Bachelorarbeit, 2015
45 Seiten, Note: A
EINLEITUNG
1 ALLGEMEINES
1.1 Allgemeine Betrachtungen
1.2 Definiton des Belcantobegriffs
2 ALLGEMEINE BETRACHTUNGEN ZUM ROLLENSTUDIUM
2.1 Das richtige Fach
2.2 Die tägliche Arbeit
3 ZUGÄNGE ZUR MUSIK
3.1. Allgemeines und Praktisches
3.2 Melodie, Harmonie und Rhythmus
3.3 Sprache und Rezitative
3.3.1 Sprache
3.3.2 Rezitative
4 TECHNISCHE SCHWIERIGKEITEN IM BELCANTO
4.1 Ausdrucksmittel im Belcanto
4.1.1 Legato
4.1.2 Verschiedene Stimmfarben (Colori della voce)
4.1.3 Dynamische Nuancen
4.1.4 Das Portamento
4.1.5 Cercar la note
4.1.6 Messa di voce
4.1.7 Vibrar la voce, Appoggiatura doppia, poggiare, sonstige Akzente
4.1.8 Rubato
4.1.9 Besondere Phrasierungen
4.1.10 Sospirando, piangendo, con affanno und ridendo
4.2 Virtuosität
4.2.1 Allgemeines
4.2.2 Geläufigkeit
5 ROLLENGESTALTUNG
5.1 Allgemeines
5.2 Amina
6 DIE PROBENZEIT
6.1 Die Arbeit mit dem Korrepetitor
6.2 Die Arbeit auf der Bühne
6.3 Probleme bei Auffassungsunterschieden mit Regisseur oder Dirigent
SCHLUSSWORT
Diese Arbeit erläutert den künstlerischen und technischen Prozess des Studiums einer Belcanto-Rolle, basierend auf den praktischen Erfahrungen der Autorin mit der Partie der Amina in V. Bellinis Oper "La Sonnambula". Dabei wird aufgezeigt, wie Sänger eine Rolle methodisch erarbeiten können, um musikalische Präzision mit darstellerischer Tiefe zu verbinden.
3.3.2 Rezitative
Gut gemachte Rezitative unterscheiden eine sehr gute Aufführung von einer guten Aufführung. Nichts ist frustrierender aus einem Opernabend als Zuhörer herauszugehen, mit dem Gefühl man habe eigentlich eine fantastische Aufführung erlebt, wären nicht diese unnötigen Rezitative gewesen. Zu beachten sind im Wesentlichen zwei Dinge. So sagte Tullio Serafin zu Maria Callas: „Jetzt gehen Sie nach Hause, meine liebe Signorina Callas, und sprechen sich diesen Text selbst vor, dann schauen wir einmal, was für Proportionen, was für Rhythmen Sie dafür finden. Vergessen Sie, dass Sie singen; vergessen Sie, was geschrieben steht. Natürlich müssen Sie respektieren, was da steht, aber versuchen Sie, freier zu sein, versuchen Sie, einen fließenden Rhythmus für diese Rezitative zu finden.“
Man unterscheidet zwischen Secco und Accompagnato Rezitativen, zu Beginn wird das Secco Rezitativ lediglich von Continuo Instrumenten begleitet, in der Zeit des Belcantos auch von Streichern, das Accompagnato Rezitativ dagegen vom Orchester. Außer in arioso Teilen des Accompagnato, und wenn die Orchesterbegleitung dem Sänger einen genauen Rhythmus vorgibt, hat der vom Komponisten geschriebene Rhythmus so gut wie keine Bedeutung.
EINLEITUNG: Die Autorin beschreibt ihre persönliche Motivation und den Hintergrund ihrer wissenschaftlich-künstlerischen Auseinandersetzung mit der Rolle der Amina.
1 ALLGEMEINES: Hier wird der Belcanto-Begriff definiert und in den historischen sowie opernpraktischen Kontext eingeordnet.
2 ALLGEMEINE BETRACHTUNGEN ZUM ROLLENSTUDIUM: Das Kapitel behandelt die fachspezifische Repertoirewahl und die tägliche Routine, die für eine gesunde Stimmführung notwendig ist.
3 ZUGÄNGE ZUR MUSIK: Fokus auf die praktische Vorbereitung der Noten, die Analyse musikalischer Strukturen und die Bedeutung der Sprache in Rezitativen.
4 TECHNISCHE SCHWIERIGKEITEN IM BELCANTO: Eine detaillierte Untersuchung der vokalen Ausdrucksmittel wie Legato, Stimmfarben, Dynamik, Portamento und der verschiedenen Arten der Virtuosität.
5 ROLLENGESTALTUNG: Dieses Kapitel widmet sich der schauspielerischen Erarbeitung einer Figur unter Verwendung von Methoden wie denen von Stanislawski.
6 DIE PROBENZEIT: Analyse der Arbeitsprozesse im Theater, von der Korrepetition bis hin zu Konflikten mit Regisseuren und Dirigenten.
Belcanto, La Sonnambula, Amina, Gesangstechnik, Rollenstudium, Interpretation, Stimmbildung, Rezitativ, Ornamentik, Virtuosität, Schauspiel, Oper, Bühnenpraxis, Phrasierung, Legato
Die Arbeit bietet eine fundierte Betrachtung über den Prozess des Rollenstudiums im Bereich Belcanto, illustriert durch die praktische Erfahrung mit der Partie der Amina.
Die Arbeit behandelt technische Gesangsaspekte, stilistische Anforderungen der Epoche, Methoden der schauspielerischen Charakterentwicklung und die opernpraktische Arbeit während der Probenzeit.
Ziel ist es, Sängern einen Weg aufzuzeigen, wie sie sich Rollen auf technische, musikalische und darstellerische Weise nähern können, um künstlerische Eigenständigkeit zu erlangen.
Es handelt sich um eine praxisorientierte wissenschaftliche Arbeit, die eigene gesangliche Erfahrungen mit musikwissenschaftlichen Definitionen und Erkenntnissen der schauspielerischen Lehre verknüpft.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die technischen Anforderungen (wie Legato, Dynamik, Portamento), die musikalische Gestaltung von Melodie und Rhythmus sowie die spezifische Arbeit an der Rollengestaltung.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Belcanto, Rollenstudium, Interpretation, Stimmbildung, Ornamentik und Bühnenpraxis definiert.
Sie basiert explizit auf den persönlichen Erfahrungen der Autorin als Sopranistin und bezieht sich direkt auf die konkrete Probenarbeit bei "La Sonnambula".
Die Autorin betont, dass die Qualität der Aufführung maßgeblich von der Kooperation mit Korrepetitoren, vocal coaches und Dirigenten abhängt.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

