Masterarbeit, 2014
104 Seiten, Note: 1,5
1 Einführung
1.1 Kurzfassung
1.2 Problemstellung
2 Grundlagen der Venture-Capital-Finanzierung
2.1 Eigenkapital
2.2 Fremdkapital
2.3 Mezzanine-Kapital
2.4 Venture Capital Arbeitsdefinition
2.5 Venture Capital vs. Private Equity
2.6 Portfoliostrategie
2.7 Venture-Capital-Tauglichkeit
2.8 Arten von Venture-Capital-Investoren
2.8.1 Formeller Beteiligungskapitalmarkt
2.8.1.1 Venture-Capital-Gesellschaften
2.8.1.2 Corporate Venture-Capital-Gesellschaften
2.8.1.3 Öffentliche Venture-Capital-Gesellschaften
2.8.1.4 Inkubatoren
2.8.2 Informeller Beteiligungskapitalmarkt
2.8.2.1 Business Angels
2.8.2.2 Crowdfunding
2.8.3 Venture-Capital-Investor Arbeitsdefinition
2.9 Added Value
2.10 Beteiligungsphasen
2.10.1 Seed
2.10.2 Startup
2.10.3 Expansion
2.10.4 Later Stage
2.11 Grundzüge des Venture-Capital-Investitionsprozesses
2.11.1 Vorprüfung
2.11.2 Detailanalyse
2.11.3 Letter of Intent
2.11.4 Due Diligence
2.11.5 Beteiligungsverhandlung
2.11.6 Exit
2.12 Venture Capital als Finanzierungsquelle
2.12.1 Vorteile
2.12.2 Nachteile
3 Investitionskriterien aus Sicht von Venture-Capital-Gesellschaften
3.1 Gründer-/Teamkriterien
3.2 Managementkompetenz
3.3 Produkt
3.4 Marktpotenzial und Wettbewerbsposition
3.5 Portfolioeignung
3.6 Businessplan
3.7 Exit-Möglichkeit
3.8 Beteiligungshöhe
4 Empirische Untersuchung
4.1 Methodik
4.1.1 Teilnehmer der Datenerhebung
4.1.2 Schriftliche Befragung
4.2 Zusammenfassung wesentlicher Ergebnisse
4.2.1 Venture-Capital-Gesellschaften
4.2.2 Startups
4.2.3 Venture Capital Gesellschaften vs. Startups
4.3 Kritik
5 Handlungsempfehlungen für deutsche Startups
5.1 Investitionskriterien
5.1.1 Gründer-/Teamkriterien
5.1.2 Managementkompetenz
5.1.3 Produkt
5.1.3.1 Die Zukunft als Künstler aktiv gestalten
5.1.3.2 Innovation
5.1.4 Marktpotenzial und Wettbewerbsposition
5.1.5 Portfolioeignung
5.1.6 Businessplan
5.1.6.1 Executive Summary
5.1.6.2 Marketing und Vertrieb
5.1.6.3 Produkt und Dienstleistung
5.1.6.4 Finanzplanung
5.1.6.5 Chancen und Risiken
5.1.7 Exit-Möglichkeit
5.2 Eigentumsstrukturen
5.3 Abbau von Informationsasymmetrien
5.3.1 Direktes Signalling
5.3.2 Indirektes Signalling
5.4 Die Beteiligungsverhandlung
5.5 Der passende Venture Capital-Investor
6 Fazit
Diese Arbeit untersucht die zentralen Investitionskriterien, die deutsche Startups erfüllen müssen, um erfolgreich Venture Capital zu gewinnen. Durch eine theoretische Fundierung sowie eine eigene empirische Untersuchung identifiziert die Arbeit kritische Erfolgsfaktoren für den Investitionsentscheidungsprozess und leitet daraus praxistaugliche Handlungsempfehlungen ab, um die Informationsasymmetrien zwischen Gründern und Investoren zu reduzieren und die Erfolgschancen bei der Kapitalakquise zu steigern.
3.1 Gründer-/Teamkriterien
„Venture capital is all about mitigating risk, and if the majority of that risk lies in execution — as I tell my lazy college buddies at the bar — it should come as no surprise that VCs are shifting to a more people-centric model.” (Hogg 2013, S. 70)
Im Investitionsentscheidungsprozess von VCG haben sich Gründer- und Teamkriterien stets als außerordentlich wichtig herausgestellt (vgl. Kollmann/Kuckertz 2009, S. 567). Zu diesem Ergebnis sind u. a. MacMillan et al. in einer Studie zum Investitionsentscheidungsverhalten von VCG gekommen, mit der sie Hinweise darauf gefunden haben, dass fünf der zehn wichtigsten Entscheidungskriterien mit der Persönlichkeit oder der Erfahrung der Gründer/-innen in Zusammenhang gebracht werden können (vgl. Macmil lan/Siegel/Narashima 1985, S. 123). Auch andere zahlreiche wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass die Unternehmerpersönlichkeit und die Qualifikationen als Investitionskriterium für die VCG vordergründig sind (vgl. Koll mann/Kuckertz 2009, S. 574).
