Bachelorarbeit, 2015
152 Seiten, Note: 1,0
1 Herausforderungen des Arbeitsmarktes
1.1 Eine neue Generationen auf dem Arbeitsmarkt
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Rekrutierung und Bindung von Mitarbeitern
2.1 Rekrutierung von Mitarbeitern
2.1.1 Trends und Herausforderungen in der Rekrutierung
2.1.2 E-Recruiting durch Mobile und Social Media
2.1.3 Arbeitgeberattraktivität durch Employer Branding
2.2 Bindung von Mitarbeitern
2.2.1 Bindung durch Motivation
2.2.2 Bindung von High Potentials durch das Talent Relationship Management
3 Die Generationenthematik
3.1 Der Generationsbegriff
3.2 Kritiken und Nutzen des Generationskonzepts
3.3 Bedeutung der Generationenthematik für Arbeitgeber
3.4 Überblick über die Generationen auf dem deutschen Arbeitsmarkt
3.4.1 Baby Boomer (1955 – 1965)
3.4.2 Generation X (1966 – 1980)
3.4.3 Generation Y (1981 – 1994)
4 Die Generation Z – Ihre Charakteristika und Bedeutung für Arbeitgeber
4.1 Eingrenzung der Geburtenjahrgänge
4.2 Charakteristika der Generation Z
4.3 Begriffliche Abgrenzung für diese Arbeit und Einordnung in den Generationen-Zyklus
4.4 Abgrenzung zur Generation Y
4.5 Studien zur Generation Z
4.5.1 Bildung
4.5.2 Mediennutzung
4.5.3 Lernverhalten
4.5.4 Ansichten und Erwartungen
4.6 Bedeutung der Generation Z für die Arbeitswelt
5 Studie zur Erwartungshaltung der Generation Z an den Arbeitgeber
5.1 Zielsetzung der Studie
5.2 Methodik und Konzeption
5.3 Durchführung und Pretest
5.4 Hypothesen
5.5 Vorstellung und Interpretation der Ergebnisse
5.5.1 Demografische Angaben
5.5.2 Mediennutzungsverhalten
5.5.3 Erwartungshaltung gegenüber Arbeitgebern
5.5.3.1 Informationssuchverhalten
5.5.3.2 Arbeitsumfeld, Authentizität und Image des Unternehmens
5.5.3.3 Motivationsfaktoren im Berufsleben
5.5.3.4 Erwartungen und Akzeptanz von klassischen und neuen Rekrutierungskanälen
5.6 Reflexion der Methodik und kritische Betrachtung der Ergebnisse
6 Ableitung eines Handlungsleitfadens für Arbeitgeber
6.1 Rekrutierungsmaßnahmen für die Generation Z
6.1.1 Awareness schaffen und Interesse wecken durch das AIDA-Prinzip und Networking
6.1.2 Geeignete Kanäle für Employer Branding-Maßnahmen finden
6.1.3 Videoplattformen und Blogs durch das transmediale Storytelling nutzen
6.1.3.1 Webvideos konzipieren
6.1.3.2 Unternehmensblogs einsetzen
6.1.3.3 Geschichten erzählen durch transmediales Storytelling
6.2 Bindungsmaßnahmen für die Generation Z
6.2.1 Talent Relationship Management 2.0 für die Bindung von High Potentials
6.2.2 Social Collaboration als Motivationsfaktor
6.2.3 Leave Your Own Device als Alternative zu Bring Your Own Device
6.2.4 Neue Berufsbilder fördern: Feel-Good-Manager
7 Fazit und Ausblick: Die Generation Z – Anders als erwartet
Ziel dieser Arbeit ist es, die spezifischen Anforderungen der Generation Z an den Arbeitsmarkt zu identifizieren und daraus praxisorientierte Strategien zur Rekrutierung und Mitarbeiterbindung zu entwickeln. Die Arbeit untersucht, wie sich die Werte und das Kommunikationsverhalten dieser jungen Generation von ihren Vorgängern unterscheiden und wie Unternehmen darauf reagieren können.
4.4 Abgrenzung zur Generation Y
In Deutschland hat sich im Gegensatz zu Ländern wie Australien, Frankreich oder den USA der Begriff Generation Z noch nicht vollständig durchgesetzt. Oftmals wird noch von „den Jüngeren“ oder allgemein von der Generation Y gesprochen, in die dann die Generation Z miteingeschlossen wird. Es ist jedoch wichtig zwischen den beiden Generationen zu unterscheiden, denn laut Scholz und Weth ist die „Differenzierung in Generation Y und Z unabdingbar, weil beide Gruppen völlig unterschiedliche Personalarbeit erfordern“ (Scholz & Weth, 2015, S. 264).
