererseits Swinburnes induktive Hypothesenbildung basierend auf empirischen Phänomenen.
Die wesentlichen Begriffe umfassen Kosmologischer Gottesbeweis, Kalam-Argument, Induktion, Urknallmodell und die philosophische Debatte um die erste Ursache.
Durch das Aufzeigen der Unmöglichkeit eines aktual Unendlichen in der physischen Welt, unterstützt durch die Thermodynamik, leitet die Arbeit die Notwendigkeit eines Anfangs des Universums ab.
Craig nutzt das Prinzip der Sparsamkeit, um bei der Suche nach der ersten Ursache die einfachste Erklärung zu wählen, welche auf die Existenz eines persönlichen Schöpfers hindeutet.
Swinburne wählt den induktiven Weg, um eine höhere Flexibilität gegenüber neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu bewahren und Gott als wahrscheinlichste Erklärung für die geordnete Struktur der Welt zu präsentieren.
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