Masterarbeit, 2015
100 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
1.1 Anlass der Arbeit
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
2 Ausgewählte Megatrends als Ursache für die Ansprüche der Generation Y
2.1 Demografische Entwicklung
2.2 Digitalisierung
3 Beschreibung der Generationen
3.1 Abgrenzung der früheren Generationen
3.1.1 Babyboomer und deren Ansprüche
3.1.2 Generation X und deren Ansprüche
3.2 Beschreibung der Generation Y
3.2.1 Vorherrschendes Bild
3.2.2 Charakterisierung
3.2.3 Ansprüche und Anforderungen
4 Neue Herausforderungen für den Arbeitgeber
4.1 Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte
4.1.1 Steigerung der Arbeitgeberattraktivität
4.1.2 Gewinnung der Young Talents
4.2 Management von Generationskonflikten
4.2.1 Ausgewählte Gründe von Generationskonflikten
4.2.2 Maßnahmen zur Konfliktbewältigung
5 Maßnahmen zur langfristigen Bindung von Mitarbeitern der Generation Y
5.1 Veränderung der Rahmenbedingungen
5.1.1 Anpassung der Arbeitszeitmodelle
5.1.2 Räumliche Gestaltung der Arbeitsplätze
5.2 Veränderung des Führungsstils
5.3 Management der Generation Y
6 Zusammenfassung
7 Fazit
Die Masterarbeit adressiert die Herausforderung für Unternehmen, eine attraktive Unternehmenskultur für die Generation Y zu etablieren und gleichzeitig Generationskonflikte innerhalb einer altersgemischten Belegschaft zu managen, um qualifizierte Fachkräfte langfristig zu binden.
3.2.1 Vorherrschendes Bild
Über die Generation Y wird in verschiedenen Artikeln kontrovers diskutiert. Während einige behaupten, sie sei „verwöhnt, ichbezogen und grandios darin, sich selbst zu überschätzen“54, bezeichnen andere Autoren sie als die „heimlichen Revolutionäre“.55
Aufgrund des demografischen Wandels befinden sich die Millennials in einer Komfortzone. Ihnen wird vorgeworfen, dass sie nicht bereit sind diese zu verlassen. In ihrem Kokon erwarten sie gute Jobs, einen hohen materiellen Standard und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Skeptiker vermuten, dass die Generation Y nicht in der Lage ist den „Realitätsschock“56 zu verkraften.57
Das Zukunftsinstitut befragte 511 Probanden, die zwischen 20 und 30 Jahre alt sind und über einen (Fach-) Hochschulabschluss verfügen. Für 87 Prozent ist es wichtig, Spaß zu haben und das Leben zu genießen.58 Aus diesem Grund wird dieser Generation fehlender Leistungswille vorgeworfen.59
Viele Babyboomer-Unternehmer sind von dieser Einstellung genervt. Während die Bewerber früher nach der Gehaltserhöhung gefragt haben, reden sie heute von Sabbaticals. Ihrer Meinung nach sind die Ypsiloner nicht strapazierfähig genug. Angeblich würde sich dieses Phänomen bereits im Studium durch Schlafstörungen und Prüfungsängste zeigen. Der Führungskräfteexperte Professor Konstantin Korotov von der European School of Management and Technology in Berlin vermisst bei den jungen Menschen die Bereitschaft, kleine Aufgaben zu übernehmen und einzelne Hierarchiestufen zu erklimmen. Stattdessen wollen sie gleich oben anfangen und das komplette Unternehmen verändern.60
1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Phänomen Generation Y vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels und skizziert die methodische Herangehensweise dieser Literaturanalyse.
2 Ausgewählte Megatrends als Ursache für die Ansprüche der Generation Y: Dieses Kapitel erläutert, wie Megatrends wie die demografische Entwicklung und die Digitalisierung die Bedürfnisse und Werte der Generation Y maßgeblich beeinflussen.
3 Beschreibung der Generationen: Es erfolgt eine detaillierte Charakterisierung der Generation Y durch die Abgrenzung von früheren Altersgruppen und die Analyse prägender Einflüsse auf ihr Verhalten.
4 Neue Herausforderungen für den Arbeitgeber: Das Kapitel thematisiert den Wettbewerb um Fachkräfte sowie Strategien für das Management von Generationskonflikten im Arbeitsalltag.
5 Maßnahmen zur langfristigen Bindung von Mitarbeitern der Generation Y: Hier werden konkrete Instrumente wie flexible Arbeitszeitmodelle, neue Bürokonzepte und moderne Führungsansätze zur Bindung der Millennials vorgestellt.
6 Zusammenfassung: Die Kernaussagen der Arbeit werden unter Beantwortung der eingangs formulierten vier Forschungsfragen reflektiert.
7 Fazit: Die Arbeit schließt mit einem Fazit zur Notwendigkeit eines radikalen Umdenkens in den Unternehmenskulturen ab, um als Organisation auf Dauer zukunftsfähig zu bleiben.
Generation Y, Millennials, Digital Natives, Fachkräftemangel, Arbeitgeberattraktivität, Employer Branding, Work-Life-Blending, Generationskonflikte, Führungskultur, Transformationale Führung, Agile Organisation, Personalmanagement, Mitarbeiterbindung, Sabbaticals, Wissensgesellschaft.
Die Arbeit befasst sich mit den spezifischen Anforderungen und Wertvorstellungen der Generation Y an ihre Arbeitgeber und untersucht, wie Unternehmen durch angepasste Instrumente qualifizierte Nachwuchskräfte langfristig an sich binden können.
Die zentralen Themen umfassen den demografischen Wandel, die Auswirkungen der Digitalisierung, Employer Branding, Konfliktmanagement zwischen Generationen sowie die Gestaltung neuer Arbeitsformen und Führungsstile.
Das Hauptziel ist es, die Bedürfnisse der Millennials herauszuarbeiten und daraus konkrete Maßnahmen abzuleiten, die ein produktives und innovationsförderndes Arbeitsumfeld schaffen, während gleichzeitig Generationskonflikte vermieden werden.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse im Rahmen der Sekundärforschung, wobei systematische Suchen in Fachzeitschriften, Studien und Literaturdatenbanken genutzt wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Megatrends, die Charakterisierung der verschiedenen Generationen, die Identifikation von Herausforderungen für Arbeitgeber und die Darstellung von Maßnahmen zur langfristigen Mitarbeiterbindung.
Begriffe wie Generation Y, Employer Branding, Agilität, Führungsstil, Work-Life-Blending und Fachkräftemangel stehen im Fokus der Untersuchung.
Während Babyboomer stark durch Wettbewerbsdenken, Präsenzpflicht und hierarchische Strukturen geprägt sind, sucht die Generation Y nach Sinnstiftung, individueller Selbstverwirklichung, Flexibilität und einem partizipativen Arbeitsstil.
Transformationale Führung setzt auf Inspiration, Vertrauen, die Vermittlung einer gemeinsamen Vision und die Förderung des persönlichen Wachstums der Mitarbeiter, anstatt diese lediglich über Anreize und Kontrolle zu steuern.
Die Generation Y strebt keine strikte Trennung zwischen Arbeit und Privatleben an, sondern möchte beides vereinen, da für sie Arbeit einen wesentlichen, sinnstiftenden Teil des Lebens darstellt.
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