Bachelorarbeit, 2010
55 Seiten, Note: 1,7
A. Einleitung
1. Zielsetzung
2. Gang der Untersuchung
B. Theoretische Grundlagen der Harmonisierung des Rechnungswesens
3. Das Rechnungswesen
3.1 Das externe Rechnungswesen
3.2 Das interne Rechnungswesen
4. Die Harmonisierung von internem und externem Rechnungswesen
4.1 Die Gründe für eine Harmonisierung
4.2 Der Harmonisierungsbereich des internen und externen Rechnungswesens
4.3 Konvergenzdiskussionen vor der Einführung des BilMoG
4.4 Die Eigenschaften des deutschen Handelsrechts im Hinblick auf die Harmonisierung des Rechnungswesen
5. Das Bilanzmodernisierungsgesetz
C. Das Harmonisierungspotential des Rechnungswesens auf Basis des neuen deutschen Handelsrechts
6. Immaterielle Vermögensgegenstände
6.1 Die Änderungen des Handelsrechts
6.2 Der Ansatz
6.3 Der Aktivierungszeitpunkt und die Bewertung
6.4 Die Aktivierung der Entwicklungskosten
6.5 Die Folgebewertung
6.6 Die Rolle des Controllings
6.7 Würdigung der Regelungen vor dem Hintergrund der Harmonisierung von Rechnungswesen und Controlling
7. Derivativer Geschäfts- oder Firmenwert
7.1 Änderungen im HGB
7.2 Erst- und Folgebewertung
7.3 Die Arbeit des internen Rechnungswesens
7.4 Zusammenarbeit von Finanzbuchhaltung und Controlling
8. Der Herstellungskostenbegriff
8.1 Die wichtigsten Änderungen im HGB
8.2. Konsequenzen für das Controlling und die Harmonisierung der internen und externen Rechnungslegung
9. Wegfall der formellen (umgekehrten) Maßgeblichkeit
9.1 Der Begriff Maßgeblichkeit
9.2 Die Novellierungen des Handelsrechts
9.3 Auswirkungen auf die Harmonisierung von internem und externem Rechnungswesen
10. Weitere Möglichkeiten eine Harmonisierung der beiden Rechnungswesen zu fördern
D. Schlussbetrachtung
11. Zusammenfassung und Fazit
Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen der Internationalisierung des deutschen Handelsrechts durch das Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMoG) auf den Harmonisierungsprozess zwischen dem internen Rechnungswesen (Controlling) und dem externen Rechnungswesen (Finanzbuchhaltung) bei Unternehmen, die keinen Konzernabschluss aufstellen.
6.6 Die Rolle des Controllings
Mit dem Ansatz von selbst erstellten immateriellen Vermögenswerten kommen große Dokumentationsanforderungen für den Nachweis der Erfüllung der Aktivierungsvoraussetzungen auf das Unternehmen zu. Die Aufgabe des Controllings wird es sein, den Produktlebenszyklus jedes immateriellen Produktes genau zu dokumentieren. Von der Beantragung eines Forschungsobjektes über die Forschungs- und Entwicklungsphase weiter bis zum Markteintritt bis das Produkt schließlich wieder aus dem Markt austritt.
Die Schwierigkeit liegt darin, eine trennscharfe Linie zwischen die Forschungs-und Entwicklungskosten zu ziehen und den Aktivierungszeitpunkt zu bestimmen. Damit sollte für alle selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände ein Projekt-Controlling beauftragt werden, dass sich um die genaue Dokumentation der einzelnen Projektfortschritte kümmert.
Gemeinsam mit der Forschungs- und Entwicklungsabteilung und dem Rechnungswesen sollten diese Schritte mit den Ansatzkriterien verglichen werden. Bei Erfüllung der Kriterien darf das Projekt in der Bilanz angesetzt werden.
Um die Herstellungskosten dem Objekt genau zuzuordnen, sollte spätestens ab dem Aktivierungszeitpunkt ein eigener Kostenträger eingerichtet werden. Dadurch kann sichergestellt werden, dass eine zuverlässige Beobachtung und Steuerung dieser Innovation möglich ist. Durch die genaue Dokumentation kann das Budget für die Entwicklung bis hin zur Produktfertigstellung (und darüber hinaus) mit allen relevanten Kosten aufgestellt werden. Dieses dient als Grundlage der Ansatzbewertung aller selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände für die externe Rechnungslegung in der Bilanz. Die Kalkulationssysteme müssen daher vor allem in der Lage sein, die Ausgaben während der Entwicklungsphase den Projekten zeitlich eindeutig zuzuordnen.
A. Einleitung: Beschreibt die theoretische und praktische Trennung des Rechnungswesens und die Notwendigkeit der Harmonisierung durch Kapitalmarktorientierung und BilMoG.
B. Theoretische Grundlagen der Harmonisierung des Rechnungswesens: Definiert die Begriffe internes und externes Rechnungswesen und legt die theoretische Basis für deren Zusammenführung.
C. Das Harmonisierungspotential des Rechnungswesens auf Basis des neuen deutschen Handelsrechts: Analysiert spezifische Neuregelungen des BilMoG und deren Auswirkungen auf die Harmonisierungsmöglichkeiten.
D. Schlussbetrachtung: Fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet, inwieweit das BilMoG tatsächlich zu Synergien zwischen Controlling und Rechnungswesen führt.
Bilanzmodernisierungsgesetz, BilMoG, Harmonisierung, externes Rechnungswesen, internes Rechnungswesen, Controlling, Finanzbuchhaltung, immaterielle Vermögensgegenstände, Geschäfts- oder Firmenwert, Herstellungskosten, Maßgeblichkeitsprinzip, Jahresabschluss, Konvergenz, Informationsfunktion, Zahlungsbemessungsfunktion.
Die Arbeit analysiert, wie die Änderungen durch das Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMoG) die Annäherung von internem und externem Rechnungswesen in deutschen Unternehmen beeinflussen.
Die Themen umfassen die Harmonisierung von Berichtswesen, neue Bilanzierungsregeln für immaterielle Werte und Firmenwerte sowie die Auswirkungen auf das Controlling.
Ziel ist es zu beurteilen, ob die Internationalisierung des Handelsrechts eine stärkere Zusammenarbeit der beiden Rechnungswesensysteme ermöglicht.
Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die handelsrechtliche Vorschriften und deren Auswirkungen auf die Praxis des Rechnungswesens und Controllings kritisch untersucht.
Der Hauptteil befasst sich mit spezifischen Änderungen wie der Aktivierung immaterieller Werte, dem derivativen Geschäfts- oder Firmenwert, dem Herstellungskostenbegriff und dem Wegfall der Maßgeblichkeit.
Wichtige Begriffe sind BilMoG, Harmonisierung, Controlling, Finanzbuchhaltung, Konvergenz und Informationsfunktion.
Die Erweiterung der Herstellungskosten erfordert eine komplexere Überleitungsrechnung, da nun Fixkosten einbezogen werden müssen, was das Harmonisierungspotenzial in diesem Bereich teils verringert.
Durch den Wegfall der steuerlichen Einflussnahme auf die Handelsbilanz können die Informationen für externe Adressaten objektiver und die Datenbasis für internes und externes Rechnungswesen einheitlicher gestaltet werden.
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