VCG sind daher besonders an Gründungsvorhaben interessiert, die nicht nur von einer einzelnen Person, sondern von einem ganzen Team getragen werden. Die VCG sehen hierin einen erheblichen Vorteil gegenüber der Einzelgründung, da hierdurch bereits eine Vielzahl unterschiedlicher Fachkompetenzen in die Neugründung eingebracht werden. Idealerweise hat das Team in dieser Konstellation schon in der Vergangenheit an anderen Projekten erfolgreich zusammengearbeitet, so dass Kommunikationswege und Arbeitsorganisation bereits eingespielt sind (vgl. Seegers 2011, S. 30). Das ist einer der Hauptgründe, weshalb der Silicon Valley VC-Investor Michael Moritz von Sequoia Capi tal bevorzugt in Gründungsteams investiert, anstatt in einzelne Individuen. Er selbst hat immer wieder erlebt, dass die größeren Erfolgschancen bei den Startups liegen, die von mindestens zwei Entrepreneuren gegründet werden, die sich bereits längere Zeit kennen und die gleiche Vision teilen. So hatte er es in der Vergangenheit auch bei Microsoft mit Paul Allen und Bill Gates, Apple mit Steve Wozniak und Steve Jobs und Google mit Larry Page und Sergey Brin erlebt (vgl. Vise/Malseed 2007, S.75).
1 Einführung: Die Einleitung motiviert die Arbeit durch die Schwierigkeit der Kapitalakquise für Startups in Deutschland und definiert die zentrale Forschungsfrage nach den relevanten Investitionskriterien.
2 Grundlagen der Venture-Capital-Finanzierung: Dieses Kapitel liefert ein theoretisches Fundament, definiert Begriffe wie Eigenkapital, Mezzanine und Venture Capital, und erläutert den typischen Investitionsprozess sowie die verschiedenen Phasen der Unternehmensentwicklung.
3 Investitionskriterien aus Sicht von Venture-Capital-Gesellschaften: Hier werden die erfolgskritischen Faktoren wie Teamqualität, Managementkompetenz, Produktinnovation, Marktpotenzial und Exit-Optionen aus theoretischer Sicht detailliert beleuchtet.
4 Empirische Untersuchung: Das Kapitel beschreibt das methodische Design der Umfrage unter Startups und VCG und fasst die gewonnenen Ergebnisse qualitativ zusammen, um die Relevanz der Kriterien in der Praxis zu prüfen.
5 Handlungsempfehlungen für deutsche Startups: Basierend auf der Theorie und den Umfrageergebnissen gibt dieses Kapitel konkrete Ratschläge zur Optimierung des Businessplans, zum Umgang mit VCG und zur Gestaltung der Eigentumsstrukturen.
6 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse, welche die Notwendigkeit einer qualitativen, zukunftsorientierten Vorbereitung durch die Gründer unterstreicht.
Venture Capital, Startups, Investitionskriterien, Beteiligungsprüfung, Businessplan, Gründerteam, Managementkompetenz, Marktwachstum, Due Diligence, Added Value, Exit-Strategie, Finanzplanung, Informationsasymmetrien, Unternehmensgründung, Kapitalakquise.
Die Arbeit analysiert die Faktoren, die für deutsche Startups entscheidend sind, um Venture-Capital-Finanzierungen zu erhalten, indem sie die Perspektive der Kapitalgeber und der Gründer miteinander vergleicht.
Die Arbeit behandelt die Grundlagen der Venture-Capital-Finanzierung, die spezifischen Investitionskriterien der VCGs sowie die praktische Anwendung dieser Kriterien bei der Erstellung von Businessplänen und in Verhandlungen.
Das primäre Ziel ist es, herauszufinden, welche konkreten Investitionskriterien für eine erfolgreiche Finanzierungsentscheidung durch eine Venture-Capital-Gesellschaft erfüllt sein müssen.
Der Autor wählte ein exploratives Forschungsdesign, das eine Literaturanalyse mit einer schriftlichen, standardisierten Befragung von Startups und Venture-Capital-Gesellschaften kombiniert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der Investitionskriterien, die empirische Datenerhebung sowie die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen für Gründer.
Venture Capital, Investitionskriterien, Businessplan, Startup-Finanzierung und Beteiligungsprüfung sind die Kernbegriffe der Arbeit.
Das Executive Summary fungiert als „Eintrittskarte“ zum Investitionsvorhaben, da VCGs aufgrund einer Vielzahl an Anfragen eine schnelle Vorprüfung vornehmen und bei formalen oder inhaltlichen Mängeln in diesem Dokument sofort ablehnen.
Der "Added Value" bezeichnet nicht-monetäre Leistungen des Investors, wie etwa Management-Know-how, Zugang zu Netzwerken oder Unterstützung bei der Strategieentwicklung, die den Unternehmenswert steigern.
Die Branchenerfahrung des Managements wird von den VCGs als sehr wichtig erachtet; ein Mangel an Branchenkenntnissen führt häufig dazu, dass eine Investitionsanfrage bereits in einem frühen Stadium abgelehnt wird.
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