Bachelorarbeit, 2015
106 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
2. Begriffsbestimmung
2.1. Belastung / Überlastung
2.2. Sportverletzung
2.3. Sportschaden
2.4. Bagatellschaden
3. Sportspiel Volleyball
3.1. Spielidee
3.2. Belastungsstruktur
3.3. Volleyballspezifische Belastungen
4. Sportverletzungen und Sportschäden im Allgemeinen
4.1. Sportverletzungen
4.1.1. Prellung
4.1.2. Zerrung (Kontusion)
4.1.3. Muskel(faser)riss
4.1.4. Verstauchung (Distorsion)
4.1.5. Verrenkung (Luxation)
4.1.6. Knochenbruch (Fraktur)
4.2. Sportschäden
4.2.1. Sehnenreizung (Tendinitis)
4.2.2. Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis)
4.2.3. Stressfraktur
4.3. Bagatellschäden
4.3.1. Muskelkater
4.3.2. Muskelkrampf
5. Volleyballtypische Verletzungen
5.1. Wirbelsäule
5.2. Obere Extremitäten
5.2.1. Schulter
5.2.2. Ellenbogen
5.2.3. Finger
5.3. Untere Extremitäten
5.3.1. Knie
5.3.2. Fuß- und Sprunggelenk
5.4. Geschlechtsspezifische Unterschiede
5.5. Unterschiede in den Leistungsklassen
5.6. Verletzungsverteilung / Verletzungshäufigkeit
6. Ursachen für Sportverletzungen und Sportschäden
6.1. Allgemein
6.2. Volleyballspezifische Verletzungsursachen
7. Verletzungsprophylaxe
7.1. Allgemeine Maßnahmen zur Verletzungsprophylaxe
7.2. Maßnahmen zur speziellen Verletzungsprophylaxe im Volleyball
7.3. Trainer
8. Zusammenfassung
9. Anhang
10. Literaturverzeichnis
Das Hauptziel dieser Bachelorarbeit ist die systematische Zusammenstellung der häufig auftretenden Verletzungsbilder im Volleyballsport unter Berücksichtigung der spezifischen Bewegungsabläufe. Die Arbeit verfolgt dabei die Forschungsfrage, welche Mechanismen zu diesen Verletzungen führen und wie das Verletzungsrisiko durch gezielte präventive Maßnahmen gemindert werden kann.
3.1. Spielidee
Volleyball gehört zur Gruppe der Rückschlagspiele und wurde das erste Mal 1895 in Amerika unter dem Namen „Mintonette“ gespielt. Es entstand als Auflockerungsspiel und wurde aus einer Vielzahl von Elementen anderer Sportarten zusammengesetzt. Schnell entwickelte sich die neue Sportart zu einem beliebten Wettkampfspiel und wurde kurze Zeit später offiziell als „Volleyball“ bekannt (KNEYER, 1983).
Im Jahr 1937 wurden in Teilen Europas erste nationale Verbände (z.B. in Frankreich, Polen, Russland) gegründet, während die Verbreitung in Deutschland jedoch sehr langsam voranging. Erst 1955 wurde der Deutsche - Volleyball - Verband (DVV) von Meusel, Schelenz und insbesondere durch die Initiative von Zeigert gegründet (KNEYER, 1983). Mittlerweile ist Volleyball auch in Deutschland sowohl im Schul- als auch im Freizeitsport ein sehr beliebtes Sportspiel. Im Freizeitsport ist Volleyball sehr begehrt da die Spielregeln schnell und leicht abwandelbar sind und nur wenige Geräte benötigt werden. Dies macht die Umsetzung des Spiels und die Anpassung an unterschiedliche Leistungsniveaus sehr einfach (vgl. KNEYER, 1983).
Vor allem der Aspekt, dass es zu fast keinem direkten Körperkontakt mit dem Gegner kommt und dass jeder Spieler einen eigenen Erfolgsanteil am Mannschaftserfolg hat, gefiel den Menschen und brachte einen enormen Aufschwung für die neue Sportart. Außerdem handelt es sich beim Volleyball um ein sogenanntes Nullsummenspiel, d.h. es gibt immer einen Gewinner und einen Verlierer – ein Unentschieden ist nicht möglich. Des Weiteren stellten PAPAGEORGIOU/SPITZLEY (2000) fest, dass es sich bei der Ballsportart um ein offensives Spiel handelt. Aufgrund des offensiven Spiels ist es zwingend erforderlich, dass schnelle Punkte entstehen und regelmäßig eine Mannschaft in Führung liegt. Ein weiterer Grund für die Beliebtheit des neuen Spiels lag in der Besonderheit, dass der Ball immer in Bewegung ist. Anders als in den anderen Ballsportarten gibt es keine Beruhigung des Balles durch das Fangen oder Festhalten des Balls.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des Volleyballsports in Deutschland ein, thematisiert das Verletzungsrisiko durch hohe physische Belastungen und formuliert die Ziele und Fragestellungen der Bachelorarbeit.
