Examensarbeit, 2012
43 Seiten, Note: 12 Punkte (vollbefriedigend)
Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte
Diese Studienarbeit befasst sich mit der Strafrechtstheorie von Paul Johann Anselm von Feuerbach und analysiert seine zentrale Schrift „Über die Strafe als Sicherungsmittel vor künftigen Beleidigungen des Verbrechers" aus dem Jahr 1800. Sie untersucht die biographischen Hintergründe Feuerbachs und setzt seine Rechtsphilosophie in den Kontext seiner Zeit. Die Arbeit befasst sich mit den Hauptargumenten der Streitschrift, beleuchtet deren Rezeption und Fortwirkung im Laufe der Geschichte und diskutiert die aktuelle Bedeutung der Theorie Feuerbachs.
Die Einleitung führt in das Thema der Arbeit ein und erläutert die Relevanz von Feuerbachs Strafrechtstheorie. Im zweiten Kapitel wird ein Überblick über die Biographie Feuerbachs gegeben. Kapitel III beleuchtet seine allgemeine Rechtsphilosophie und seine Straftheorie. Kapitel IV fasst die wichtigsten Argumente der Streitschrift „Über die Strafe als Sicherungsmittel vor künftigen Beleidigungen des Verbrechers" zusammen. Die Kapitel V und VI befassen sich mit der Rezeption und Fortwirkung von Feuerbachs Theorie in verschiedenen historischen Kontexten. Kapitel VII beleuchtet die aktuelle Bedeutung seiner Theorie für das Strafrecht.
Die Arbeit behandelt die Themen Strafrechtstheorie, Prävention, Feuerbach, Rechtsphilosophie, Geschichte des Strafrechts, Rezeption, Fortwirkung, moderne Bedeutung, Vergleich mit Kant.
Feuerbach gilt als Begründer des modernen deutschen Strafrechts und prägte den Grundsatz "nullum crimen, nulla poena sine lege" (kein Verbrechen, keine Strafe ohne Gesetz).
Er betrachtet die Strafe primär als Sicherungsmittel zur Prävention künftiger Beleidigungen und als psychologischen Zwang zur Abschreckung.
Während Kant eher eine Vergeltungstheorie vertrat, fokussierte sich Feuerbach auf die präventive Wirkung des Strafgesetzes.
Seine Prinzipien sind heute in Artikel 103 des Grundgesetzes und in § 1 des StGB verankert.
Die Arbeit untersucht auch die Umdeutungen seiner Grundsätze während der NS-Zeit und deren spätere Aufarbeitung.
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