Bachelorarbeit, 2015
73 Seiten, Note: 2,0
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Stütz- und Bewegungsapparat
3.1.1 Aufbau und Funktion
3.1.2 Modellvorstellung
3.1.3 Muskel-Faszien-Ketten
3.1.4 Biokinematik
3.1.5 Bewegungsstörungen
3.2 Schmerzen des Bewegungsapparats
3.2.1 Definition von Schmerz
3.2.2 Ursachen und Auslöser
3.2.3 Behandlungsmethoden
3.2.4 Sport und Training
3.3 Das five® Rücken- und Gelenkkonzept
3.3.1 Geräte und Übungen
4 METHODIK
4.1 Functional Movement Screen
4.1.1 Die sieben Bewegungstests
4.1.2 Das Bewertungsschema
4.2 Durchführung
4.2.1 Auswahl der Testpersonen
4.2.2 Das standardisierte Trainingsprogramm
4.2.3 Eingangs- und Abschlusstest
4.2.4 Datenauswertung
5 ERGEBNISSE
6 DISKUSSION
7 ZUSAMMENFASSUNG
Die Arbeit untersucht die Wirksamkeit eines standardisierten Trainingsprogramms mit dem "five® Rücken- und Gelenkkonzept" bei schmerzfreien Personen, um präventiv die Beweglichkeit zu verbessern und fundamentale Bewegungsmuster zu optimieren.
3.1.2 Modellvorstellung
In der Vergangenheit wurden die im vorhergehenden Abschnitt genannten Bewegungseinheiten vorwiegend isoliert betrachtet, heute überwiegt dagegen die Vorstellung von größeren, zusammenhängenden Einheiten.
Für diese Betrachtungsweise wurde aus der Architektur ein Modell abgeleitet, das die grundlegenden Zusammenhänge im menschlichen Körper beschreibt: das "Tensegrity-Modell". Der Begriff setzt sich zusammen aus den englischen Wörtern für Spannung ("tension") und Zusammenhalt ("integrity").
Im Folgenden wird dieses Modell kurz beschrieben.
Nach Schleip (2014) besteht der Körper sowohl aus stabilen als auch aus unter Spannung stehenden elastischen Elementen. Dadurch verbinden sie die stabilen Elemente miteinander und stellen Spannung im gesamten System her. Diese Spannung ist nötig, da sich die stabilen Elemente an keiner Stelle gegenseitig berühren. Sie sind vielmehr durch Bindegewebe - Knorpel, Kapseln, Bänder und Sehnen - flexibel miteinander verbunden. Auch die Vorstellung von der Wirbelsäule ändert sich: "Sie ist eben kein tragender Pfeiler wie eine Säule in einem antiken Tempel, sondern nur eines der stabilen Elemente, noch dazu ein sehr besonderes, weil sie so beweglich ist - unsere Wirbelsäule ist eigentlich eine flexible Wirbelschlange" (Schleip, 2014).
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Darstellung der Zunahme von Rückenschmerzen und Bewegungseinschränkungen in der Bevölkerung sowie die Relevanz von Sport als Ausgleich.
2 ZIELSETZUNG: Definition der Forschungsfrage hinsichtlich der Wirksamkeit des five®-Konzepts und der Eignung des FMS zur Erfolgsmessung.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Theoretische Grundlagen zu Stütz- und Bewegungsapparat, Tensegrity-Modell, Muskel-Faszien-Ketten, Biokinematik sowie dem five®-Konzept.
4 METHODIK: Beschreibung der FMS-Tests, des Bewertungsschemas, der Testdurchführung mit 28 Probanden und des gewählten standardisierten Trainingsprogramms.
5 ERGEBNISSE: Detaillierte Darstellung der FMS-Ergebnisse vor und nach dem fünf-wöchigen Training sowie die statistische Auswertung der Daten.
6 DISKUSSION: Interpretation der Ergebnisse, Reflexion der Methodik und Einordnung in den theoretischen Kontext.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Betrachtung der Erkenntnisse über das Training und die Anwendbarkeit des FMS.
five®-Konzept, Rückenschmerzen, Biokinematik, Functional Movement Screen, FMS, Muskel-Faszien-Ketten, Tensegrity-Modell, Beweglichkeitstraining, Prävention, Bewegungsanalyse, motorische Kontrolle, Trainingseffekte, Muskelketten, Rehabilitation, Ausgleichstraining.
Die Arbeit untersucht die Effektivität eines standardisierten Trainingsprogramms nach dem „five® Rücken- und Gelenkkonzept“ auf die Beweglichkeit und Schmerzprävention.
Zentrale Themen sind die Biokinematik, das Tensegrity-Modell des menschlichen Körpers sowie die praktische Anwendung von Muskelketten-Training.
Ziel ist es, empirisch zu prüfen, ob fünf Wochen five®-Training bei schmerzfreien Probanden zu einer messbaren Verbesserung der fundamentalen Bewegungsmuster führen.
Die Arbeit nutzt den „Functional Movement Screen“ (FMS) als objektives Messinstrument zur Beurteilung von Mobilität und Stabilität vor und nach der Trainingsphase.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Muskel-Faszien-Ketten und Biokinematik sowie eine detaillierte methodische Beschreibung der Durchführung und Ergebnisdarstellung.
Wichtige Begriffe sind five®-Konzept, FMS, Bewegungsanalyse, Muskel-Faszien-Ketten und Biokinematik.
Im Gegensatz zu isolierten Tests für einzelne Muskeln bewertet der FMS das neuromuskuläre Zusammenspiel und die Qualität fundamentaler Bewegungsmuster.
Insgesamt konnte eine signifikante Verbesserung der FMS-Werte festgestellt werden, wobei die Mehrheit der Teilnehmer eine Steigerung der Mobilität aufwies.
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