2. Begriffsbestimmung: In diesem Kapitel werden die zentralen Begriffe Belastung, Überlastung, Sportverletzung, Sportschaden und Bagatellschaden definiert und voneinander abgegrenzt.
3. Sportspiel Volleyball: Das Kapitel analysiert die Spielidee sowie die spezifische Belastungsstruktur, die durch azyklische Bewegungsabläufe und hohe Sprungbelastungen gekennzeichnet ist.
4. Sportverletzungen und Sportschäden im Allgemeinen: Hier erfolgt eine systematische Erläuterung der verschiedenen Arten von Sportverletzungen und Sportschäden samt deren Symptomen und Erstbehandlungsmöglichkeiten.
5. Volleyballtypische Verletzungen: Dieses Hauptkapitel untersucht detailliert die anatomischen Problemzonen im Volleyball, insbesondere Wirbelsäule, Schulter, Ellenbogen, Finger, Knie und das Sprunggelenk.
6. Ursachen für Sportverletzungen und Sportschäden: Das Kapitel beleuchtet endogene und exogene Ursachenfaktoren für Verletzungen und stellt den Zusammenhang zwischen Technikfehlern und spezifischen Verletzungsrisiken dar.
7. Verletzungsprophylaxe: Hier werden präventive Maßnahmen für Spieler und Trainer diskutiert, wie Trainingssteuerung, Technikschulung und die Wichtigkeit eines ganzheitlichen Regenerationskonzepts.
8. Zusammenfassung: Dieses Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf notwendige zukünftige Forschungen.
9. Anhang: Der Anhang enthält die Interviews mit Experten aus Medizin und Athletiktraining, welche als empirische Basis dienten.
10. Literaturverzeichnis: Ein umfassendes Verzeichnis aller verwendeten wissenschaftlichen Quellen.
Volleyball, Sportverletzungen, Sportschäden, Überlastung, Prävention, Sprungbelastung, Knieverletzungen, Schulterbeschwerden, Supinationstrauma, Athletiktraining, Belastungsstruktur, Rehabilitation, Trainingswissenschaft, Sportmedizin, Technikanalyse.
Die Arbeit befasst sich mit den typischen Sportverletzungen und Sportschäden im Volleyballsport, analysiert deren Ursachen und leitet daraus präventive Maßnahmen ab.
Die zentralen Themen umfassen die Definition von Verletzungsarten, die sportartspezifische Belastungsanalyse des Volleyballs sowie die Untersuchung verletzungsanfälliger Körperregionen.
Ziel ist es, häufig auftretende Verletzungsbilder im Volleyball mit ihren spezifischen Ursachen zusammenzustellen und Empfehlungen zur Minimierung des Verletzungsrisikos zu geben.
Neben einer intensiven Literaturrecherche wurden Experteninterviews mit Ärzten, Physiotherapeuten und Athletiktrainern durchgeführt, um praxisnahe Erkenntnisse zu gewinnen.
Der Hauptteil behandelt die anatomischen Besonderheiten und typischen Verletzungen einzelner Körperregionen wie Schulter, Wirbelsäule und Knie sowie die Ursachenforschung und Prophylaxestrategien.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Volleyball, Sportverletzungen, Überlastung, Prävention, Sprungbelastung und Athletiktraining charakterisiert.
Die Schulter gilt als eine der Hauptproblemzonen aufgrund der hohen Anzahl an Überkopfbewegungen und Angriffsschlägen, was häufig zu Impingement-Syndromen führt.
Aufgrund der hohen Frequenz von Sprüngen und der mechanischen Stoßbelastungen bei der Landung ist das Kniegelenk besonders anfällig für degenerative Schäden und akute Verletzungen.
Die Arbeit stellt fest, dass biologische Unterschiede, wie Muskelmasse und Beckenstellung, zu verschiedenen Schwerpunkten bei Verletzungen zwischen Männern und Frauen führen können.
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