Charakteristisch für die Generation Z sowie für die Generation Y ist die Beziehung zu den digitalen Medien. Beide Generationen sind technologieaffin und verbringen viel Zeit am Laptop, Smartphone oder Tablet und in sozialen Netzwerken oder beim Chatten mit Freunden. Jedoch ist die Generation Y erst in ihrer Jugendphase mit den neuen Medien in Kontakt gekommen und musste sich den Umgang mit diesen erst aneignen. Die Generation Z hingegen ist in diese mediale Welt hineingeboren und kennt keinen anderen Zustand mehr, als immer und überall erreichbar zu sein. Somit fehlt dieser Generation auch das Bewusstsein zwischen klassischen und digitalen Medien zu unterscheiden, da „mittlerweile alle Medien digital geworden sind“ (Lecturio, 2015a).
Auch das Aufwachsen mit Cloud-Technologien, die Daten von überall aus erreichbar machen, hat Auswirkungen auf das Verhalten der Generation Z. Während die Generation Y einen iPod oder MP3-Player besaß, bezieht die Generation Z ihre Lieder über Streaming-Dienste wie z. B. Spotify. Die Generation Y nutzte CDs oder USB-Sticks als Datenträger, während die Generation Z ihre Daten in der Cloud ablegt und darüber bearbeitet und teilt.
1 Herausforderungen des Arbeitsmarktes: Einführung in die Problematik des demografischen Wandels und die Relevanz der neuen Generation Z für Unternehmen.
2 Rekrutierung und Bindung von Mitarbeitern: Darstellung theoretischer Grundlagen zu Rekrutierungsmethoden, Employer Branding und Strategien zur Mitarbeiterbindung.
3 Die Generationenthematik: Definition des Generationenbegriffs und Überblick über die verschiedenen Alterskohorten auf dem heutigen Arbeitsmarkt.
4 Die Generation Z – Ihre Charakteristika und Bedeutung für Arbeitgeber: Detaillierte Analyse der Merkmale der Generation Z sowie Abgrenzung zur Generation Y anhand internationaler Studien.
5 Studie zur Erwartungshaltung der Generation Z an den Arbeitgeber: Vorstellung einer empirischen Online-Umfrage, die das Verhalten und die Präferenzen der Generation Z beleuchtet.
6 Ableitung eines Handlungsleitfadens für Arbeitgeber: Konkrete Handlungsempfehlungen zur Ansprache und Bindung der Generation Z, inklusive innovativer Konzepte wie Feel-Good-Management.
7 Fazit und Ausblick: Die Generation Z – Anders als erwartet: Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und Aufzeigen von weiterem Forschungsbedarf.
Generation Z, Arbeitswelt, Rekrutierung, Bindung, Employer Branding, Personalmanagement, Digital Natives, Social Media, Talent Relationship Management, Generation Y, Online-Umfrage, Handlungsleitfaden, Motivationsfaktoren, Feel-Good-Manager, transmediales Storytelling.
Die Bachelorarbeit untersucht die Generation Z und ihre spezifischen Erwartungen an die Arbeitswelt, um Unternehmen konkrete Unterstützung bei der Rekrutierung und Bindung dieser jungen Zielgruppe zu bieten.
Zu den zentralen Themen gehören das moderne Personalmanagement, E-Recruiting-Trends, Employer Branding-Strategien sowie die Charakterisierung der Generation Z im Vergleich zu vorangegangenen Generationen.
Das Ziel ist es, aus einer empirischen Studie mit Angehörigen der Generation Z einen praktischen Handlungsleitfaden abzuleiten, der Unternehmen hilft, diese Generation effektiv anzusprechen und langfristig zu binden.
Die Autorin führte eine empirische Online-Umfrage unter 250 Teilnehmenden der Generation Z (Jahrgänge 1995-2000) durch, deren Ergebnisse anschließend ausgewertet und mit der Literatur abgeglichen wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Personalmarketing und Generationentheorie, die detaillierte Vorstellung der Generation Z, die Analyse der eigenen Studienergebnisse sowie die praktische Ableitung von Maßnahmen.
Wichtige Begriffe sind Generation Z, Personalmanagement, Recruiting, Bindungsmaßnahmen, Digital Natives und Employer Branding.
Die Arbeit nutzt die Generationslogik, um die unterschiedlichen Werthaltungen der Baby Boomer, Generation X, Y und Z zu systematisieren und aufzuzeigen, warum altersgerechte Ansprache in der Personalarbeit entscheidend ist.
Die Studie zeigt, dass Spaß an der Arbeit und ein gutes Arbeitsklima entscheidende Motivationsfaktoren für die Generation Z sind; der Feel-Good-Manager fungiert hierbei als emotionale Stütze und Bindungselement.
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