Diplomarbeit, 2015
52 Seiten, Note: 1,3
1. EINLEITUNG
2. GRUNDLAGEN
2.1. WER ODER WAS SIND TALENTE?
2.2. WAS IST TALENTMANAGEMENT?
2.3. DER ANLASS EINES TALENTMANAGEMENTS
2.4. DER UNTERSCHIED ZWISCHEN EXTERNEM UND INTERNEM TALENTMANAGEMENT
2.5. INTERNES TALENTMANAGEMENT
2.6. EXTERNES TALENTMANAGEMENT
3. IDENTIFIKATION VON TALENTEN
3.1. DIE ROLLE DER FÜHRUNGSKRAFT
3.2. IDENTIFIKATIONSBEREICH
3.3. INSTRUMENTE DER MESSUNG
4. TALENTE ENTWICKELN UND FÖRDERN
4.1. DIE ROLLE DER PERSONALENTWICKLUNG
4.1.1. STRATEGISCHE MAßNAHMEN
4.1.2. OPERATIVE MAßNAHMEN
4.1.3. INDIVIDUELLE MAßNAHMEN
4.2. PERFORMANCEMANAGEMENT
4.3. KARRIEREMANAGEMENT
5. FOLGEN DER FÖRDERUNG VON LEISTUNGSTRÄGERN
5.1. TALENTE AN DAS UNTERNEHMEN BINDEN
5.2. CHANCEN
5.3. RISIKEN
5.4. PROBLEME
5.5. PRAXISBEISPIELE
5.5.1. TALENTMANAGEMENT BEI LEKKERLAND
5.5.2. TALENTMANAGEMENT BEI LUFTHANSA
5.6. HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
6. ZUSAMMENFASSUNG
7. FAZIT
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Identifikation, Entwicklung und Förderung von Talenten in Unternehmen sowie den daraus resultierenden Konsequenzen für die Unternehmenskultur und den langfristigen Geschäftserfolg, um dem Fachkräftemangel und dem demografischen Wandel proaktiv entgegenzuwirken.
3.1. Die Rolle der Führungskraft
Die Arbeitswelt befindet sich im Wandel. Zeitliche und örtliche Beschränkungen können immer schneller und einfacher überwunden werden, was zu einer zunehmend dezentralen Organisation in Unternehmen führt. Der Führungskraft wird im Talentmanagement eine immens wichtige Rolle zuteil. Während üblicherweise die Personalabteilung zusammen mit der Unternehmensführung an der Konzeption eines Talentmanagement-Systems arbeitet, muss die jeweilige Führungskraft diese Unternehmenskultur individuell auf die Mitarbeiter übertragen. Sie stellt gewissermaßen den Stimmungsgeber dar, wenn jedoch der vielleicht hochtalentierte Mitarbeiter mit einer nicht motivierten und gut ausgerichteten Führungskraft arbeiten muss, wird er flüchten.
Ein Problem kann auch sein, dass Vorgesetzte den Mitarbeiter nicht verlieren möchten und ihm deswegen keine Chance auf eine Weiterentwicklung geben. Da dies aber zu Frustration beim Mitarbeiter führt und dieser hinterher dann ohnehin das Unternehmen verlassen würde, müssen Führungskräfte dahingehend sensibilisiert werden, dass beim Talentmanagement der Unternehmenserfolg im Fokus steht. Auch sollte mit Instrumenten darauf geachtet werden, dass ein für die Führungskraft vermeintlich unbequemer Mitarbeiter nicht durch das Talentmanagement weggelobt wird. In diesen Bereichen muss also gerade die Führungskraft optimal geschult werden.
1. EINLEITUNG: Einführung in die Relevanz des Talentmanagements im Kontext globaler Märkte und demografischer Veränderungen.
2. GRUNDLAGEN: Definition von Talentbegriffen und Abgrenzung des Talentmanagements von anderen Personalmanagementstrategien.
3. IDENTIFIKATION VON TALENTEN: Untersuchung der Rollen von Führungskräften und verschiedenen Messinstrumenten für die Talentidentifikation.
4. TALENTE ENTWICKELN UND FÖRDERN: Detaillierte Darstellung strategischer, operativer und individueller Maßnahmen zur Personalentwicklung.
5. FOLGEN DER FÖRDERUNG VON LEISTUNGSTRÄGERN: Analyse der Bindungswirkung, Chancen und Risiken sowie Darstellung erfolgreicher Praxisbeispiele.
6. ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Betrachtung der Notwendigkeit einer ganzheitlichen, in die Unternehmenskultur integrierten Talentstrategie.
7. FAZIT: Abschließende Einschätzung des Autors zur Notwendigkeit strukturierter Prozesse für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg.
Talentmanagement, Personalentwicklung, Mitarbeiterbindung, Führungskraft, Kompetenzmodell, Performance-Management, Karrieremanagement, Employer-Branding, Potenzialanalyse, demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Unternehmenskultur, Qualifikation, Work-Life-Balance, Nachfolgeplanung
Die Arbeit analysiert, wie Unternehmen Talente identifizieren, systematisch entwickeln und binden können, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Zentrale Felder sind die Talentidentifikation, Personalentwicklungsmaßnahmen, Performance-Management, Arbeitgeberattraktivität und Mitarbeiterbindung.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein durchdachter Talentmanagement-Prozess dazu beiträgt, qualifiziertes Personal zu halten und strategisch für zukünftige Aufgaben zu sichern.
Die Arbeit basiert auf einer theoretisch-analytischen Aufarbeitung aktueller Literatur sowie einer Analyse von Praxisbeispielen großer Unternehmen.
Der Hauptteil erörtert Methoden zur Potenzialmessung, Ansätze zur Personalentwicklung (on-, near- und off-the-job) und die verschiedenen Formen der Mitarbeiterbindung.
Wichtige Begriffe sind Talentmanagement, Personalbindung, Führung, Potenzialanalyse und Unternehmenskultur.
Führungskräfte fungieren als Talentfinder und -entwickler, die für die Bewertung und Identifikation von Potenzialen in enger Abstimmung mit den HR-Prozessen verantwortlich sind.
Die Lufthansa nutzt einen prozessorientierten Ansatz, der Führungskräfte durch neue Leitlinien schult und Talente durch interne Ausschreibungen und Leadership-Boards fördert.
Da Unternehmen unterschiedliche Anforderungen, Branchenstrukturen und Unternehmenskulturen haben, muss Talentmanagement individuell zugeschnitten sein, um wirksam zu sein.
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