Bachelorarbeit, 2015
90 Seiten, Note: 1,70
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Ziel der Arbeit
1.2 Vorgehensweise
2 Konzeptionelle Grundlagen
2.1 Aktienkursrisiko
2.1.1 Begriffsbestimmung
2.1.2 Die Volatilität als Risikomaß
2.2 Optionen
2.2.1 Definition, Arten und Elemente von Optionen
2.2.2 Optionspreisbewertung
2.2.2.1 Grundlagen der Optionspreisbewertung
2.2.2.2 Optionspreisbewertung nach dem Black-Scholes-Modell
2.2.2.3 Die Sensitivitätskennzahlen nach Black-Scholes
2.3 Hedging
2.3.1 Begriffsbestimmung
2.3.2 Motive für Hedging
2.3.3 Optionsselektion – Die Wahl des Hedge-Kontrakts
3 Hedging von Aktienkursrisiken durch Optionen
3.1 Hedging-Strategien
3.1.1 Protective Put
3.1.2 Reverse Hedge
3.1.3 Collar
3.1.4 Put Price Spread
3.1.5 Delta-Hedging
3.1.6 Zwischenfazit
3.2 Hedging institutioneller Anleger am Beispiel von Versicherungsunternehmen
4 Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, einen fundierten Überblick über die Funktionsweise von Optionen zu geben und Strategien zur Risikominimierung (Hedging) bei Aktieninvestitionen zu analysieren und anhand historischer Praxisbeispiele zu veranschaulichen.
3.1.1 Protective Put
Eine häufig verwendete und transparente Möglichkeit sein Portfolio gegen einen Kursrückgang abzusichern, ist der Kauf von Put-Optionen. Die als Protective Put bezeichnete Strategie gilt als die klassischste Art der Absicherung und ist vergleichbar mit einer „Versicherung gegen fallende Kurse“. Beim Protective Put sichert man einen Basiswert durch den Kauf einer entsprechenden Anzahl an Verkaufsoptionen (Long Put) gegen das Risiko sinkender Kurse ab. Ziel dieser Strategie ist es, einen potentiellen Verlust aufgrund negativer Kursentwicklungen der Aktienposition durch einen entsprechenden Gewinn der Verkaufsoption zu kompensieren, ohne dabei gänzlich auf mögliche Kursgewinne zu verzichten.
Liegt der Aktienkurs zum Fälligkeitstermin T über den Basispreis K, übt der Anleger das erworbene Optionsrechts des Puts nicht aus, da er seine Aktie am Kassamarkt teurer verkaufen kann. In diesem Fall profitiert das abgesicherte Portfolio aus Long-Aktie und Verkaufsoption in Höhe des Kursgewinns des Underlyings abzüglich der gezahlten Optionsprämie Pp. Sinkt der Kurs der Aktie dagegen unter den Basispreis, nutzt er sein Optionsrecht und verkauft seine Aktie zum vereinbarten Preis. Sein möglicher Verlust durch die Protective Put-Strategie ist somit auf den Floor begrenzt. Die aufzuwendende Optionsprämie für diese Strategie ist mit einer Versicherungsprämie vergleichbar.
1 Einleitung: Diese Einleitung erläutert die zunehmende Volatilität an den globalen Finanzmärkten und begründet die Notwendigkeit von Hedging-Strategien mittels derivativer Instrumente wie Optionen.
2 Konzeptionelle Grundlagen: In diesem Kapitel werden die theoretischen Fundamente des Aktienkursrisikos, die Funktionsweise von Optionen sowie die Bewertungsmethoden wie das Black-Scholes-Modell detailliert dargelegt.
3 Hedging von Aktienkursrisiken durch Optionen: Dieses Kernkapitel analysiert diverse statische und dynamische Strategien zur Absicherung von Aktienkursrisiken und beleuchtet zudem regulatorische Besonderheiten für institutionelle Anleger.
4 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse über die Wirksamkeit von Hedging-Strategien zusammen und betont die Bedeutung individueller Marktprognosen für den Erfolg der Absicherung.
Aktienkursrisiko, Hedging, Optionen, Protective Put, Black-Scholes-Modell, Volatilität, Delta-Hedging, Collar, Put Price Spread, Risikomanagement, Long-Position, Short-Position, institutionelle Anleger, Aktienoptionen, Termingeschäfte.
Die Arbeit befasst sich mit der Absicherung von Aktienkursrisiken durch den gezielten Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten, insbesondere europäischen Optionen.
Zentrale Themen sind die theoretische Herleitung des Aktienkursrisikos, die Funktionsweise und Bewertung von Optionen sowie die praktische Anwendung verschiedener Hedging-Strategien unter Einbeziehung realer Marktdaten.
Ziel ist es, die Komplexität des Hedgings zu verringern und einen Überblick darüber zu geben, wie Anleger durch Optionen in volatilen Marktumfeldern ihr Risiko verringern oder eliminieren können.
Die Arbeit stützt sich auf theoretische finanzmathematische Modelle (wie das Black-Scholes-Modell) und validiert diese durch die Analyse historischer Aktienkurse und realer Optionspreise.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (Grundlagen der Volatilität, Optionsbewertung, Hedging-Definitionen) und einen anwendungsorientierten Teil, der Strategien wie Protective Put, Reverse Hedge, Collar, Put Price Spread und Delta-Hedging analysiert.
Wesentliche Begriffe sind Aktienkursrisiko, Volatilität, Black-Scholes-Modell, Delta-Hedging und Protective Put.
Dividendenzahlungen senken den Aktienkurs am Tag der Ausschüttung, was bei Calls den Wert mindern kann, während Puts bei fallenden Kursen an Wert gewinnen.
Es ist dynamisch, da die Anzahl der benötigten Optionen aufgrund der sich stetig ändernden Marktpreise des Basiswerts regelmäßig (Rebalancing) angepasst werden muss, um das Portfolio deltaneutral zu halten.
Versicherungsunternehmen dürfen Optionen nur zu Absicherungszwecken einsetzen, wobei das Volumen der Optionen den Buchwert des Kapitalanlagebestands nicht überschreiten darf, was ein vollständiges Hedging erschwert.
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